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Bayer 04 Leverkusen verspielt letzte Titelchance nach Match gegen PSG

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Schwarze Woche  

Bayer verspielt binnen weniger Tage alle Titelchancen

19.02.2014, 12:58 Uhr | t-online.de, dpa

Bayer 04 Leverkusen verspielt letzte Titelchance nach Match gegen PSG. Niedergeschlagen: Für Leverkusen setzte es die dritte Heimniederlage binnen einer Woche. (Quelle: Reuters)

Niedergeschlagen: Für Leverkusen setzte es die dritte Heimniederlage binnen einer Woche. (Quelle: Reuters)

Das war es dann wohl. Binnen weniger Tage hat Bayer Leverkusen alle Chancen auf einen möglichen Titel in dieser Saison verspielt. Erst das Aus im DFB-Pokal gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern (0:1). Dann das 1:2 in der Bundesliga gegen Schalke, nach dem die Rheinländer nun schon 16 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern München haben. Und schließlich die 0:4-Packung im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris St. Germain zum Abschuss der schwarzen Woche für Bayer.

"So eine Niederlage - auch in der Höhe - tut richtig weh. Wir stoßen an unsere natürlichen Limits, wirtschaftlich und auch in der Qualität. Wir sind alle richtig niedergeschlagen", sagte Rudi Völler nach der dritten Heimpleite in Folge. Eigentlich sprach der Bayer-Sportdirektor ja nur das Spiel gegen die Franzosen an. Doch so, wie sich Leverkusen aktuell präsentiert, zeigt der Trend eindeutig nach unten. Die Ziele, sie müssen umgehend korrigiert werden. Die abermalige Qualifikation für die Königsklasse dürfte jetzt unter dem Strich als Vorgabe stehen. Mehr bleibt nicht übrig.

Zurück im Verlierer-Modus

Der erneute Sprung in die Champions League wird indes schwer genug. Selbst wenn die Werkself aktuell Zweiter ist. Noch. Denn schon am Samstag geht es in der Liga zum VfL Wolfsburg, der seinerseits im Aufschwung ist und an die Tür zum internationalen Geschäft anklopft. Und die direkte Konkurrenz im Kampf um die Qualifikationsränge - Dortmund und Schalke - wirkt dieser Tage deutlich stärker. Leverkusen dagegen scheint zurück im altbekannten Verlierer-Modus zu sein.

"Es wird sich am Samstag zeigen, was für eine Qualität und Mentalität wir haben. Wir wollen nächste Saison Champions League spielen, deshalb müssen wir in Wolfsburg gewinnen. Wir müssen jetzt schnell wieder frei werden. Denn sonst wird's in der Bundesliga schnell nach unten gehen", sagte Roberto Hilpert. Und Teamkamerad Ömer Toprak stellte nach dem neuerlichen Tiefschlag fest: "Für uns gilt es jetzt, hart zu arbeiten." Um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, muss sich Bayer steigern. Und zwar gewaltig. Auftritte wie gegen Paris - nein, die darf es nicht mehr geben.

"Wir haben mutlos gespielt, ängstlich gespielt, warum würde ich auch gerne wissen. Das war gerade in der ersten Halbzeit ein ganz schlechtes Spiel von uns", meinte Toprak weiter. Vielleicht eine Folge der Misserfolge zuletzt, die offensichtlich am Selbstbewusstsein der Werkself genagt haben. "Ich muss viele Psychologen einladen", sagte Bayer-Trainer Sami Hyypiä in diesem Zusammenhang.

Ein 17-Jähriger als einziger Lichtblick

So war gegen Paris bezeichnenderweise Julian Brandt einziger Lichtblick im Spiel des Bayer-Teams, das ansonsten von viel Tristesse geprägt war. Der 17-Jährige kam zur zweiten Halbzeit und betrieb mit schnörkellosen Aktionen Werbung in eigener Sache. Die Wende gegen die Franzosen, die durch Blaise Matuidi (3. Minute) und Superstar Zlatan Ibrahimovic (39./Foulelfmeter/42.) schon zur Pause alles klar machten, konnte aber auch der Youngster nicht einleiten. Zumal Yohan Cabaye (88.) sogar noch erhöhte.

"Da war schon ein Klassenunterschied zu sehen", meinte Hyypiä nach der Partie daher. Dass sein Team im Rückspiel am 12. März den Spieß noch einmal umdreht, dürfte selbst der Finne nicht glauben - Bayer müsste mit fünf Treffern Unterschied gewinnen. Unrealistisch. Was nur den Schluss zulässt, dass es das für Leverkusen mit den Titeln in der Saison wohl war.

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