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Bayer 04 Leverkusen bedankt sich bei Bernd Leno: "Überragend"

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Nach 0:0 in Donezk  

Bayer 04 Leverkusen bedankt sich bei Bernd Leno: "Überragend"

06.11.2013, 09:38 Uhr | dpa

Bayer 04 Leverkusen bedankt sich bei Bernd Leno: "Überragend". Lars Bender wird von seinem Coach Sami Hyypiä noch auf dem Spielfeld instruiert.

Lars Bender wird von seinem Coach Sami Hyypiä noch auf dem Spielfeld instruiert. Foto: Ole Spata. (Quelle: dpa)

Donezk (dpa) - Mit einem Gala-Auftritt hat Keeper Bernd Leno die Chancen von Bayer Leverkusen auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League festgehalten. Der 21-Jährige avancierte beim 0:0 beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk zum besten Mann auf dem Platz.

13 Tage nach dem überzeugenden 4:0 im Hinspiel gegen den ukrainischen Meister blieb der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga bei der schmeichelhaften Nullnummer vor 50 115 Zuschauern in der modernen Donbass Arena zumindest vor dem Wechsel so ziemlich alles schuldig.

Nur dank Leno bleibt das Team von Trainer Sami Hyppiä mit jetzt sieben Punkten Zweiter in der Gruppe A und kann weiter aus eigener Kraft die K.o.-Runde erreichen. Im nächsten Gruppenspiel kommt es am 22. November zum Duell gegen Tabellenführer Manchester United (8 Punkte).

Bernd Leno "seit Wochen überragend"

Nach der peinlichen 0:1-Pleite in der Bundesliga gegen Aufsteiger Braunschweig hatte die sportliche Leitung eine deutliche Leistungssteigerung gefordert. Die Appelle verhalten weitgehend ungehört. Trotzdem wertete Hyypiä die Dienstreise in die Ukraine als gelungen. "Bernd hat gut gespielt. Wir haben gut gekämpft heute. Heute ist ein Punkt ok", analysierte der Finne.

Auch Kapitän Simon Rolfes wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte und bescheinigte Leno sogar internationale Klasse: "Er hält ja schon seit Wochen überragend. Heute wieder."

Leverkusen unkonzentriert

Anders als in Braunschweig vertraute Hyppiä diesmal seinem Stammpersonal und ließ gleich mit drei Angreifern beginnen - Stefan Kießling, Sidney Sam und Heung-Min Son. Aggressiver, kreativer und auch gefährlicher aber waren zunächst die Gastgeber, die von der ersten Sekunde an wesentlich mehr investierten als beim ersten Duell vor knapp zwei Wochen.

Vor allem auf der linken Abwehrseite der Leverkusener war Sebastian Boenisch bei den Vorstößen von Schachtjor-Kapitän Darijo Srna immer wieder überfordert. Über diese Seite entwickelten sich auch die ersten beiden gefährlichen Situationen, als der Argentinier Facundo Ferreyra zweimal knapp am überragenden Leno scheiterte. Die Werkself wirkte unkonzentriert. Hinten stimmte die Zuordnung nicht, im Spiel nach vorn fehlte die Präzision. Entlastung oder gefährliche Offensivaktionen? Fehlanzeige. Durch schlampige Abspiele und Dauer-Unruhe setzte sich Bayer selbst unter Druck.

Schachtjor vergisst das Toreschießen

Der Tabellenzweite der Ukraine versäumte es lediglich, seine Dominanz durch Tore zu veredeln. Eine missglückte Srna-Flanke klatschte in der 31. Minute an den Innenpfosten, 120 Sekunden später wurde der brasilianische Nationalspieler Bernard von Leno gestoppt. Auch beim Schuss von Jaroslaw Rakitski reagierte der 21 Jahre junge Keeper glänzend (34.). Bis zur Halbzeit wars nichts mit der versprochenen Wiedergutmachungs-Tour. Hyppiä stand nahezu die gesamten ersten 45 Minuten in der Coaching-Zone und starrte nach den Funktionsstörungen im Kollektiv ungläubig auf den Rasen. Wo war der Spielfluss, mit dem Bayer an den ersten zehn Bundesliga-Spieltagen so entzückt hatte?

Auch nach dem Wechsel stand Leno sofort im Blickpunkt und verhinderte bei einem gefährlichen Freistoß-Aufsetzer von Srna erneut den Rückstand (47.). Wenigstens lief der Ball bei Leverkusen jetzt etwas besser. Bayer arbeitete sich langsam in die Partie. Die Begegnung wurde ausgeglichener, den Osteuropäern schwanden nach dem hohen Tempo in der ersten Hälfte langsam die Kräfte. Schachtjors Torhüter Andrei Pjatow hatte bei den Möglichkeiten von Sam (58.) und Son (59.) allerdings keine große Mühe. Nach einer weiteren vergebenen Gelegenheit durch Sam (72.) hofften die deutlich engagierteren Leverkusener sogar noch auf einen Glückstreffer in der Schlussphase - vergeblich.

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