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Dortmund - Arsenal: Borussia steckt Heimniederlage ein

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Bittere Niederlage  

Dortmund muss ums Weiterkommen bangen

06.11.2013, 23:02 Uhr | sid, dpa

Dortmund - Arsenal: Borussia steckt Heimniederlage ein. Getümmel im Strafraum mit Per Mertesacker und dem Dortmunder Innenverteidiger Sokratis (2. v. re.) (Quelle: dpa)

Getümmel im Strafraum mit Per Mertesacker und dem Dortmunder Innenverteidiger Sokratis (2. v. re.) (Quelle: dpa)

Überlegen, zahlreiche gute Chancen - doch Borussia Dortmund muss nach einer bitteren Niederlage um das Weiterkommen in der Champions League bangen. Die Westfalen verloren das vierte Vorrundenspiel gegen den FC Arsenal mit 0:1 (0:0) und sind nur noch Dritter der Gruppe F. Der Tabellenführer der Premier League stellte den Spielverlauf mit seinem ersten Torschuss zum Treffer von Aaron Ramsey (62.) auf den Kopf und nahm damit Revanche für das 1:2 zwei Wochen zuvor in London.

Nach der ersten Europacup-Heimniederlage gegen ein Team aus England hat die Borussia sechs Punkte, die Gunners um die Nationalspieler Per Mertesacker und Mesut Özil dagegen bereits neun Zähler auf dem Konto. Das nächste Gruppenspiel am 26. November gegen den SSC Neapel wird für den BVB zum "Endspiel".

Mertesacker: "Es war ein bisschen glücklich"

"Ich habe der Mannschaft gesagt, was heute jeder gesehen hat: Dass wir uns nicht belohnt haben für den Aufwand. Das Spiel zu verlieren, war nicht eingeplant und es war auch unnötig. Aber es ist noch nichts passiert, wir haben noch alle Chancen mit zwei Siegen. Jetzt wird es eben ein bisschen länger spannend", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp. Per Mertesacker erklärte: "Wir wollten verhindern, dass uns Dortmund überrennt. Das haben wir in der ersten Halbzeit ganz gut gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir die Konterchance ausgenutzt. Es war ein bisschen glücklich, aber das haben wir uns heute erarbeitet."

Respekt auf beiden Seiten

Es war nicht das große Spektakel, sondern ein von Taktik und zwei zuverlässig arbeitenden Defensiv-Abteilungen geprägtes Duell auf Augenhöhe. Großer gegenseitiger Respekt lag wie schon im Hinspiel über der Anfangsphase, in der die Borussia versuchte, über Ballkontrolle den kürzesten Weg in den Strafraum der Gäste zu finden.

Dortmund selbstbewusst

Die erste Möglichkeit hatte der BVB, als Mertesacker dem einschussbereiten Robert Lewandowski den Ball im letzten Moment vom Fuß spitzelte (5.). Es war der Beginn der ersten Druckphase der Gastgeber, in der die Gunners nur zu sporadischen Offensiv-Aktionen kamen. Immer öfter erarbeiteten sich die Westfalen ansprechende Schusspositionen und hatten Pech, als Neven Subotic das Tor aus kurzer Distanz nach einem Freistoß von Marco Reus nur knapp verfehlte.

Dortmund agierte mit dem Selbstbewusstsein der letzten Erfolgserlebnisse in der Bundesliga und in der Königsklasse wesentlich zielstrebiger. Der frühe Führungstreffer lag in der Luft und wäre schon nach der ersten halben Stunde verdient gewesen. Vor der Pause hatte sie auch Henrich Mchitarjan (37.) auf dem Fuß, doch der Armenier schoss knapp am Tor vorbei.

Turbulente Szenen im Arsenal-Strafraum

Die Abwehr präsentierte sich gegen die Arsenal-Offensive mit dem enttäuschenden Özil konsequent und hochkonzentriert, obwohl Trainer Jürgen Klopp in der Viererkette Mats Hummels ersetzen musste. Den Nationalspieler plagen muskuläre Beschwerden. Dafür rückte Sokratis in die Innenverteidigung. Das "englische" Wetter schien jedoch eher der Borussia in die Karten zu spielen, denn nach dem Wiederanpfiff schalteten die Schwarz-Gelben einen Gang hoch, forcierten das Tempo.

Im Strafraum der Gäsze spielten sich mitunter turbulente Szenen ab, mehrfach stand Arsenal-Torhüter Wojciech Szczesny im Blickpunkt, so beim Kopfball von Reus (50.). Bis zu diesem Zeitpunkt war BVB-Keeper Roman Weidenfeller nahezu arbeitslos. Der erste Torschuss von Arsenal landete prompt im Dortmunder Gehäuse, als Ramsey eine Kopfball-Vorlage nach Flanke von Özil nutzte. Der Treffer zeigte Wirkung, die anschließenden Dortmunder Offensiv-Aktionen wirkten nicht mehr allzu konsequent, während Arsenal noch zu einigen vielversprechenden Kontern kam. In der Nachspielzeit hatten die Gäste Glück, als Mertesacker den Dortmunder Lewandowski im Strafraum zu Boden riss, der Elfmeterpfiff aber ausblieb.

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