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Borussia Dortmund: Warum der BVB im Champions-League-Finale siegt

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Die große Chance für Dortmunds Goldene Generation

25.05.2013, 12:12 Uhr | Von Friedrich Vasbeck, t-online.de

Borussia Dortmund: Warum der BVB im Champions-League-Finale siegt. Borussia Dortmunds Spieler feiern ausgelassen den Einzug ins Finale der Champions League. (Quelle: imago/MIS)

Borussia Dortmunds Spieler feiern ausgelassen den Einzug ins Finale der Champions League. (Quelle: MIS/imago)

Der FC Bayern München? Oder Borussia Dortmund? Wer hat es verdient, sich am Samstag in London die europäische Krone aufzusetzen? Auch in der Redaktion von t-online.de gibt es darüber natürlich verschiedene Meinungen. Lesen Sie, warum es der BVB verdient hat:

Eigentlich ist es schade, dass Stefan Effenberg bereits seine Biographie veröffentlicht hat. Denn es ist davon auszugehen, dass sich der Tiger den Titel seines 2003 erschienenen Werkes "Ich hab’s allen gezeigt" hat schützen lassen. Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund, wird sich nach einem möglichen Gewinn der Champions League am 25. Mai im Londoner Wembley-Stadion also nach Alternativen umschauen müssen.

Gegen den FC Bayern soll die Krönung eines irren BVB-Ritts durch Europa folgen. Und das Team aus Dortmund hätte es mehr als verdient.

Es hagelte Kritik für Trainer und Mannschaft

Rückblende. Es ist das Jahr 2011 und Borussia Dortmund hat gerade sensationell die Meisterschaft perfekt gemacht und stürzt sich euphorisch in das Abenteuer Champions League. Doch der Auftritt auf der ganz großen Fußballbühne wird zum Desaster für Trainer und Mannschaft, der BVB scheidet als Tabellenletzter in der Vorrunde aus. Beobachter der Fünfjahreswertung schnappen nach Luft, Häme ergießt sich über Trainer und seine Rasselbande, Europa sei dann doch eine Nummer zu groß, es fehle an Reife und Kaltschnäuzigkeit. Das Urteil ist schnell gefällt: In der Königsklasse gebe es seit je her nur eine wettbewerbsfähige Mannschaft aus Deutschland – den FC Bayern München.

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Dortmund stimmt sich auf's Finale ein

Eine ganze Stadt fiebert mit seiner Fußball-Mannschaft. Video

Klopp und seine Mannschaft haben es allen gezeigt

2013, zurück im Hier und Jetzt. Borussia Dortmund steht im Finale der Champions League – gegen den FC Bayern. Schon nach der Vorrunde überschlugen sich José Mourinho und Sir Alex Ferguson, die berühmtesten Trainer der Welt, mit Lob auf den deutschen Doublesieger von 2012. Die immer noch junge BVB-Truppe hat im laufenden Wettbewerb den FC Malaga, Schachtar Donezk, Manchester City und Ajax Amsterdam geschlagen, das große Real Madrid sogar gleich zwei Mal. Klopp hat es allen gezeigt. Seine Mannschaft hat es allen gezeigt: Mit Reife und Kaltschnäuzigkeit. Zugegebenermaßen, stellenweise auch mit ein wenig Glück.

Eine gewachsene Einheit auf und neben dem Platz

Dass der BVB im Endspiel von London steht, ist kein Ausreißer nach oben. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung, die nach der Beinahe-Pleite des Klubs 2005 in konsequenter Talentförderung ihren Anfang fand und mit der Verpflichtung Klopps perfektioniert wurde. Mats Hummels, Neven Subotic, Sven Bender, Lukasz Piszczek, Jakub Blaszczykowski und Marcel Schmelzer, um nur einige zu nennen, sind Spieler, die seit Jahren das Gerüst der Mannschaft bilden. Borussias Führungsriege um Klopp, Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke hat über die Jahre ein Team geformt, das diese Bezeichnung mehr als verdient. Das Kollektiv, das Gemeinschaftsgefühl wurde zu einem essentiellen Bestandteil des Konzepts, mit dem Resultat, dass die Mannschaft der Schwarz-Gelben sportlich und zwischenmenschlich eine gewachsene, starke Einheit bildet. Ein Sieg des BVB in Wembley wäre ein Sieg für Fußballromantiker.

Womöglich die letzte Gelegenheit

Gut möglich, dass es die erste und einzige Chance für die Dortmunder Jungs sein wird, den Henkelpott nach Dortmund zu holen. Nicht nur, weil die Fußball-Elite außerhalb Deutschlands massiv aufrüsten wird. Sondern auch, weil beim BVB eventuell ein Abschwung droht. Mit Mario Götze und Robert Lewandowski wird der Klub zwei Spieler verlieren, die schon jetzt zu den Besten des Kontinents gehören. Andere, wie Hummels oder Ilkay Gündogan, werden immer häufiger von anderen Vereinen umworben. Ob sie noch lange in einer ähnlichen Konstellation in Dortmund bleiben, ist ungewiss. Es ist für diese Mannschaft, die 2011 Deutscher Meister und 2012 Double-Sieger wurde, die letzte Gelegenheit, wie die Helden von 1997 Fußballgeschichte zu schreiben und zur Vereinslegende zu werden.

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