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FC Bayern München: Darum hat der FCB den Champions-League-Sieg verdient

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Akkordarbeiter für die Fünfjahreswertung

24.05.2013, 15:34 Uhr | Von Rainer Purschke, t-online.de

FC Bayern München: Darum hat der FCB den Champions-League-Sieg verdient. Bayern-Jubel nach dem Einzug ins Finale (Quelle: dpa)

Bayern-Jubel nach dem Einzug ins Finale (Quelle: dpa)

Der FC Bayern München? Oder Borussia Dortmund? Wer hat es verdient, sich am Samstag in London die europäische Krone aufzusetzen? Auch in der Redaktion von t-online.de gibt es darüber natürlich verschiedene Meinungen. Lesen Sie, warum es der FC Bayern verdient hat:

Eigentlich geht es gar nicht entspannter als am Samstag in Wembley. Egal wie das Spiel ausgeht, die Punkte gehen immer nach Deutschland. Zwei Stück. Frisch rauf aufs ohnehin prall gefüllte Fünfjahreswertungs-Konto der Bundesliga. Herrlich für alle Freunde dieser vielleicht besten Erfindung, die die UEFA je hatte. Genau wegen dieser Rangliste gibt es in meinen Augen (und ich bin kein Fan des FC Bayern) genau eine Mannschaft, die den Titel verdient: den FC Bayern München.

Natürlich könnte man jetzt auch noch anführen, dass die Spielergeneration Lahm/Schweinsteiger und Co endlich die europäische Krone verdient hat. Oder dass ein Team, welches in vier Jahren zum dritten Mal im Endspiel steht, nun einfach mal dran ist. Aber nehmen wir nur mal den Europa-Aspekt:

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Spitze statt Niemandsland

Ohne die jahrzehntelange Arbeit der Bayern würde die Bundesliga jetzt wahrscheinlich im europäischen Niemandsland stehen, irgendwo eingereiht zwischen Tschechien, Rumänien, Israel und Weißrussland. So ist sie ganz vorn dabei, hat die maximal mögliche Anzahl an Europa-Startern.

Ich würde mich freuen, wenn es bald ein, zwei oder gar noch mehr Bundesliga-Teams gäbe, die es den Bayern gleich tun und fleißig punkten. So wie Borussia Dortmund diese Saison. Die Bayern und Dortmund als dauerhafte Abräumer in der Fünfjahreswertung, immer wieder punktekräftig unterstützt von Bayer Leverkusen, dem FC Schalke 04 oder anderen Teams – eine traumhafte Vorstellung.

Bis zur zweiten Kommastelle

Eine, von der ich träume, seit ich vor vielen Jahren mein Herz an die Fünfjahreswertung verloren habe. Und mich tierisch geärgert habe, wenn Werder Bremen nach einem 5:0-Auswärtssieg bei Mjöndalen IF zu Hause verloren und leichtfertig Wertungspunkte weggeschenkt hat. Als es vor einigen Jahren im Zweikampf mit Italien um Platz drei richtig eng wurde, habe ich stundenlang handschriftlich mögliche Szenarien bis zur zweiten Kommastelle ausgerechnet.

Aktuell hat der BVB eine sensationelle Europa-Aufführung hingelegt. Bis zum Halbfinal-Rückspiel ungeschlagen und den deutschen Fußball großartig vertreten. Aber die Fünfjahreswertung ist eben – wie der Name vermuten lässt - mehr als die berühmt-berüchtigte Momentaufnahme.

Mehr Punkte gleich mehr Chancen

Bezogen auf den aktuell interessanten Zeitpunkt spielen Bayern und Dortmund nicht einmal annähernd in der selben Liga. Gut 110 Punkte hat der FCB von 2008 bis 2012 eingefahren. Punkte, die nicht nur den Bayern zugute kommen, sondern – und das wird gern vergessen – der ganzen Liga. Mehr Punkte gleich mehr Plätze in europäischen Wettbewerben gleich mehr Chancen für alle Klubs, international dabei zu sein.  

Weswegen auch die unter manchen Fans beliebte Einstellung "Ich bin im Europacup für alle deutschen Vereine außer…" (bitte wahlweise Bayern, Schalke, Dortmund oder einen anderen Klub einsetzen) spätestens dann zum Bumerang würde, wenn der eigene Verein in Europa zuschauen darf, weil die Liga weniger Startplätze als theoretisch möglich hat. Was zur Zeit glücklicherweise unwahrscheinlich ist. Nicht zuletzt wegen der Bayern.  

Zwischen Brügge und Nikosia

Mit den 110 eingespielten Punkten zwischen 2008 und 2012 waren sie zweiterfolgreichster Punkte-Sammler hinter dem FC Barcelona. Danach folgen aus Deutschland mit großem Abstand Schalke mit knapp über 60 Zählern, Werder Bremen, der Hamburger SV, der VfB Stuttgart, Leverkusen – und dann auf Platz 57 Borussia Dortmund mit weniger als 30 Punkten. Knapp hinter dem FC Brügge und APOEL Nikosia.

Dieses Jahr ist alles anders. Die Bayern und Dortmund haben gepunktet ohne Ende. Und stehen nun im aus Fünfjahreswertungssicht entspanntest möglichen Finale. Am Ende wird der Sieger hoffentlich FC Bayern heißen.

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