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Gewerkschaftschef verteidigt Vorgehen der Polizei

22.08.2013, 20:46 Uhr | dpa

Gewerkschaftschef verteidigt Vorgehen der Polizei. Rainer Wendt wehrt sich gegen Kritik.

Rainer Wendt wehrt sich gegen Kritik. (Quelle: dpa)

Gelsenkirchen (dpa) - Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat die Kritik am Polizei-Einsatz beim Champions-League-Qualifikationsspiel zwischen dem FC Schalke 04 und PAOK Saloniki zurückgewiesen.

"Das war verhältnismäßig und rechtmäßig. Wenn es jetzt zu Strafanzeigen gegen Beamte kommen sollte, wird die Justiz sicher zu dem gleichen Ergebnis kommen", sagte Wendt den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".

Der Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock sei "richtig und notwendig, um das Einschreiten der Polizei durchzusetzen", sagte der DPolG-Chef und wies auch die Kritik des Vereins zurück. "Zum Glück werden Rechtmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit von Polizeieinsätzen nicht von Fußballfunktionären beurteilt. Wir sind nicht auf dem Kinderspielplatz, sondern im Fußballstadion", sagte Wendt.

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