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Pep Guardiola und die Bundesliga von spanischem Kommentator verspottet

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"König im Mittelmaß"  

Spanier verspottet Guardiola und die Bundesliga

28.02.2014, 09:41 Uhr | t-online.de

Pep Guardiola und die Bundesliga von spanischem Kommentator verspottet. Spott aus Spanien: Pep Guardiola wird von einem Fußball-Kommentator verhöhnt. (Quelle: imago/DeFodi)

Spott aus Spanien: Pep Guardiola wird von einem Fußball-Kommentator verhöhnt. (Quelle: DeFodi/imago)

In Deutschland genießt Pep Guardiola den Status des weltbesten Trainers, der den FC Bayern München noch besser gemacht hat. Nicht jeder seiner Landsleute scheint diese Meinung vorbehaltlos zu teilen. Der spanische Fußball-Kommentator Julian Ruiz verspottete Guardiola als "König im Mittelmaß". Schuld sind die Auftritte der Bundesliga-Klubs und der Teams aus der Primera Division in der Champions League.

Insbesondere die üble Demontage der Knappen durch Real Madrid habe indirekt bewiesen, dass die Bayern nicht die beste Mannschaft der Welt seien.

"Nachdem wir Teams wie Leverkusen, Dortmund oder jetzt Schalke gesehen haben, erscheint Bayern-Trainer Pep Guardiola als gar nicht mehr so genial", schrieb Ruiz in der Zeitung "El Mundo".

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"München spielt in einer Liga des Mittelmaßes"

Tatsächlich haben die Partien in der Königsklasse für klare Verhältnisse gesorgt: Während die Ergebnisse der vier Bundesliga-Teams zusammengerechnet ein wildes 7:12 ergeben, und auch England bittere Pleiten einstecken musste, steht Spanien trotz dreier Auswärtsauftritte mit einem blitzsauberen 9:1 da. Die Schlussfolgerung, die Ruiz daraus zieht: Die Bundesliga ist eine schwache Liga. Guardiola "spielt mit den Münchnern in einer Liga, in der er der König ist, weil die anderen Teams nur Mittelmaß und reine Höflinge sind."

Für den Kommentator sind die Madrilenen mit ihren Superstars Cristiano Ronaldo und Gareth Bale nicht nur Favoriten auf den Thron Europas, sondern ziehen "auch die wahre Stärke des FC Bayern in Zweifel."

Kurioser Vorwurf aus dem Ursprungsland der "spanischen Verhältnisse"

Dass solche Worte ausgerechnet von der iberischen Halbinsel kommen, verwundert doch sehr, nachdem die spanischen Mannschaften im letzten Jahr kollektiv an den deutschen scheiterten. Borussia Dortmund schaltete den FC Malaga und Real aus, und der spätere Triple-Sieger aus München demontierte den FC Barcelona.

Obendrein warnen Experten hierzulande nicht ohne Grund vor "spanischen Verhältnissen". Von allen europäischen Top-Ligen ist vor allem La Liga für ihre Unausgeglichenheit bekannt. Real und Barca machen Jahr für Jahr Meisterschaft und Pokal unter sich aus. In den letzten 30 Jahren ging der Liga-Titel nur viermal nicht an einen der beiden Spitzenklubs. Mit Atletico Madrid mischt in dieser Saison zum ersten Mal seit Langem ein weiteres Team an der Tabellenspitze mit.

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