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Manchester United reist angeschlagen zu Bayer Leverkusen

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Nerven liegen blank  

Angeschlagenes ManUnited reist nach Leverkusen

27.11.2013, 15:52 Uhr | sid

Manchester United reist angeschlagen zu Bayer Leverkusen. Zweikampfverhalten: Manchesters Wayne Rooney (links) und Heung-Min Son von Bayer Leverkusen kommen sich in die Quere. (Quelle: imago/Sportimage)

Zweikampfverhalten: Manchesters Wayne Rooney (links) und Heung-Min Son von Bayer Leverkusen kommen sich in die Quere. (Quelle: imago/Sportimage)

Die Nerven liegen blank bei Manchester United. Teammanager David Moyes wird vor dem Champions-League-Spiel bei Bayer Leverkusen (am Mittwoch ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) bereits von den Medien angezählt, und Superstar Wayne Rooney gingen die Gäule schon durch. Im Ligaspiel bei Cardiff City (2:2) trat er seinem Gegenspieler Jordan Mutch derart fies in die Hacken, dass er eigentlich hätte vom Platz fliegen und wochenlang gesperrt werden müssen.

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"Es war eine blöde Aktion. Da hatte ich Glück", gab Rooney nachher zu. Vor allem hatte aber auch Moyes Glück. Denn ohne Rooney würden noch härtere Zeiten auf ihn zukommen. Der große Radiosender Talksport sieht im Spiel unter dem Nachfolger des legendären Sir Alex Ferguson einen "Kopfschmerz-Tanz" und kam zu dem Urteil, Moyes schaue drein "wie ein gebrochener Mann". Der Boulevard gab dem 50-Jährigen schon den Beinamen "The Cautious One" - "Der Zaudernde".

"Es ist schwer, einer Legende zu folgen"

"Viele Leute von außen machen schon Panik und Druck", stellte auch Bayer-Coach Sami Hyypiä fest, der selbst zehn Jahre auf der Insel spielte: "Es ist für David Moyes bisher nicht so gelaufen, wie er es sich selbst erhofft hat. Es ist eben schwer, einer Legende zu folgen. Aber Manchester hat immer noch viel Qualität, und ich erinnere mich, dass sie auch nach schwachen Starts noch Meister geworden sind."

Auch der Schotte Moyes verweist angesichts des sechsten Tabellenplatzes in der Premier League darauf, dass United auch in den 26 Jahren unter Ferguson meist etwas holprig in die Saison gestartet ist. Doch auch er weiß, "dass wir es uns in der Liga eigentlich nicht mehr erlauben können, Punkte abzugeben". Und in der Champions League sowieso nicht. "Jedes Spiel ist wichtig", erklärte Moyes: "Aber das in Leverkusen ist besonders wichtig."

Zwar führt Manchester die Gruppe aktuell noch an. Doch im Falle eine Niederlage beim Bundesligisten und dem erwarteten Heimsieg von Schachtjor Donezk gegen Real Sociedad San Sebastian könnte schon ein Unentschieden der Briten zum Abschluss gegen die Ukrainer den Abstieg in die Europa League zur Folge haben. Und man muss kein Prophet sein, um zu wissen: Diesen Abstieg würden die Fans des englischen Rekordmeisters Moyes nicht verzeihen.

Läuft Notnagel Giggs auf?

Doch in den Kampf um seinen Job zieht der von Ferguson selbst auserkorene Nachfolger, der trotz zehn Spielen ohne Niederlage nicht vom Fleck kommt, mit einem arg dezimierten Kader. Michael Carrick (Sprunggelenk) und Marouane Fellaini (Gelb-Rot-Sperre) werden im Rheinland sicher fehlen. Auch Torjäger Robin van Persie (Adduktoren) sowie Kapitän und Abwehrchef Nemanja Vidic (Gehirnerschütterung) fallen aus. Der Ex-Dortmunder Shinji Kagawa (Fußprellung) sowie Rafael da Silva und Phil Jones sind fraglich.

Durchaus möglich sind deshalb die Einsätze von Assistenztrainer Ryan Giggs zwei Tage vor seinem 40. Geburtstag und des erst 18 Jahre alten Stürmers Adnan Januzaj. Routinier Rio Ferdinand, von Moyes zuletzt ins zweite Glied verbannt und in Cardiff nur durch Vidics Verletzung wieder im Team, möchte eine Zitterpartie zum Gruppenabschluss in der Königsklasse aber auf jeden Fall vermeiden. "Es wäre gut, wenn wir in Leverkusen schon alles klarmachen würden, damit wir uns voll und ganz auf die Premier League konzentrieren können", sagte der 35-Jährige und ergänzte selbstbewusst: "Bayer hat eine gute Mannschaft. Aber wir haben eine bessere."

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