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Bayer Leverkusen übt heftige Kritik an Schiedsrichtern nach ManU-Pleite

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Nach irregulärem Tor  

Bayer-Profis üben heftige Kritik am Schiedsrichter-Gespann

18.09.2013, 17:36 Uhr | dpa, sid

Bayer Leverkusen übt heftige Kritik an Schiedsrichtern nach ManU-Pleite. Über diese umstrittene Szene beim 1:0 für ManUnited diskutieren Bayer-Kapitän Simon Rolfes & Co.   (Quelle: dpa/imago/eibner)

Über diese umstrittene Szene beim 1:0 für ManUnited diskutieren Bayer-Kapitän Simon Rolfes & Co. (Quelle: dpa/imago/eibner)

Gibt es ein Nachspiel? Kapitän Simon Rolfes hat nach der 2:4-Niederlage von Bayer Leverkusen zum Auftakt der Champions League bei Manchester United harsche Kritik am slowenischen Schiedsrichter-Gespann geäußert. "Das ist eigentlich ein Fall für die UEFA", sagte der 31-Jährige und spielte auf die umstrittene Szene zum 0:1 an: "Da stehen fünf Schiedsrichter rum. Aber die waren offenbar mehr damit beschäftigt, Fotos zu machen und in soziale Netzwerke zu stellen. Da darf man auch mal fragen, ob das professionell ist. Das sollten wir Spieler mal tun", so Rolfes weiter.

Bei jenem Treffer in der 23. Minute hatten Schiedsrichter Damir Skomina und vor allem der Torrichter gleich zwei Regelverstöße nicht geahndet. Antonio Valencia stand beim erfolgreichen Torschuss von Wayne Rooney klar im Abseits und behinderte nicht nur die Sicht von Bayer-Torhüter Bernd Leno, sondern foulte ihn auch noch. "Das war sicher nicht der Grund für die Niederlage", sagte der Bayer-Kapitän: "Aber ganz unbeteiligt waren die Schiedsrichter nicht."

Leno: "Abseitsregel wurde da wohl abgeschafft"

Auch Torwart Leno kam aus dem Schimpfen über die Unparteiischen gar nicht mehr raus: "Der Schiedsrichter und seine Kollegen haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Und die Abseitsregel wurde da wohl kurz abgeschafft", sagte der Bayer-Keeper. "Es hilft natürlich nicht, wenn die Schiedsrichter da so schlafen. Aber vor dem Spiel fotografieren sie sich gegenseitig auf dem Rasen", so Rolfes weiter bei "Sky".

"Wir haben gegen eine bessere Mannschaft verloren"

Bayer-Coach Sami Hyypiä analysiert das Manchester-Spiel.

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Völler nimmt den Torrichter in die Pflicht

Bayer-Sportchef Rudi Völler schlug auf die Frage des Reporters nach der umstrittenen Szene in dieselbe Kerbe: "Wofür ist der Typ neben dem Pfosten eigentlich da?", sagte er. Zudem gab er an, bei den Schiedsrichtern in der Kabine gewesen zu sein und sich "ein bisschen entladen" zu haben, aber es sei "nicht schlimm" gewesen. "Jetzt habe ich mich wieder beruhigt", so Völler weiter.

"Herr Skomina hat gemeint, es sei kein Abseits gewesen, weil noch ein paar Leverkusener Spieler von uns an der Außenlinie gestanden hätten. Keine Ahnung, wen er da gesehen hat", wunderte sich Völler. Auf die Frage, ob man dem Team auch Vorwürfe machen müsse, sagte er: "Manchester war richtig stark. Zur Pause waren wir mit dem 0:1 noch ganz gut bedient. Aber danach haben wir es richtig gut gemacht. Leider haben wir zu viele Fehler gemacht." Kurz darauf redete er das Bayer-Team aber wieder stark: "Wichtig ist, dass keiner richtig traurig sein muss. Denn wir haben uns gut verkauft."

Aktueller Bayer-Kader psychisch zu schwach?

Eine These, der nicht jedermann zustimmte. Denn Nationalspieler Sidney Sam konstatierte, "dass uns die individuellen Fehler das Genick gebrochen haben". Oder Top-Torjäger Stefan Kießling, der festhielt, "dass wir wirklich viele Fehler gemacht haben".

Auch das Statement von Rolfes untermauerte die These, dass die aktuelle Bayer-Besetzung möglicherweise zu wenig psychische Stärke habe: "Wir haben gesehen, dass wir selbstbewusster in solche Spiele gehen müssen", hielt er fest. Und: "Zwei Tore hier zu erzielen ist gut, aber vier zu kassieren gar nicht."

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