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FC Bayern München zeigt keine Spur mehr von "Mia san mia"

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Knackpunkt schon vor Wochen  

Keine Spur mehr von "Mia san mia" beim FC Bayern

30.04.2014, 11:57 Uhr | t-online.de

FC Bayern München zeigt keine Spur mehr von "Mia san mia". Bastian Schweinsteiger (li.) und Javi Martinez (Quelle: dpa)

Bastian Schweinsteiger und Javi Martinez schleichen nach der Pleite vom Feld. (Quelle: dpa)

Der FC Bayern München musste beim 0:4 (0:3) gegen Real Madrid eine herbe Pleite einstecken. Neben den von Trainer Pep Guardiola eingeräumten taktischen Fehlern trat dabei noch etwas zu Tage: Von dem Selbstverständnis, das Spielfeld auch als Sieger zu verlassen, wenn man es betritt, ist beim Rekordmeister nichts mehr zu sehen. Kurz gesagt: keine Spur mehr von "Mia san Mia" beim FC Bayern.

Seit Guardiola nach dem frühzeitigen Gewinn der Meisterschaft die Bundesliga für erledigt erklärt hatte ("Sorry, die Bundesliga ist beendet"), sind die Münchner aus der Spur geraten. Während in den letzten Wochen gegen Teams wie Eintracht Braunschweig oder Werder Bremen noch die individuelle Klasse für positive Ergebnisse gesorgt hatte, wurde der Titelverteidiger von Real förmlich zerlegt. Über die 180 Minuten gesehen war der FC Bayern zwar keine fünf Tore schlechter, aber eben doch vollkommen chancenlos.

Durchwachsene Bilanz seit die Meisterschaft fix ist

Schon gegen Borussia Dortmund musste Guardiolas Mannschaft am 30. Spieltag eine empfindliche 0:3-Niederlage hinnehmen. Damals hatte der Coach bereits eingeräumt, einen Fehler begangen zu haben, als er die letzten sieben Bundesliga-Spiele zu einer Art Nebensache erklärt hatte.

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Seitdem der Titel feststeht, hat der Rekordmeister in der Bundesliga zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen eingefahren. Zum Vergleich: Davor hatten die Bayern mit dem 2:3 gegen Manchester City nur eins von 38 Pflichtspielen verloren.

Die Spannung fehlt

Auch im Viertelfinale der Champions League gegen Manchester United tat sich der FC Bayern lange Zeit schwer. Fast wirkt es, als sei die Spannung verloren gegangen, die es für das dominante Spiel im Guardiola-Stil braucht. Gegen Real hatte man trotz ordentlichen Starts zu keiner Phase den Eindruck, dass die Münchner einen Treffer erzwingen können.

Und auch nach dem Spiel verfestigte sich der Eindruck, dass das Selbstverständnis verloren gegangen ist. Man könne immer noch aus einer guten eine sehr gute Saison machen, wenn man den DFB-Pokal holt, sagte Matthias Sammer. Worte, die man so vom Sportvorstand, der immer am maximalen Erfolg interessiert ist, vor einigen Wochen auch nicht erwartet hätte.

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