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Irres Spiel gegen Zenit: Borussia Dortmund auf Viertelfinal-Kurs

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Irres Spiel gegen Zenit  

Vier Auswärtstreffer: BVB auf Viertelfinal-Kurs

25.02.2014, 21:07 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Irres Spiel gegen Zenit: Borussia Dortmund auf Viertelfinal-Kurs. Schwarzgelber Jubel: Borussia Dortmund feiert einen hochverdienten Auswärtssieg bei Zenit St. Petersburg. (Quelle: dpa)

Schwarzgelber Jubel: Borussia Dortmund feiert einen hochverdienten Auswärtssieg bei Zenit St. Petersburg. (Quelle: dpa)

Dank des frühesten Champions-League-Doppelpacks in der Vereinsgeschichte und des neuen Rekordtorschützen Robert Lewandowski hat Borussia Dortmund das Viertelfinale bereits dicht vor Augen. Im seinem 199. Europokalspiel gewann der Vorjahresfinalist beim FC Zenit St. Petersburg spektakulär mit 4:2 (2:0).

Henrich Mchitarjan (4. Minute) und der in der ersten Halbzeit überragende Marco Reus brachten die Gäste binnen anderthalb Minuten mit 2:0 in Führung. In der weitaus abwechslungsreicheren zweiten Halbzeit konterte Lewandowski mit zwei Treffern (61./71.) jeweils die Anschlusstore von Zenit durch Oleg Schatow (58.) und Hulk (69./Foulelfmeter).

Klopp lobt "Lehrveranstaltung"

Glückwünsche zum Viertelfinal-Einzug wollte BVB-Trainer Jürgen Klopp aber noch nicht annehmen. "Wir haben das Gefühl, wir sind noch nicht eine Runde weiter, wir haben noch ein bisschen Arbeit vor uns im Rückspiel", sagte er bei Sky, lobte aber gleichzeitig seine Truppe über den grünen Klee: "Das war eine Pressing- und Gegenpressing-Lehrveranstaltung gegen eine technisch hochtalentierte Truppe. Die Mannschaft hat sensationell gut in den Räumen agiert, hat die Zweikämpfe gesucht, gefunden und gewonnen."

Lewandowski nun bester BVB-Torjäger

Mit seinen Toren hievte Lewandowski die Borussen nicht nur in eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel des Achtelfinales in drei Wochen. Er ist mit 18 Treffern im Europapokal für Dortmund nun auch alleiniger Spitzenreiter vor Stephane Chapuisat (16.).

Reus mit toller erster Hälfte

Nach einem Schlagabtausch wie zur Mitte der zweiten Halbzeit hatte es zu Beginn überhaupt nicht ausgesehen. Ein glücklicheres Händchen hätte Trainer Jürgen Klopp kaum haben können: Er brachte Reus neu in die Mannschaft nach dem 0:3 in der Liga gegen den HSV.

Der Nationalspieler dankte es vor gerade mal 15.000 Zuschauern - wegen rassistischer Vorfälle waren Teile des Petrowski-Stadions gesperrt - auf seine Weise. Im Fallen legte er Mchitarjan den Ball zum Führungstreffer nach gut dreieinhalb Minuten auf. Die zweite Chance nach nicht mal fünf Minuten verwandelte Reus selbst. Diesmal wühlte sich Mchitarjan auf der rechten Seite durch, flankte nach innen, wo Kevin Großkreutz den Ball abtropfen ließ für Reus.

Dortmunder Mannschaft zeigt starke Reaktion

Anders als in Hamburg profitierten die Westfalen wieder mal von ihrem gefürchteten schnellen Umschaltspiel. Nach einem herrlichen Doppelpass mit Lukasz Piszczek (30.) verpasste Reus das 3:0 nur knapp. Dass sich die Hoffnungen auf einen Einsatz von Nationalspieler Hummels im sowieso ausgedünnten BVB-Kader schon vor dem Spiel erledigt hatten, war den Schwarzgelben zu keiner Zeit anzumerken.

"Das wir eine Reaktion zeigen würden, war mir klar", freute sich Klopp. "Meine Mannschaft ist weit davon entfernt sich verdächtig zu machen, irgendwie ohne Charakter durch die Gegend zu laufen."

Nur Hulk sticht bei Zenit heraus

Das lag allerdings auch am eine Halbzeit lang äußerst kläglich auftretenden Gegner, der schon mit gerade mal sechs Pünktchen als schwächster Gruppenzweiter in die erste K.o.-Runde eingezogen war. Hinzu kommt, dass die russische Meisterschaft erst im kommenden Monat beginnt. Das letzte Pflichtspiel bestritt Zenit im Dezember vergangenen Jahres. Trainer Luciano Spalletti ging in seiner Coaching-Zone hin und her, die Miene sprach Bände. Mehr als der Versuch eines Flugkopfballs von Winter-Neuzugang José Rondon war eine Halbzeit lang nicht drin, am Entschlossensten wirkte in Reihen der Russen der Brasilianer Hulk.

Lewandowski immer mit der richtigen Antwort

Seine Teamkollegen bemühten sich nach dem Seitenwechsel auch deutlich mehr. Die beste Chance hatte aber zunächst Lewandowski (48.), seinen wuchtigen Schuss aus kurzer Distanz konnte Zenit-Schlussmann Juri Lodigin noch mit den Fäusten klären. Doch rächte sich die mittlerweile hohe Fehlpassquote bei den Gästen. Nach zwei Versuchen von Rondon drosch Shatov den Ball ins BVB-Netz. Die richtige Reaktion folgte prompt: Auf Vorlage von Piszczek erzielte Lewandowski seinen fünften Treffer in der laufenden Champions-League-Saison. Dann kam Petersburg aber noch mal ran durch einen Elfmeter. Und wieder sorgte Lewandowski für die passende Antwort.

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