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FC Bayern München besiegt Pilsen: Philipp Lahm schlägt Alarm

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Bayern-Kapitän schlägt Alarm  

Lahm: "Das müssen wir in den Griff bekommen"

06.11.2013, 16:08 Uhr | mw, t-online.de

FC Bayern München besiegt Pilsen: Philipp Lahm schlägt Alarm. Echte Freude sieht anders aus. FCB-Kapitän Philipp Lahm applaudiert den mitgereisten Fans mit gequältem Lächeln. (Quelle: dpa)

Echte Freude sieht anders aus. FCB-Kapitän Philipp Lahm applaudiert den mitgereisten Fans mit gequältem Lächeln. (Quelle: dpa)

Knapp zwei Grad Außentemperatur, 11.200 Zuschauer, weniger als zwei Stunden Anreise. Die große Champions-League-Bühne fühlt sich mit Sicherheit anders an. Dementsprechend schwer und behäbig kam der FC Bayern beim 1:0 (0:0)-Sieg gegen Viktoria Pilsen in die Gänge. "Wir haben schon wieder die ersten Minuten verpennt, das darf uns nicht passieren", kritisierte Philipp Lahm nach Abpfiff bei Sky ungewohnt scharf.

Der Bayern-Kapitän sprach seinem Team direkt ins Gewissen. "Wir müssen diese Anfangsphase in den Griff bekommen  - und zwar schleunigst", sagte er. Ein Blick auf die vergangenen Spiele verdeutlicht, was Lahm nicht gefällt: Der Rekordmeister musste in den letzten drei Bundesligapartien immer einen Rückstand drehen. Das kostet enorm viel Kraft und könnte bei stärkeren Gegnern als Mainz, Hertha oder Hoffenheim zu einem echten Problem werden.

Bayern und Contento im Glück

Auch in Pilsen hätten die Bayern um ein Haar mit 0:1 hinten gelegen. Sie durften sich letztlich bei Schiedsrichter Mateu Lahoz bedanken, dass dieser in der dritten Minute ein eindeutiges Halten von Diego Contento im Strafraum nicht mit einem Elfmeter geahndet hatte. "Wir lassen den Gegner am Anfang immer wieder kommen und geben ihm das Gefühl, dass er etwas gegen uns holen kann", sagte Lahm.

Keine Jubelstürme

Der Rekordmeister sicherte sich dank des dreifachen Punktgewinns zwar die vorzeitige Qualifikation fürs Achtelfinale und schnappte sich durch den neunten Sieg in Serie in der Königklasse auch noch den Rekord vom FC Barcelona aus der Saison 2002/03. In Jubelstürme wollte trotzdem niemand ausbrechen. "Wir sitzen jetzt nicht in der Kabine und machen eine Flasche Schampus auf", sagte Thomas Müller.

Zu schlecht war die Leistung gegen allenfalls zweitklassige Tschechen, die man im Hinspiel vor zwei Wochen noch mit 5:0 abgefertigt hatte. "Die Gefahr ist natürlich da, dass man den Gegner dann unterschätzt", gab Toni Kroos zu: "Das war kein Festival von uns." Und so mussten sich die Bayern erneut beim eingewechselten Mario Mandzukic bedanken, der wieder einmal mit einem Kopfballtor (65. Minute) für die Entscheidung sorgte.

Neuer: "Schwer, den Rhythmus zu finden"

Vor allem die ersten 45 Minuten erinnerten eher an langweiliges Louis-van-Gaal-Gekicke als an den vom neuen Trainer Pep Guardiola gepredigten Hochgeschwindigkeits-Fußball. Viele Angriffe verpufften, Mario Götze und Müller, die sich in der Sturmspitze und auf dem rechten Flügel abwechselten, rannten sich immer wieder fest. Selbst Franck Ribéry fand keinen Weg gegen die gut gestaffelte Defensive der Pilsener. "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und hatten es dann schwer, den Rhythmus zu finden", erkannte auch Keeper Manuel Neuer das große Problem.

Es ist auffällig beim FC Bayern der letzten Wochen, dass die Mannschaft immer mindestens ein Hallo-Wach-Erlebnis braucht, um in die Spur zu finden. Gegen Mainz änderte Guardiola in der Halbzeit komplett die Taktik und brachte Götze ins Spiel, der einen echten Sahne-Tag erwischte. Gegen die Hertha mussten es der eingewechselte Mandzukic und die  Brechstange richten – und auch gegen Hoffenheim stand es plötzlich 0:1. "Es ist momentan so, dass wir immer erst in der zweiten Halbzeit gut spielen", sagte Guardiola.

Giganten-Duell wirft seinen Schatten voraus

Der spanische Trainer, der nach dem 2:1 in Hoffenheim angekündigt hatte, etwas ändern zu wollen, wird sich in den nächsten Tagen etwas einfallen lassen müssen. Denn in knapp zwei Wochen kommt es zum Giganten-Duell in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund. Und der BVB ist bekannt dafür, von der ersten Minute an Vollgas zu geben.

Das Team von Jürgen Klopp lag in dieser Saison 13 Mal in Führung, zwölf Mal ging der BVB dann auch als Gewinner vom Platz. Eine gute Nachricht gibt es allerdings für die Bayern: Das Spitzenspiel findet vor über 80.000 Zuschauern statt – endlich wieder Gänsehaut-Atmosphäre.

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