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Schalke 04 rutscht tiefer in die Krise: 1:1 in der Champions League

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Champions League  

Schalke rutscht immer tiefer in die Krise

22.08.2013, 09:23 Uhr | t-online.de

Schalke 04 rutscht tiefer in die Krise: 1:1 in der Champions League. Ratlos: Jermaine Jones und Timo Hildebrand nach dem mageren 1:1 gegen Saloniki. (Quelle: dpa)

Ratlos: Jermaine Jones und Timo Hildebrand nach dem mageren 1:1 gegen Saloniki. (Quelle: dpa)

Rangeleien im eigenen Fanblock, Pfiffe und ein ernüchternder Auftakt in der Champions League: Schalke 04 kommt einfach nicht in Tritt und rutscht immer tiefer in die Krise. Durch das magere 1:1 im Playoff-Hinspiel gegen PAOK Saloniki wächst der Druck für die Mannschaft von Trainer Jens Keller vor dem Rückspiel am nächsten Dienstag gewaltig.

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Während die Schalker auf Durchhalteparolen setzen (Keller: "Noch alles ist drin. Wir können auswärts noch immer zwei Tore schießen"), fand TV-Experte Oliver Kahn deutliche Worte über die Leistung der Königsblauen. "Da war zu wenig Bewegung, zu wenig Tempo im Spiel. Gegen Saloniki muss eigentlich ein Klassenunterschied zu sehen sein. Das war nicht der Fall", erklärte er im ZDF.

Eklatante Abwehrfehler, laues Lüftchen im Sturm

Dabei begannen die Schalker durchaus vielversprechend, hatten den Gegner in der ersten Halbzeit im Griff und gingen durch Jefferson Farfan in der 32. Minute auch verdient in Führung. Doch im zweiten Abschnitt setze die Keller-Elf nicht nach, zudem leistete sie sich einmal mehr eklatante Abwehrfehler.

Symptomatisch war der Ausgleich durch Miroslav Stoch, der in der 73. Minute mutterseelenalleine durch die Abwehr spazierte und einnetzte. "Das kann nicht sein, dass der da so frei zum Schuss kommt. Da müssen wir einfach konsequenter sein", sagte Kapitän Benedikt Höwedes. Aber auch im Sturm wehte ein laues Lüftchen. Neuzugang Adam Szalai konnte sich zwar einige Male gut in Szene setzen, wirklich gefährlich wirkten seinen Aktionen aber nicht.

Sorge um Farfan

Nach dem Führungstreffer lief dann kaum mehr etwas zusammen bei Schalke, die Mannschaft spielte verängstigt. Auch gestandenden Leistungsträgern wie Jermaine Jones fiel keine zündende Idee ein. Hinzu kamen Scharmützel im eigen Fanblock, was nicht gerade motivierend auf die Mannschaft wirkte. Die Polizei schritt ein und benutzte sogar Tränengas.

Zu allem Überfluss verletzte sich Torschütze Farfan am Knöchel und musste ausgewechselt werden. Keller war nicht gerade optimistisch: "Ich hoffe, dass Jeff jetzt nicht auch noch länger ausfällt. Der Knöchel ist dick. So, wie er in der Kabine liegt, sieht es nicht so gut aus." Der Schalke-Coach, muss bereits wegen Verletzungen auf Klaas-Jan Huntelaar und Sead Kolasinac verzichten.

Stevens: "Schalke ist der klare Favorit"

Alles keine guten Voraussetzungen für das Rückspiel. Dabei sollte doch mit einem Sieg gegen Saloniki die Wende nach dem missratenden Bundesligaauftakt (3:3 gegen Hamburg, 0:4 in Wolfsburg) geschafft werden. Doch anstatt Selbstvertrauen zu tanken, dürfte die Mannschaft nun noch verunsicherter sein. Ist vielleicht auch der Druck zu hoch? Immerhin geht es neben dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League auch um 20 Millionen Euro. Geld, das Schalke gut gebrauchen kann.

Aber noch, da hat Keller sicher recht, ist alles drin. Aufmunternde Worte kommen ausgerechnet von Schalkes Trainer-Ikone Huub Stevens, der nun Saloniki trainiert. "Die Ausgangsposition ist nach dem 1:1 für uns natürlich gut. Aber nochmal: Schalke ist der klare Favorit."

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