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FC Bayern München meldet sich erfolgreich in der Champions League zurück

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Sieg gegen Moskau  

Plötzlich funktioniert das System Pep

18.09.2013, 14:39 Uhr | Von Mark Weidenfeller, t-online.de

FC Bayern München meldet sich erfolgreich in der Champions League zurück. Der Dirigent an der Bayern-Seitenlinie: Pep Guardiola. (Quelle: dpa)

Der Dirigent an der Bayern-Seitenlinie: Pep Guardiola. (Quelle: dpa)

Der FC Bayern München hat sich 115 Tage nach dem grandiosen Final-Erfolg von London erfolgreich in der Champions League zurückgemeldet. Zum Auftakt der diesjährigen Königsklassen-Saison besiegte der Rekordmeister ZSKA Moskau locker mit 3:0 und ließ dabei die Handschrift von Pep Guardiola erkennen. "Ich bin sehr sehr stolz. Das erste Spiel nach so einem Triumph ist immer schwierig", sagte der Spanier nach seiner Champions-League-Premiere mit den Bayern bei Sky.

Auch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge war hochzufrieden: "Wir haben heute da weitergemacht, wo wir im Finale gegen Dortmund aufgehört haben: mit einer klasse Partie." David Alaba (3.), Mario Mandzukic (41.) und der starke Arjen Robben (68.) sorgten mit ihren Treffern für einen Start nach Maß in die Mission Titelverteidigung. "Das war ein super Anfang, wir haben die ersten drei Punkte. Das ist sehr wichtig", sagte Robben.

Der Holländer freute sich sichtlich darüber, endlich zurück auf der großen Bühne der Champions League zu sein. "Es ist einfach ein super Gefühl, diese Hymne zu hören", sagte er: "Schön, dass es wieder losgeht."

"Das war viel, viel besser als am Wochenende"

Lahm, Neuer und Co. analysieren das Spiel gegen Moskau.

Lahm, Neuer und Co. analysieren das Spiel gegen Moskau.


Auch der Kaiser ist begeistert

Den Bayern war von der ersten Minute an anzumerken, wie sehr sie es genossen, um 20.45 Uhr bei Flutlicht und nicht um 15.30 Uhr an einem tristen Samstagnachmittag auflaufen zu dürfen. Von "Dienst nach Vorschrift" war nichts zu sehen. Stattdessen zeigten Robben, Franck Ribéry und Co. – zumindest phasenweise – den Fußball, den Guardiola sich vorstellt. "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Mit unserem Angriffspressing kontrollieren wir besser das Spiel und deren Konter", sagte der Spanier in noch etwas holprigem Deutsch.

Was er meinte: Seine Mannschaft schnürte die Gäste oft schon am eigenen Strafraum ein und zwang die Viererkette immer wieder zu Fehlern. Bei Ballverlusten wurde direkt nachgesetzt und geschickt verschoben. "Die Leistung kann sich sehen lassen. Die Russen wurden an die Wand gespielt", konstatierte Ehrenpräsident Franz Beckenbauer.

Mandzukic weicht geschickt auf die Flügel aus

Mit drei Gegentreffern war der Tabellenführer der russischen Premjer-Liga noch gut bedient. Alleine Mandzukic ließ in der ersten Hälfte drei Großchancen liegen, dazu hätten die eingewechselten Xherdan Shaqiri und Claudio Pizarro das Ergebnis noch weiter nach oben schrauben können. Was aber viel entscheidender war: Die Spieler scheinen das System Pep allmählich zu verinnerlichen.

Vor allem die seit dieser Saison neue Rotation zwischen den Positionen funktionierte endlich einmal reibungslos. Allen voran Mandzukic zeigte sich extrem variabel. Der kroatische Stürmer tauchte oft auf dem Flügel auf, dafür rückten abwechselnd Robben oder Ribéry nach innen, Müller agierte als Sturmspitze, wo er immer wieder durch die aufrückenden Toni Kroos und sogar Philipp Lahm unterstützt wurde.

Guardiola: "Das ist der Stil des FC Bayern"

Dazu gesellten sich mit Alaba und Rafinha zwei sehr offensive Außenverteidiger. Die Bayern sorgten so für jede Menge Verwirrung und stellten die ZSKA-Abwehr immer wieder vor Probleme. Genau das ist es, was Guardiola sehen will.

Der Sieg war gegen Moskau zwar nur ein kleiner Schritt in Richtung Titelverteidigung, aber womöglich ein großer in Richtung des Idealbilds von Guardiolas Fußball-Vorstellung. Dieser stellte dann auch abschließend zufrieden fest: "Das ist der Stil des FC Bayern."

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