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Borussia Dortmund geht als klarer Außenseiter in das CL-Viertelfinale gegen Real Madrid

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BVB hofft auf weitere Sternstunde  

Klopp: "Wir müssen Cojones haben"

01.04.2014, 20:17 Uhr | sid, dpa

Borussia Dortmund geht als klarer Außenseiter in das CL-Viertelfinale gegen Real Madrid. Jürgen Klopp fordert Mut von seiner Mannschaft vor dem Auftritt bei den Königlichen. (Quelle: dpa)

Jürgen Klopp fordert Mut von seiner Mannschaft vor dem Auftritt bei den Königlichen. (Quelle: dpa)

Jürgen Klopp fordert von seiner Mannschaft Mut beim Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwoch (ab 20.30 Uhr im T-Online.de Live-Ticker) bei Real Madrid. "Wir werden uns natürlich etwas zurechtlegen. Es wird am Ende aber darauf ankommen, wie mutig die Spieler das umsetzen. Die Kulisse hier ist beeindruckend. Deswegen müssen wir Cojones haben", sagte der Trainer von Borussia Dortmund. Cojones ist das spanische Wort für Eier.

"Wir haben zu viele Verletzte, aber noch immer genügend gute Jungs, die in der Lage sind, über sich hinauszuwachsen", sagte der 46-Jährige auf der Pressekonferenz in Madrid. Zugleich fügte er bezüglich der Gelbsperre von Torjäger Robert Lewandowski süffisant an: "Übrigens war es ein spanischer Schiedsrichter, der Robert wegen eines fragwürdigen Handspiels die dritte Gelbe Karte gezeigt hat." Ansonsten gab sich der BVB-Coach selbstbewusst: "Es ist kein Zauber, warum wir wieder hier sind und wieder im Viertelfinale stehen."

"Wir sind klarer Außenseiter"

Vor der erhofften Königsklassen-Sternstunde gab sich Klopp jedoch auch als redegewandter Tiefstapler. Mit Verweis auf die großen Unterschiede beim Budget und auf die Personalnot seines Teams sagte der BVB-Trainer: "Soll ich mich hier hinstellen und sagen, die hauen wir weg?"

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Ähnlich wie der Coach betonte auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke trotz der letztjährigen Endspielteilnahme die Rolle als Underdog: "Die Chancen stehen nicht übermäßig gut. Wir sind klarer Außenseiter. Aber das waren wir in der vorigen Saison auch."

Den meisten Fachleuten fällt es indes schwer, an ein neuerliches Fußball-Wunder zu glauben. Denn im Gegensatz zur Saison 2012/2013, als der Revierklub sowohl in der Gruppenphase als auch im Halbfinale über die Königlichen triumphierte, steht diesmal nur eine Rumpf-Elf zur Verfügung. Von der Startformation, die beim 4:1 über Real im April 2013 für Furore gesorgt hatte, sind am Mittwoch nur noch vier Profis dabei.

"Unangenehmster Gegner der Welt"

Klopp hält sein Team dennoch für konkurrenzfähig: "Wir wollen der unangenehmste Gegner der Welt sein. Das ist unser Plan."

Neben den Dauerverletzten Ilkay Gündogan, Neven Subotic, Jakub Blaszczykowski, Sven Bender und Marcel Schmelzer fehlt im Estadio Bernabéu auch noch Real-Schreck Robert Lewandowski. Die Gelb-Sperre des polnischen Nationalspielers wiegt besonders schwer: Schließlich hatte er in den vergangenen vier Duellen mit den Spaniern fünfmal getroffen - allein viermal im Halbfinale. Dennoch verzichtete Nationalspieler Marco Reus auf Wehklagen: "Wir haben auch ohne Robert gute Chancen. Wir sind gut vorbereitet, sehr positiv und werden uns den richtigen Plan ausdenken."

Haariges Treuebekenntnis von Aubameyang

Klopp ließ offen, wer für Lewandowski eingesetzt werden soll. Mögliche Alternative: Marco Reus oder Pierre-Emerick Aubameyang als sogenannte falsche Neun. Aubameyang gab ein besonderes Treuebekenntnis zur Borussia ab: Beim Abflug erschien er mit einem frisch ins Haar rasierten BVB-Emblem. Als eher unwahrscheinlich gilt, dass der international unerfahrene Julian Schieber den Vorzug erhält.

Das neuerliche Kräftemessen mit dem europäischen Dauerrivalen wird ohnehin zum Herkules-Akt. Schließlich ist der spanische Rekordmeister neben dem Lokalrivalen Atletico das einzige im laufenden Wettbewerb noch ungeschlagene Team. Zudem trifft Weltfußballer Cristiano Ronaldo, der gegen den BVB sein 100. Spiel in der Königsklasse bestreitet, derzeit nach Belieben.

BVB-Coach Klopp 
"Die Jungs müssen über sich hinauswachsen"

Vor dem Spiel gegen Real Madrid beschwört der Trainer die Dortmunder Tugenden. Video

"Ich sehe da keine Krise"

Das bekam im Achtelfinale schon der BVB-Erzrivale Schalke (1:6, 1:3) zu spüren. Den jüngsten Niederlagen von Real in der Primera Division gegen den FC Barcelona und beim FC Sevilla misst Mats Hummels deshalb keine große Bedeutung bei: "Ich sehe da keine Krise. Ich sehe da eine Anhäufung von verdammt vielen Weltklassespielern."

Der schwache Trost: Auch Madrid kann nicht in Bestbesetzung antreten. Verteidiger Marcelo erlitt im Training einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel. Trainer Carlo Ancelotti kündigte an, dass der Portugiese Fabio Coentrao für Marcelo in die Startelf rücken werde.

Watzke flüchtete einst auf die Toilette

Immerhin wähnen sich die Borussen aus psychologischer Sicht leicht im Vorteil. Nach Einschätzung von Sebastian Kehl hat sich der BVB im vergangenen Jahr beim Starensemble Respekt verschafft. "Wir haben schon 2012/13 bewiesen, dass wir sie schlagen können. Dass wir sie damals ausgeschaltet haben, wird sie noch wurmen", sagte der BVB-Kapitän dem "Kicker".

Watzke hofft auf eine ähnliche Dramaturgie mit Happy End, will aber diesmal bis zum Ende durchhalten. Beim 0:2 im Halbfinal-Rückspiel hatte er die Spannung nicht mehr ertragen und war in den letzten Minuten der Partie auf die Toilette geflüchtet. "Wenn wir in Madrid ohne Robert wieder 0:2 verlieren und das Rückspiel mit Robert eine Woche später 4:1 gewinnen - alles gut", sagte der BVB-Geschäftsführer.

Dramatische Heldentat 
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Kiew-Star Oleg Gusev hatte nach einem Zusammenprall seine Zunge verschluckt. Video

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