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BVB und Schalke in der Champions League zum Siegen verdammt

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Keller und Klopp im Fokus  

Revierklubs in der Königsklasse unter Zugzwang

26.11.2013, 13:15 Uhr | sid, dpa

BVB und Schalke in der Champions League zum Siegen verdammt. Jürgen Klopp (li.) empfängt mit Borussia Dortmund Neapel, Jens Keller reist mit Schalke nach Bukarest.  (Quelle: Reuters)

Jürgen Klopp (li.) empfängt mit Borussia Dortmund Neapel, Jens Keller reist mit Schalke nach Bukarest. (Quelle: Reuters)

Trainer Jens Keller steht bei Schalke 04 in der Kritik, sein Kollege Jürgen Klopp vor der größten Herausforderung seiner fünfjährigen Amtszeit bei Borussia Dortmund. Denn nur ein Sieg über den SSC Neapel kann die Westfalen 185 Tage nach dem Wembley-Finale vor dem vorzeitigen Aus in der Champions League bewahren.

Aber auch der königsblaue Revier-Rivale muss (am Dienstag ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) bei Steaua Bukarest punkten, um den Einzug ins Achtelfinale nicht zu gefährden.

Prekärer ist jedoch die Lage für den BVB. Mit einem Sieg könnte Dortmund mit Neapel und Tabellenführer FC Arsenal (beide neun Punkte) gleichziehen und im letzten Gruppenspiel beim abgeschlagenen Team von Olympique Marseille das Überwintern in der Königsklasse klarmachen.

Alles oder nichts 
Der BVB bangt vor dem Neapel-Spiel

In der Königsklasse spielt Dortmund gegen das Ausscheiden. Video

Drei Pflichtspiel-Pleiten in Folge für den BVB

Nach dem 0:3 im Bundesliga-Gipfel gegen den Triple-Gewinner aus München setzt Klub-Boss Hans-Joachim Watzke auf eine Jetzt-erst-recht-Mentalität der Borussen. "Wir können gewinnen, wenn wir alles aus uns herausholen. Und wir werden dieses Spiel gewinnen, weil die Jungs alles aus sich herausholen werden", sagte Watzke voller Inbrunst. Von einem K.o. noch vor den K.o.-Spielen und Absturz in die Europa League will er nichts wissen.

Klopp ist vor dem Nervenspiel indes mehr denn je als Psychologe gefordert. Das Personal-Dilemma und drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge sind seiner Mannschaft aufs Gemüt geschlagen. "Wir werden alles tun, um uns ein Endspiel am 11. Dezember in Marseille zu erarbeiten. Das ist unser Auftrag", sagte Klopp: "Es wird nicht leicht. Aber unsere Chance reicht aus, um daran zu glauben." Wenn da nicht die Abwehr-Probleme wären.

Klopp brütet nach dem Ausfall von Neven Subotic, Mats Hummels und Marcel Schmelzer über die Formation der Abwehr-Viererkette, zumal der am vergangenen Mittwoch als Ersatz verpflichtete Manuel Friedrich wegen der fehlenden Spielberechtigung für die Champions League nicht zur Verfügung steht. Die defensiven Mittelfeldspieler Sven Bender oder Sebastian Kehl sind die wahrscheinlichsten Optionen.

Kritik an Keller wird lauter

In Schalke ist die Zeit der Glückwünsche für Keller am Tag nach seinem 43. Geburtstag am Sonntag vorbei. Der umstrittene Coach ist im traditionell unruhigen Umfeld von S04 wieder in die Kritik geraten. Doch die Unterstützung der Klubführung hat der Fußballlehrer noch. "Dass man Jens Keller immer besonders kritisch beurteilt, ist albern und unverständlich", sagte der Aufsichtsratschef Clemens Tönnies vor der Abreise nach Rumänien. "Lasst ihn seine Arbeit machen! Er steht nicht infrage."

Nach dem Aussetzer 
S04-Torwart Hildebrand mit trotziger Reaktion

Nach der erneuten 0:3-Pleite gegen Chelsea suchen die Schalker den Fehler nicht beim Keeper. Video

Das sehen viele Anhänger der Königsblauen nach dem enttäuschenden 3:3 nach 2:0-Führung beim Bundesliga-Kellerkind Eintracht Frankfurt ganz anders. In Fankreisen rumort es. In Internetforen wird immer häufiger der Rauswurf des Trainers gefordert. Die Vorwürfe der Kritiker: Die hochkarätig besetzte Mannschaft hat keine Spielidee, die Automatismen fehlen, eine Entwicklung ist nicht zu erkennen, es passieren immer dieselben Fehler.

Mit einem Sieg beim rumänischen Meister könnte sich in der Tat die düstere Stimmung beim Bundesliga-Sechsten aufhellen. Sollte gleichzeitig der FC Basel gegen den Topfavoriten FC Chelsea verlieren, wäre Schalke sogar vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Darauf setzt auch Tönnies: "Am Dienstag gewinnen wir in Bukarest, dann kommen wir weiter, und die Welt sieht schon wieder ganz anders aus." So sieht es auch Mittelfeldspieler Jermaine Jones: "Wir wollen in Rumänien alles klarmachen."

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