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Raja Casablanca im Finale der Klub-WM 2013: Coup gegen den FC Bayern?

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Sensation bei Klub-WM  

Casablanca fordert den FC Bayern heraus

19.12.2013, 15:42 Uhr | sid, dpa

Raja Casablanca im Finale der Klub-WM 2013: Coup gegen den FC Bayern?. Zurück auf der Weltbühne: Atletico Mineiros Ronaldinho (re.) im Duell mit Casablancas Issam Erraki beim Halbfinale der Klub-WM. (Quelle: Reuters)

Zurück auf der Weltbühne: Atletico Mineiros Ronaldinho (re.) im Duell mit Casablancas Issam Erraki beim Halbfinale der Klub-WM. (Quelle: Reuters)

Das Traumfinale bei der Klub-WM ist geplatzt. Gastgeber Raja Casablanca setzte sich im zweiten Halbfinale sensationell 3:1 (0:0) gegen Atletico Mineiro um den früheren Weltfußballer Ronaldinho durch und verhinderte damit ein Endspiel-Duell zwischen Bayern München und den Brasilianern.

Stattdessen trifft der deutsche Rekordmeister am Samstag (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) auf den populärsten Klub Marokkos. Die Bayern hatten sich tags zuvor mit einem ungefährdeten 3:0 (2:0) gegen den chinesischen Klub Guangzhou Evergrande für das Finale qualifiziert. Platz fünf hat sich bereits CF Monterrey aus Mexiko mit einem 5:1 (4:1) gegen Al Ahly Kairo gesichert.

Obwohl Mineiro über 90 Minuten spielbestimmend war, erzielte nur Ronaldinho ein Tor für die Brasilianer (64.) - und das per Freistoß. In der Defensive war das Team jedoch stets anfällig. Vor 35.219 begeisterten Zuschauern trafen Mouhssine Iajour (51.), Mouhssine Moutouali (84./FE) und Vivien Mabide (90.+4) für Casablanca, das als zweites Team aus Afrika nach Tout Puissant Mazembe im Jahr 2010 das Endspiel der Klub-WM erreichte.

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Ronaldinho von Bestform weit entfernt

Vor den Augen von Bayern-Coach Pep Guardiola versuchte der eben erst von einer Oberschenkelverletzung genesene Ronaldinho mit allerlei Gesten und ein paar wenigen Tricks seine Mannschaft zu inspirieren. Doch viele gefährliche Szenen leitete er nicht ein.

Von der Form, die ihn im Trikot des FC Barcelona 2004 und 2005 zum Weltfußballer machte, war der 33-Jährige ein gutes Stück entfernt. Bei Standards aber ist Ronaldinho noch immer gefährlich - wie beim 1:1 zu sehen war.

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