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Bayer Leverkusen misslingt Start in Champions League gegen Manchester

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CL-Auftakt misslingt  

Bittere Pleite für Leverkusen

18.09.2013, 10:29 Uhr | sid

Bayer Leverkusen misslingt Start in Champions League gegen Manchester. Leverkusens Stefan Kießling (li.) hat die Lufthoheit gegen Manchesters Rio Ferdinand. (Quelle: dpa)

Leverkusens Stefan Kießling (li.) hat die Lufthoheit gegen Manchesters Rio Ferdinand. (Quelle: dpa)

Bayer Leverkusen hat einen Fehlstart in die Champions League hingelegt. Die Werkself unterlag im ersten Spiel der Gruppenphase bei Manchester United mit 2:4 (0:1) und muss ohne Punkte zurück in die Heimat reisen.

Im Old Trafford brachte Wayne Rooney seine Mannschaft durch einen irregulären Treffer in Führung (23.) - beim Torschuss hatte der im Abseits stehende Antonio Valencia Keeper Bernd Leno behindert. Der einen Meter daneben stehende Torrichter machte jedoch keinerlei Anstalten, einzugreifen. Ein spektakulärer Seitfallzieher Robin van Persies, den Leno allerdings hätte parieren müssen (59.) nahm Bayer nach dem Ausgleich von Kapitän Simon Rolfes (54.) den Wind aus den Segeln.

Wayne Rooney (70.) und Antonio Valencia (79.) erhöhten anschließend gar auf 4:1, ehe Ömer Toprak (88.) kurz vor Schluss noch verkürzte.

"Wir haben gegen eine bessere Mannschaft verloren"

Bayer-Coach Sami Hyypiä analysiert das Manchester-Spiel.

Bayer-Coach Sami Hyypiä analysiert das Manchester-Spiel.


Manchester zeigt mehr Durchsetzungskraft

Rooney lehnte ein weiteres Geschenk dann in der 52. Minute ab und sicherte sich dafür einen Platz in sämtlichen Jahres-Rückblicken: Nachdem Toprak ausgerutscht war, umspielte der 27-Jährige zwar Leno, schoss den Ball dann aber aus spitzem Winkel neben das leere Tor.

Insgesamt zeigte Bayer wenig Scheu und durchaus gute Ansätze, der Champions-League-Sieger von 1999 und 2008 war vor den Augen von Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson jedoch in den entscheidenden Szenen robuster. So blieb Leverkusen auch im neunten Gastspiel auf der Insel ohne Sieg bei nun schon sieben Niederlagen. In den nun folgenden Heimspielen gegen Real Sociedad San Sebastian (2. Oktober) und Schachtjor Donezk (23. Oktober) steht das Team von Trainer Sami Hyypiä im Kampf um ein Achtelfinal-Ticket damit wie befürchtet unter Druck.

Kagawa überraschend von Beginn an

Sein Startelf-Debüt hatte im Old Trafford der von Bayern München verpflichtete Emre Can gegeben, der allerdings nicht überzeugte. Das Risiko beim gerade erst von einer Hüftverletzung genesenen Lars Bender war Hyppiä zu groß gewesen, der Nationalspieler kam erst in der 64. Minute.

Bei Manchester bot Teammanager David Moyes, der im Sommer Alex Ferguson nach 26 Jahren abgelöst hatte, überraschend den Ex-Dortmunder Shinji Kagawa von Beginn an auf, der ebenfalls wenig Akzente setzte. Zudem stand auch 35-Millionen-Zugang Marouane Fellaini erstmals in der Anfangsformation.

United dreht vor der Pause auf

Der Bundesligist hielt gegen den klaren Favoriten zunächst gut dagegen. Gefährlich wurde es immer dann, wenn Valencia den überforderten Sebastian Boenisch vor Probleme stellte. Auch der wieder mit Kopfschutz spielende Rooney, van Persie oder Fellaini deuteten bei Einzelaktionen immer wieder ihre individuelle Klasse an.

Nach dem 0:1 musste Bayer mehr Risiko gehen, kam aber kaum gefährlich bis vor das Tor. Dafür drehte Manchester vor der Pause auf und nutzte die sich nun bietenden Freiräume. Rooney mit einem Freistoß (43.) und Kagawa mit einem abgefälschten Schuss in seiner ersten richtig starken Szene verfehlten das Tor jedoch knapp (44.).

Der Bundesligist kam erst nach dem Wechsel zur ersten nennenswerten Chance, doch Sidney Sams Drehschuss landete genau in den Armen von Torhüter David de Gea (51.). Nach Rooneys Blackout und Rolfes' 20-Meter-Schuss durfte der Bundesliga-Dritte plötzlich vom Punktgewinn träumen, doch Manchesters Weltklasse-Sturmduo hatte etwas dagegen.

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