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Champions League 2014: Bei Real herrschten Angst und Schrecken

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Fußball  

Bei Real herrschten Angst und Schrecken

09.04.2014, 14:46 Uhr | dpa

Champions League 2014: Bei Real herrschten Angst und Schrecken. Der verletzte Cristiano Ronaldo (l) redete auf seine Teamkollegen ein.

Der verletzte Cristiano Ronaldo (l) redete auf seine Teamkollegen ein. Foto: Friso Gentsch. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Cristiano Ronaldo als Antreiber an der Seitenlinie, Iker Casillas als Retter im Tor: Niemand hätte bei Real Madrid im Traum damit gerechnet, dass der spanische Fußballrekordmeister bei Borussia Dortmund so sehr um den Einzug ins Halbfinale der Champions League zittern müsste.

"Dortmund war wie Vietnam", meinte die Madrider Zeitung "El País". "Real überlebt völlig blass und wie durch ein Wunder." Den verletzten Ronaldo hielt es nicht auf der Ersatzbank. Der Weltfußballer feuerte sein Team von der Seitenlinie unermüdlich an. In der dramatischen Schlussphase raufte der Portugiese sich immer wieder verzweifelt die Haare. "CR7" war wegen seiner Kniebeschwerden nicht eingesetzt worden.

Nach Ansicht von Trainer Carlo Ancelotti können die Madrilenen sich bei ihrem Keeper Casillas dafür bedanken, dass sie trotz ihrer 0:2-Niederlage beim BVB das Halbfinale erreichten. "Iker trug einen großen Prozentanteil zum Weiterkommen bei", sagte der Italiener. Casillas hatte mit seinen Reflexen verhindert, dass die Borussen Kevin Großkreutz und Henrich Mchitarjan Reals 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel egalisierten. "Dieses Spiel sollte uns eine Warnung sein", meinte der Keeper.

"Das war eine Nacht des Leidens", stöhnte Ancelotti. "Ich freue mich über den Einzug ins Halbfinale, aber nicht über das Wie." Der Real-Trainer sah im verschossenen Elfmeter von Angel di María die Schlüsselszene des Spiels. "Der abgewehrte Strafstoß machte den Dortmundern Mut, und wir bekamen etwas Angst", erinnerte sich der Real-Coach. "Danach schenkten wir dem BVB zwei Tore und brachten unser Weiterkommen in Gefahr."

Die spanischen Kommentatoren lobten den leidenschaftlichen Kampfgeist der Dortmunder Verlegenheitself, gingen aber vor allem mit den Königlichen hart ins Gericht. "Real verteidigte schlecht und griff noch schlechter an", meinte das Sportblatt "Marca". "Eine so kümmerliche und nervöse Real-Elf hat man im Europacup seit langem nicht gesehen. Die Madrilenen ließen sich von einem BVB-Team zerdrücken, das drei oder vier Stufen unter seinem Niveau des Vorjahres steht."

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