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Champions League  

Wayne Rooney: Manchesters Hoffnungen ruhen auf ihm

01.04.2014, 10:23 Uhr | dpa

Wayne Rooney: Manchesters Hoffnungen ruhen auf ihm. Stürmerstar Wayne Rooney (l) soll für das Team von Trainer David Moyes die Tore erzielen.

Stürmerstar Wayne Rooney (l) soll für das Team von Trainer David Moyes die Tore erzielen. Foto: Peter Powell. (Quelle: dpa)

London (dpa) Natürlich Wayne Rooney. Welchen Fußball-Profi von Manchester United hätte die Lokalzeitung "Manchester Evening News" auch sonst als Titelheld für ihre zwölfseitige Champions-League-Beilage auswählen sollen?

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Robin van Persie ist der englische Nationalspieler im Viertelfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern München am Dienstag in Old Trafford der große Hoffnungsträger von United. Neben Routinier Ryan Giggs ist er sogar der einzige, dem die Anhänger derzeit zutrauen, gegen den Titelverteidiger für Furore sorgen zu können.

Unter dem neuen Coach David Moyes läuft beim kriselnden englischen Rekordmeister nicht viel nach Plan. Der 28 Jahre alte Torjäger ist unter dem Nachfolger von Sir Alex Ferguson allerdings wieder aufgeblüht. In 27 Einsätzen in der Premier League hat Rooney bisher 15 Treffer erzielt und zwölf Tore vorbereitet. "Er hat seinen Hunger zurück", lobte Moyes.

Beim jüngsten 4:1 gegen Aston Villa und beim 2:0 bei West Ham United traf Rooney sogar doppelt. In West Ham gelang ihm ein Traumtor per Dropkick aus 45 Metern Entfernung. "Wenn Wayne in jedem Spiel zwei Tore schießt, werden wir noch einige Plätze gutmachen", jubelte Juan Mata. Der Zugang vom FC Chelsea ist gegen Bayern nicht spielberechtigt, aber auch er baut offensichtlich auf Rooney.

Zu Saisonbeginn war der Stürmerstar noch das Sorgenkind von United. Bis zum letzten Tag der Transferperiode spekulierten die Medien über einen möglichen Abschied. Mittlerweile hat sich "Roo" aber an den Club gebunden, für den er seit seinem Wechsel vom FC Everton 2004 auf Torejagd geht.

Im Februar unterzeichnete er einen Kontrakt bis 2019. Die Verlängerung macht ihn neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu einem der am besten bezahlten Fußballer der Welt und soll ihm jährlich 18,9 Millionen Euro einbringen. Das entspricht 2170 Euro pro Stunde. Die "Welt" verglich: "US-Präsident Barack Obama verdient im Jahr weniger als Rooney in einer Woche."

In der neuen Saison soll um den zukünftigen Kapitän herum eine neue Mannschaft entstehen, die wieder Titel gewinnt. Der "Telegraph" berichtete, dass United dafür 200 Millionen Pfund ausgeben könnte.

Coach Moyes, unter dem Rooney in Everton sein Profi-Debüt gegeben hatte, weiß, was er an seinem Stürmer hat. "Er ist in blendender Verfassung. Seit Saisonbeginn spielt er großartig", lobte der Schotte. Mit 214 Treffern für seinen Club sei Rooney ohnehin schon längst eine Legende. 36 Tore fehlen noch, um den ewigen Rekord von Sir Bobby Charlton zu brechen, der 249 Tore für United erzielt hat.

"Jeder, der Wayne aus seinen frühen Tagen kennt, weiß, dass es seine Energie, sein großes Herz und sein Einsatz waren, die ihn auszeichneten. Das hat er wieder. Der Rest klappt von alleine", meinte Moyes. In der ewigen Torschützenliste der Liga rangiert Rooney (171) mittlerweile auf dem vierten Rang. Es führt Alan Shearer (260).

Auch Rooney selbst macht die bislang verkorkste Saison schwer zu schaffen. 17 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter FC Liverpool und das frühe Aus in den englischen Cups sind für ihn nicht akzeptabel. Zudem droht erstmals seit mehr als 20 Jahren eine Saison ohne Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb, sollte United die Königsklasse nicht gewinnen. "Das ist nicht gut genug. Wir müssen Old Trafford wieder zu einem Ort machen, den die Gegner fürchten", forderte Rooney und stellte klar, dass er vor den Bayern keine Angst hat. Sonst wäre er auch ein schlechter Titelheld gewesen.

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