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Schalke 04 träumt dank Draxler vom Achtelfinale der Champions League

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Zweiter Sieg im zweiten Spiel  

Draxlers Treffer lässt Schalke vom Achtelfinale träumen

02.10.2013, 07:32 Uhr | dpa

Schalke 04 träumt dank Draxler vom Achtelfinale der Champions League. Julian Draxler (li.) ist in Basel der Matchwinner für den FC Schalke. (Quelle: Reuters)

Julian Draxler (li.) ist in Basel der Matchwinner für den FC Schalke. (Quelle: Reuters)

Ein fulminanter Schuss von Julian Draxler hat dem FC Schalke 04 eine glänzende Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale der Champions League beschert. Dank des Siegtreffers zum 1:0 (0:0) beim FC Basel in der 54. Spielminute baute der Revierklub seine Spitzenposition am zweiten Spieltag mit nun perfekten sechs Punkten aus und weckte Vorfreude auf das Topspiel am 22. Oktober gegen den FC Chelsea, der bei Steaua Bukarest 4:0 gewann.

Mit einer disziplinierten Defensivleistung und dem Volley-Geniestreich von Draxler nahmen die Schalker vor 33.251 Zuschauern die schwierige Hürde im St. Jakobs-Park beim Schweizer Meister, der vor 14 Tagen mit einem Auswärtssieg bei Chelsea überrascht hatten.

"Der Ball ist mit Glück zu mir gekommen, und ich dachte, ich nehme ihn mit Risiko", beschrieb Draxler seinen wunderschönen Treffer. Trainer Jens Keller meinte: "Das ist kein Zufall. Er hat die Qualität - ein traumhaft schönes Tor." Draxler wollte aber nicht nur jubeln. "Wir müssen noch einiges besser machen", sagte der Jungstar. Aber er gab auch zu bedenken: "Wenn wir in Basel 1:0 gewinnen, gibt es eigentlich nichts zu meckern."

Partie für fünf Minuten unterbrochen

Gerade ein paar Minuten waren gespielt, da musste Schiedsrichter Alberto Undiano die Partie unterbrechen. Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace seilten sich vom Tribünendach ab und hissten ein Plakat gegen UEFA- und Schalke-Sponsor Gazprom. Nach etwa fünf Minuten konnte weitergespielt werden.

Und Schalke bot sich die erste gute Chance. Kevin-Prince Boateng (12.) schoss aber nach einem Querschläger des rechtzeitig genesenen Basel-Verteidigers Fabian Schär per Volley knapp vorbei. Boateng war von Jens Keller statt des zuletzt erkrankten Adam Szalai als einzige Spitze aufgeboten worden. Dahinter setzte der Schalke-Coach auf die offensive Dreier-Reihe mit Jefferson Farfan, Max Meyer und Rückkehrer Draxler, der nur schwer ins Spiel fand und erst in der zweiten Halbzeit aufdrehte.

Boateng zunächst zu defensiv

Für den unter viel Tamtam von der Basel-Reise ausgeschlossenen Jermaine Jones rückte Roman Neustädter in die Startformation. Von einer Suspendierung von Jones wollte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt nicht mehr sprechen. Beim TV-Sender Sky kündigte er vor dem Spiel ein Gespräch mit dem Profi am Donnerstag an.

Boateng ließ sich oft fallen, dadurch fehlte den Schalkern eine Anspielstation ganz vorne. Torgefahr gab es zunächst nur noch bei einem Kopfball von Neustädter (43.). Die Schweizer hatten mehr Spielanteile, gefährlich vor das Schalke-Tor kamen sie aber angesichts einer guten Schalker Defensivleistung vorerst nicht. Erst mitten in der fünfminütigen Nachspielzeit gab es eine Riesenchance, als Marco Strellers Kopfball knapp am Schalker Tor vorbeiflog.

Farfan muss verletzt gehen

Kurz zuvor hatte Keller umstellen müssen. Farfan fasste sich bei seiner Auswechslung an den linken Oberschenkel - offenbar schmerzte die Leiste. Szalai kam rein, Boateng rückte in die Zentrale dahinter und Meyer auf rechts.

Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff die nächste gute Chance für Schalke: Nach einer Flanke herrschte Chaos in Basels Strafraum. Neustädter (52.) drosch den herausspringenden Ball an die Latte. Kurz darauf zirkelte Draxler aus ganz ähnlicher Position sehenswert genau: Schalke hatte sein Führungstor.

Basel brauchte ein paar Minuten, um sich zu erholen. Dann kam Behrang Safari (60.) zu einem gefährlichen Distanzschuss. Schalke schien die Partie zu kontrollieren, doch in der Schlussviertelstunde drängte der FCB immer mehr. S04-Torwart Timo Hildebrand parierte gegen Giovanni Sio (76.). Schalke vermied weitere Basel-Chancen und stemmte sich erfolgreich gegen den Ausgleich.

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