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Peer Steinbrück und Hannelore Kraft drücken BVB die Daumen

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Peer Steinbrück und Hannelore Kraft drücken BVB die Daumen

23.05.2013, 11:53 Uhr | dpa

Peer Steinbrück und Hannelore Kraft drücken BVB die Daumen. Peer Steinbrück steht zum BVB.

Peer Steinbrück steht zum BVB. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - In der Politik ist Schwarz-Gelb sein großer Gegner, aber beim Champions-League-Finale drückt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück eindeutig Schwarz-Gelb die Daumen.

"Ich hoffe auf ein spannendes Spiel und ich bin - alle Bayern-Fans verstehen das - festgelegt auf den BVB, auch wenn Bayern leichter Favorit ist", sagte das Aufsichtsratsmitglied von Borussia Dortmund der Deutschen Presse-Agentur. Anders als Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird er aber nicht live im Londoner Wembley-Stadion dabei sein.

"Ich werde das Spiel zusammen mit meiner Frau und vielen Fans in Dortmund beim Public Viewing anschauen. Die Stimmung wird sicher genau so gut wie in Wembley sein", sagte Steinbrück. Sein Rezept, wie der BVB Bayern knacken kann: "So wie sie ihre Spiele immer gewinnen: mit Lunge, Leidenschaft und Lewandowski."

Das Finale ist auch für Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) emotional eine klare Sache. Sie hält natürlich zu Dortmund. Aber nicht nur, weil der Verein aus NRW kommt. "Der BVB spielt attraktiven Fußball, schnell in die Spitze, frühes Pressing – das haben die Bayern von den Dortmundern abgekupfert", meint die SPD-Politikerin über das Spiel gegen die Bayern. "Das wird ein Duell auf Augenhöhe."

   "2:1 für den BVB", lautet ihr Tipp. Für die Bayern sieht die SPD-Politikerin psychologische Hürden. "Die Bayern haben sich selbst stark unter Druck gesetzt." Das große Duell in London kann sie von einem Spitzenplatz aus verfolgen: "In Wembley", verriet sie der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf. "Die UEFA hat mich eingeladen. Mein bayerischer Kollege Horst Seehofer wird auch im Stadion sein.".

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) legt sich dagegen auf keinen Sieger fest. "Der Bessere soll gewinnen", sagte der Minister in Berlin.

Wetten werde er schon gar nicht: "Wir haben so viel Wettskandale gehabt." Auch sei sein Vater beim WM-Endspiel 1954 sehr böse auf ihn gewesen, weil er als kleiner Steppke immer gesagt habe, Deutschland werde Weltmeister, sagte Schäuble. Sein Vater habe gedacht, wenn man es vorher so laut beschreie, gehe es schief.

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