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Toni Kroos zerlegt FC Arsenal mit angsteinflößender Statistik

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Der Bayer des Abends  

Die angsteinflößende Statistik des Toni Kroos

20.02.2014, 09:53 Uhr | tht, t-online.de

Toni Kroos zerlegt FC Arsenal mit angsteinflößender Statistik. Toni Kroos wird nach seinem Traumtor in der 54. Minute von seinen Mannschaftskollegen gefeiert. (Quelle: dpa)

Toni Kroos wird nach seinem Traumtor in der 54. Minute von seinen Mannschaftskollegen gefeiert. (Quelle: dpa)

Bessere Werbung in eigener Sache kann man nicht machen. Toni Kroos hieß der Mann des Abends beim 2:0 (0:0)-Erfolg des FC Bayern im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Arsenal. Der Mittelfeldstar des Titelverteidigers krönte seine überragende Leistung mit einem Traumtor. Damit hat er nicht nur die Tür zum Viertelfinale für den Triple-Sieger ganz weit aufgestoßen, sondern nebenbei noch neuen Schwung in die derzeit auf Eis liegenden Vertragsverhandlungen mit den Klub-Bossen gebracht.

Ausgerechnet auf der Insel zeigte sich Kroos von seiner besten Seite. Schließlich soll Manchester United mehr als nur ein Auge auf den 24-Jährigen geworfen haben. Zwar läuft der Vertrag des 40-Millionen-Mannes (Transfermarkt.de) beim FC Bayern noch bis 2015, doch eine angestrebte Verlängerung des Kontrakts scheiterte an unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen.

Klärendes Gespräch

Nachdem es zuletzt auch im Verhältnis zu Trainer Pep Guardiola etwas geknirscht hatte und Kroos zwei Spiele auf der Bank schmoren musste, scheint nach der Nacht von London alles im Lot zu sein. Was ein "gutes Gespräch, in dem wir ein, zwei Sachen geklärt haben" (Kroos) so alles bewirken kann. In dem dürfte der Trainer noch einmal klargestellt haben, dass er Undiszipliniertheiten in der Öffentlichkeit, so wie Kroos‘ Handschuhwurf bei seiner Auswechslung im Spiel beim VfB Stuttgart vor wenigen Wochen, gar nicht gut findet.

Wenger schießt gegen Robben 
"Er hat sicher übertrieben reagiert"

FCB-Coach Guardiola verteidigt derweil die Entscheidung des Schiedsrichters. Video

Viel besser dürfte Guardiola dagegen die Reaktion seines Schützlings gefallen haben. Gegen Arsenal, das gegen den Titelverteidiger furios begann und die Münchner in der Anfangsphase vor gewaltige Probleme stellte, sorgte Kroos mit seinem Winkelschuss zum 1:0 (54. MInute) für kollektives Aufatmen. Der eingewechselte Thomas Müller (88.) machte kurz vor Schluss die hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel am 11. März perfekt.

Löw auf der Tribüne

Das alles hätte auch ganz anders kommen können. "Die Anfangsphase war unglaublich intensiv", sagte Tribünengast Joachim Löw. Man habe den Bayern angemerkt, dass sie zwei, drei Monate nicht wirklich gefordert worden sind, analysierte der Bundestrainer. Zur allgemeinen Verunsicherung dürfte auch die Maßnahme beigetragen haben, den Langzeitverletzten Javi Martinéz in Hälfte eins auf die Sechser-Position zu beordern und Philipp Lahm wieder auf die rechte Außenverteidigerposition zu verschieben.

Und so konnten sich die Münchner beim zweiten überragenden Spieler des Abends bedanken, dass es letztlich zu einem souveränen Sieg gereicht hat. Manuel Neuer hielt in der siebten Minute nicht nur einen Elfmeter von Nationalmannschaftskollege Mesut Özil, sondern bewahrte gleich mit einer ganzen Reihe von Glanzparaden sein Team vor einem frühen Rückstand. "Ich kenne seinen Anlauf. Er ist einer, der im letzten Moment umschwenken kann. Daher habe ich lange gewartet und konnte den Ball halten", beschrieb der Nationalkeeper Özils Fehlschuss.

Robben atmet auf

Zwar verschoss David Alaba in der 41. Minute ebenfalls einen Elfmeter, doch zu diesem Zeitpunkt standen die Gastgeber bereits nur noch mit zehn Mann auf dem Platz. Wojciech Szczesny leistete sich zuvor ein Foul an Arjen Robben, das der gut leitende italienische Schiedsrichter Nicola Rizzoli als Notbremse wertete. Als Robben die Szene hinterher vor dem Fernseher sah, ist ihm der Schreck in die Glieder gefahren. "Da hätte auch Schlimmeres passieren können", sagte er über Grätsche des Keepers gegen sein Standbein.

Schlimm wurde es dann eher für Arsenal, das mit einem Mann weniger nichts mehr gegen die sich nun gefundene Bayern-Mannschaft ausrichten konnte. "Wir haben in der ersten Viertelstunde gute Ansätze gezeigt, aber Ansätze reichen nicht", sagte Per Mertesacker. Die zweite Hälfte ist dann für den deutschen Abwehrspieler in Reihen Arsenals eher "ein Himmelfahrtskommando" gewesen. "Wir haben trotzdem noch Hoffnung", sagte Arsene Wenger.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Der Arsenal-Trainer erinnerte an letztes Jahr. Exakt vor einem Jahr hatte der FC Bayern ebenfalls im Achtelfinale in London gegen die Gunners sogar mit 3:1 gewinnen können (Tore unter anderem von Kroos und Müller), ehe im Rückspiel Mertesacker und Co. mit 2:0 den Spieß umdrehten und den FC Bayern am Rande des Ausscheidens hatten.

Doch ob sich die Bayern ein zweites Mal überraschen lassen? "Alles hängt vom Rückspiel ab. Auch das müssen wir gewinnen", weiß Guardiola. Er wird dabei wahrscheinlich wieder auf Kroos setzen. "Er ist immer ein wichtiger Spieler", sagte der Bayern-Coach und schob noch ein Sonderlob hinterher: "Heute hat er auf sehr hohem Niveau gespielt."

Beeindruckende Statistik

Was er damit meint, kann man auch in Zahlen ausdrücken. Kroos hat laut Datenanbieter FourFourTwo/Opta in der zweiten Hälfte mehr Pässe gespielt (89 davon drei Fehlpässe) als die gesamte Arsenal-Mannschaft (62 davon 38 Fehlpässe) zusammen.

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