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Personalnot beim BVB: Borussia Dortmund fehlen sieben Stammspieler

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Personalnot beim BVB  

Dortmund fährt auf der Felge nach Marseille

09.12.2013, 17:11 Uhr | t-online.de

Personalnot beim BVB: Borussia Dortmund fehlen sieben Stammspieler. Sven Bender wird dem BVB beim wichtigen Spiel in Marseille fehlen. (Quelle: imago/Chai v.d. Laage)

Sven Bender wird dem BVB beim wichtigen Spiel in Marseille fehlen. (Quelle: imago/Chai v.d. Laage)

Borussia Dortmund geht vor dem vermeintlich wichtigsten Spiel der Hinrunde auf dem Zahnfleisch. Beim entscheidenden Duell um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League bei Olympique Marseille muss Trainer Jürgen Klopp höchstwahrscheinlich gleich sieben potenzielle Stammkräfte ersetzen. "Wir werden uns etwas basteln müssen", sagte der frustrierte Sportdirektor Michael Zorc dem "kicker".

Wie genau das Kunststück Aufstellung aussehen wird, lässt sich momentan nur erahnen. Denn neben Mats Hummels, Neven Subotic, Ilkay Gündogan, Marcel Schmelzer und dem nicht spielberechtigten Manuel Friedrich meldeten sich nach dem verlorenen Verfolger-Duell gegen Bayer Leverkusen auch noch Nuri Sahin und Sven Bender verletzt ab.

Während Bender mit einer Innenbanddehnung am rechten Sprunggelenk definitiv nicht mit nach Südfrankreich reisen wird, besteht bei Sahin, der sich einen Außenbandteilriss zuzog, noch vage Hoffnung auf einen Einsatz. Improvisieren muss Klopp aber auf alle Fälle: "Unsere Auswahl ist wieder etwas kleiner geworden", sagte der BVB-Coach.

Die große Positions-Rochade

Vor allem in der Viererkette werden sich Klopp und sein Co-Trainer Zeljko Buvac etwas einfallen lassen müssen. Neben Sokratis stehen mit dem 19-jährigen Koray Günter und dem 18-jährigen Marian Sarr zwar zwei gelernte Innenverteidiger im Kader. Für die talentierten Youngster ist die imposante Königsklassen-Bühne allerdings wohl noch eine Nummer zu groß. In der Partie gegen Neapel vertraute Klopp deshalb lieber auf Bender in der Innenverteidigung.

Diese Option hat sich nun allerdings erledigt. Der Nationalspieler, der laut Klopp "mit dem Kopf dahin geht, wo andere den Fuß wegziehen", wird nur zusehen können. Eine Alternative wäre Sebastian Kehl - der Kapitän des BVB wird allerdings auch im Mittelfeld dringend benötigt. Dort fehlen mit Gündogan, Bender und Sahin nämlich drei andere Sechser.

"Not macht erfinderisch"

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Klopp - wie in den letzten Minuten gegen Leverkusen - in der Zentrale auf seine Allzweckwaffe Kevin Großkreutz und den ursprünglich offensiv ausgerichteten Henrikh Mkhitaryan setzt. Dann würde der noch nicht 100 Prozent fitte Lukas Piszczek auf die rechte Außenverteidiger-Position rücken, Kehl könnte innen verteidigen und Marco Reus die Rolle von Mkhitaryan einnehmen. "Es läuft nicht gerade günstig. Wir müssen die paar Tage bis zum Spiel nutzen. Not macht erfinderisch", sagte Klopp.

Der Druck auf den BVB-Coach und sein Team ist riesengroß. "Ich bin überzeugt davon, dass Jürgen Klopp seine Mannschaft nochmals richtig einstellt und richtige Lösungen finden wird. Dass man eine ganze Abwehr ersetzen muss, so viele Leistungsträger, das ist eine schwierige Entscheidung: Wen nehme ich jetzt, wem gebe ich das Vertrauen? Dortmund mit seiner Klasse, seiner Mentalität und diesem Trainer wird das packen", sagte der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld.

Probleme auch in Marseille

Und trotz der personellen Notlage gibt es für den BVB auch gute Nachrichten. Denn auch bei Gegner Marseille ist ordentlich Feuer unterm Dach. In der Champions-League sind die Franzosen mit null Punkten schon längst ausgeschieden, in der Liga liegen sie bereits 13 Punkte hinter Spitzenreiter Paris und unter der Woche wurde nach einer peinlichen 0:1-Pleite gegen Aufsteiger FC Nantes auch noch Trainer Elie Bau gefeuert.

"Gestern im Stadion habe ich euretwegen Lust verspürt, zu kotzen", hatte Präsident Vincent Labrune der Mannschaft an den Kopf geworfen und das Spiel gegen Dortmund sogleich zum Charaktertest ausgerufen: "Ihr habt zwei Dinge vergessen: Zum einen, dass ihr das Trikot von Olympique Marseille tragt. Zum anderen, dass ihr Profifußballer seid", nahm er das Team in die Pflicht.

Helfen Özil und Co. dem BVB?

Ein weiterer Pluspunkt für den BVB ist, dass sie auf Schützenhilfe hoffen dürfen. Sollte der FC Arsenal nämlich in Neapel gewinnen, könnten die Schwarz-Gelben selbst mit einer Niederlage die nächste Runde erreichen. Darauf vertrauen will Klopp aber freilich nicht. "Wir wollen unbedingt in der Champions League überwintern", sagte er: "Und das wird man uns am Mittwoch auch ansehen."

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