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Fußball  

Völler: "Wir müssen den Lauf ausnutzen"

11.12.2013, 09:06 Uhr | dpa

Völler: "Wir müssen den Lauf ausnutzen". Sportdirektor Rudi Völler freute sich über den Achtelfinal-Einzug der Leverkusener.

Sportdirektor Rudi Völler freute sich über den Achtelfinal-Einzug der Leverkusener. Foto: Ole Spata. (Quelle: dpa)

San Sebastian (dpa) - Fragen und Antworten an Sportdirektor Rudi Völler nach dem Erreichen des Achtelfinales der Champions League von Bayer Leverkusen durch ein 1:0 bei Real Sociedad San Sebastian.

In der Fußball-Bundesliga hat Bayer Leverkusen zuletzt gegen Borussia Dortmund gewonnen und nun mit einem 1:0 bei Real Sociedad San Sebastian den Einzug in das Achtelfinale der Champions League geschafft. Ein Grund zum Feiern?

Völler: Wir freuen uns alle. Besonders, wenn man bedenkt, dass wir vor zwei Wochen nach dem 0:5 gegen Manchester United am Boden lagen und wir jetzt viermal hintereinander gewonnen haben - darunter zwei überragende Siege bei Borussia Dortmund und nun in San Sebastian. Es war nicht so elegant wie in Dortmund, aber man muss erstmal gewinnen. Jetzt heißt es dranbleiben. Nun kommt Eintracht Frankfurt am Sonntag und da müssen wir den Lauf ausnutzen.

Das Erreichen des Achtelfinales der Champions League lässt auch die Vereinskasse klingeln. Wollen Sie das Geld auch für Spielereinkäufe in der Winterpause nutzen?

Völler: Wir sind grundsätzlich zufrieden mit den Spielern, die wir haben. Natürlich haben wir immer Überlegungen, etwas zu tun, unabhängig von dem Weiterkommen. Im Moment ist das nicht geplant.

Kevin de Bruyne vom FC Chelsea wird mit Bayer 04 in Verbindung gebracht. Wäre er ein möglicher Kandidat?

Völler: Es werden immer Namen genannt, auch wenn sie interessant sind. Wenn wir was tun, muss es Sinn machen.

Bayer hat das Viertelfinale des DFB-Pokals und das Achtelfinale der "Königsklasse" erreicht und liegt in der Bundesliga auf dem zweiten Platz. Haben Sie damit gerechnet, dass es so gut läuft? Schließlich ist Trainer Sami Hyypiä erst seit Saisonbeginn alleinverantwortlicher Coach!

Völler: Die Statistik von Sami Hyypiä und im Paket mit seinem einstigen Partner Sascha Lewandowski in den letzten 18 Monaten ist unglaublich. Was die gepunktet haben! Die 37 Punkte, die wir in dieser Saison bisher in der Bundesliga geholt haben und dass wir vier Punkte hinter Bayern München stehen, ist unfassbar.

Woher hat Leverkusen plötzlich diese Siegermentalität?

Völler: Ich halte von solchen Winner-Genen nichts. Diese Begriffe gibt es nur in Deutschland. Wichtig ist, dass wir aus den Spielen, in denen wir es richtig schlecht gemacht haben, aus der Partie gegen Bayern München und zweimal gegen Manchester United, etwas gelernt haben. Vor allem das 1:0 in Dortmund war ein ganz wichtiges Zeichen. Dass der FC Bayern in einer anderen Liga spielt und Dortmund mehr Substanz hat, wissen wir. Aber wir fühlen uns da oben sehr gut.

Welchen Gegner möchten Sie im Achtelfinale nicht haben?

Völler: Ich freue mich auf alles, das wird ein tolles Erlebnis. Wir haben erst ein Heimspiel und ich hoffe, dass wir dann auch unser Dortmunder Gesicht zeigen und zeigen, was wir können.

War es im Nachhinein gut, dass die Niederlage gegen ManUnited mit 0:5 so deutlich ausfiel und wie ein Hallo-wach-Effekt wirkte?

Völler: Nein. Es ist jetzt einfach, so etwas zu sagen. Vor zwei Wochen hat es wehgetan. Das sind Spiele, die nicht gehen. Da haben wir Häme und Kritik zum Teile zurecht bekommen. Das sind Spiele, die braucht man eigentlich nicht. Dafür haben wir viele Dinge in der Bundesliga richtig gemacht.

Rufen Sie in Manchester an und bedanken sich für den 1:0-Sieg gegen Schachtjor Donezk? Ohne einen Erfolg oder ein Remis gegen die Ukrainer hätte Bayer der Sieg in San Sebastian nichts genützt.

Völler: Manchester wollte Gruppenerster werden, weil es nicht gegen die großen Mannschaften im Achtelfinale spielen wollte. Deshalb haben wir damit gerechnet. Und die Engländer geben immer Gas.

Ist Leverkusen dabei eine Spitzenmannschaft zu werden?

Völler: Wir liegen momentan in der Bundesliga zwischen dem Champions-League-Sieger und dem Champions-League-Finalisten. Das tut gut, aber wir müssen immer am Limit spielen.

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