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Premier League: FC Arsenal - Mit Leitwolf Mertesacker auf Titelkurs

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Am Mittwoch gegen die Bayern  

Mit Leitwolf Mertesacker auf Titelkurs

17.02.2014, 07:33 Uhr | t-online.de

Premier League: FC Arsenal - Mit Leitwolf Mertesacker auf Titelkurs. Per Mertesacker wechselte im Sommer 2011 vom SV Werder Bremen zum FC Arsenal. (Quelle: imago/BPI)

Per Mertesacker wechselte im Sommer 2011 vom SV Werder Bremen zum FC Arsenal. (Quelle: BPI/imago)

Aus London berichtet Marc L. Merten

Seine ärgsten Kritiker wird er wohl nie verstummen lassen. Dafür sieht das Spiel des Per Mertesacker einfach zu eckig aus. Doch vielleicht ist es gerade das, was manchmal darüber hinwegtäuscht, dass der deutsche Nationalspieler zu den besten Innenverteidigern der Welt gehört. Am Mittwoch wartet auf ihn und den FC Arsenal die bislang größte Herausforderung der Saison: das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Bayern München (ab 20.30 Uhr im T-Online.de Live-Ticker).

"Es wird ein großes Spiel" 
Arjen Robben freut sich auf das Duell mit Arsenal

Der Niederländer warnt aber auch vor dem Zweiten der Premier League. Video

Bastian Schweinsteiger wurde am Wochenende vom "Sunday Mirror" mit den Worten zitiert: "Per hat Arsenal zu einem der defensiv besten Teams Englands gemacht." Auch deshalb müsse der FC Bayern sich auf einen harten Kampf einstellen. Schließlich wolle der Titelverteidiger auswärts ein ähnlich gutes Ergebnis erreichen wie im letztjährigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Königsklasse (3:1). "Ich glaube aber, dass Arsenal sich stark verbessert hat."

Arsenal hat sich mental gewandelt

Eines ist sicher: Wenn die Münchner ins Emirates Stadium einlaufen, werden sie auf ein anderes Arsenal treffen. Die Gunners haben sich gewandelt, nicht nur wegen zweier immens wichtiger Neuzugänge: Mesut Özil für die Offensive und Mathieu Flamini für die Defensive. Vor allem aber haben sich die Mannen von Trainer Arsene Wenger mental weiterentwickelt. Seit dem Frühjahr 2013 wirkt der FC Arsenal auf den neutralen Betrachter wie ausgewechselt.

UMFRAGE
Welches Team wird in dieser Saison englischer Meister?

Weg ist die Attitüde der Schönspieler, die in den entscheidenden Momenten versagen. Die Wenger-Truppe hat gelernt, Spiele in der Schlussphase zu gewinnen, ruft auch mit der zweiten Garde – wie am Wochenende gegen den FC Liverpool im FA Cup (2:1) – eine Top-Leistung ab, oder ist in der Lage, ein Spiel wie das bei Borussia Dortmund (1:0) in der Gruppenphase der Königsklasse dank einer taktischen Meisterleistung zu gewinnen. Eine Niederlage hätte damals bereits das Aus bedeutet.

Schlüsselspiel gegen die Bayern

Im Jahr 2013 sammelten die Gunners so 82 Punkte in der Liga, kein Team war saisonübergreifend besser. Aktuell liegt man nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Chelsea auf Rang zwei, steht im Achtelfinale der Champions League und im Viertelfinale des FA-Cups. Nicht nur die Fans glauben wieder daran, nach neun Jahren endlich wieder einen Titel gewinnen zu können. Auch die Mannschaft.

Wenger hat in den vergangenen Monaten immer wieder ein Spiel hervorgehoben, das der Mannschaft "den Glauben an die eigenen Fähigkeiten" verliehen habe: der 2:0-Auswärtserfolg im Rückspiel der Londoner beim FC Bayern. Dieser Sieg, der nur aufgrund des 1:3 im Hinspiel nicht zum Weiterkommen gereicht hatte, gilt als Moment des Durchbruchs des neuen Arsenals.

Starkes Innenverteidiger-Duo

Der mentale Wandel ist aber nur die halbe Wahrheit: Tatsächlich hat Wenger im Laufe der letzten eineinhalb Jahre stark an der Defensive gearbeitet. Die zweitbeste Abwehr der Liga hört mittlerweile auf das Kommando von Per Mertesacker. Dass es dazu kam, kostete jemand anderem den Stammplatz: Kapitän Thomas Vermaelen. Der landete zugunsten eines neuen Nebenmannes für Mertesacker auf der Bank. Das neue Innenverteidiger-Duo lautet Mertesacker/Laurent Koscielny. In den ersten Monaten noch mit Abstimmungsschwierigkeiten, hat sich das Paar mittlerweile gefunden.

"Wir passen mit unseren unterschiedlichen Fähigkeiten sehr gut zusammen", sagte der erfahrene, kopfballstarke und für sein herausragendes Stellungsspiel bekannte Mertesacker kürzlich. "Ich habe schon neben vielen guten Innenverteidigern gespielt, aber Laurent ist einer der schnellsten und wendigsten Spieler, mit denen ich je zusammengespielt habe." Diese Kombination brachte den erhofften Erfolg.

Özil-Schelte demonstriert Mertesackers Stellung

Nicht nur für Arsenal, sondern auch für Mertesacker selbst. Der 29-Jährige profitiert in hohem Maße von seinem Nebenmann und glänzt dabei durch Konstanz, Härte und Führungsstärke. In einer offiziellen Liga-Umfrage am Ende des vergangenen Jahres wurde Mertesacker sogar in das "Premier League Team 2013" gewählt. "Das ist eine Aussage. Ich denke, das zeigt, wie groß die Wertschätzung mir gegenüber ist und dass ich mir in den zweieinhalb Jahren in England Respekt verschafft habe."

Längst ist "The Big Fucking German", wie er von den Fans gerufen wird, auch im Team eine unangefochtene Persönlichkeit. Man mag sich nur an das Spiel bei Manchester City erinnern, als sich Mertesacker seinen deutschen Kollegen Özil vor allen Augen zur Brust nahm, weil sich dieser nicht von den Fans verabschieden wollte. Die Aktion war in England ein derart großes Thema, dass sich Özil tags drauf kleinlaut in aller Form bei den Fans entschuldigte. Mertesacker hatte seine Macht demonstriert und jeder hatte es mitbekommen.

Die Bayern als ultimativer Prüfstein

Gemeinsam mit Özil und den beiden anderen Deutschen, Lukas Podolski und Serge Gnabry, will Mertesacker nun beweisen, dass die Gunners auch international nach den Sternen greifen können. Und welcher Gegner könnte besser als Prüfstein dienen als die aktuell wohl beste Mannschaft der Welt?

Arsene Wenger gibt sich jedenfalls zuversichtlich. "Wir kennen die Bayern gut", so der Trainer und erinnerte einmal mehr an das Rückspiel gegen den deutschen Rekordmeister in der letzten Saison: "Dieses Jahr sind wir mental besser vorbereitet."

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