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Champions League: Atletico Madrid folgt Real ins Finale

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Triumph in London  

Finales Stadtduell perfekt: Atletico Madrid schaltet Chelsea aus

30.04.2014, 22:45 Uhr | dpa, t-online.de

Champions League: Atletico Madrid folgt Real ins Finale . Die Spieler von Atletico Madrid haben das Ticket nach Lissabon gelöst.  (Quelle: Reuters)

Die Spieler von Atletico Madrid haben das Ticket nach Lissabon gelöst. (Quelle: Reuters)

Premiere im Europapokal: Erstmals werden zwei Mannschaften aus derselben Stadt das Finale bestreiten. Dafür sorgte Atletico Madrid mit dem 3:1 (1:1) beim FC Chelsea, das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League war 0:0 ausgegangen. Atletico wird am 24. Mai in Lissabon - nur gut 600 Kilometer von Madrid entfernt - auf Real treffen. Die Königlichen hatten tags zuvor den FC Bayern in München mit 4:0 auseinandergenommen (Hinspiel: 1:0).

Fernando Torres hatte Chelsea vom Finale träumen lassen (36.), doch Adrian Lopez (44.), Diego Costa per Foulelfmeter (60.) und Arda Turan (72.) ließen die Gäste, die ungeschlagen ins Endspiel einziehen, verdientermaßen jubeln.

Pfosten und Latte

Chelsea-Trainer José Mourinho wollte zunächst wie gewöhnlich nicht zu viel riskieren. Kontrolle des Geschehens lautete die Maxime. Nach drei Minuten stand aber das Glück zur Seite. Eine mehr oder weniger verunglückte Flanke von Koke segelte über den verdutzten Routinier Marc Schwarzer im Chelsea-Tor und klatschte an Latte und Pfosten.

Intensiv war die Partie, hochklassig aber keineswegs. Beide Teams konzentrierten sich auf schnelle, risikoarme Ballstafetten. Auch Diego Maradona als Gast an der Stamford Bridge dürfte sich mehr Mut gewünscht haben. David Luiz sorgte Mitte der ersten Halbzeit mit einem Fallrückzieher knapp neben das Tor für etwas Unterhaltungswert.

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Welches Team gewinnt das Finale der Champions League in Lissabon?


Torres trifft gegen den alten Verein

Dass Mourinho attraktives Spiel nicht grundsätzlich untersagt hatte, bewies schließlich Willian, der sich per Hackentrick gegen zwei Gegenspieler an der Eckfahne durchsetzte - der Ball gelangte zu Torres, der flach einschoss. Fast schon entschuldigend hob der Torschütze die Arme - er spielte viele Jahre bei Atletico und wird dort heute noch verehrt.

Ironie des Spiels: Das Tor tat Chelsea nicht gut. Die Londoner konzentrierten sich instinktiv wieder verstärkt auf die Defensive und wurden bitter bestraft. Über Tiago und Juanfran kam der Ball zu Lopez, der aus kurzer Distanz einschoss.


Courtois hält glänzend

Kurz nach der Pause rettete Schwarzer aus kurzer Distanz gegen Turan (47.). Thibaut Courtois - von Chelsea an Atletico ausgeliehener Torwart - reagierte bei einem Kopfball von John Terry in der 53. Minute ebenfalls glänzend.

Mourinho hatte mittlerweile Samuel Eto'o für mehr Offensivkraft gebracht, doch der Kameruner verschuldete mit einem Foul an Diego Costa den Elfmeter, den der Atletico-Angreifer zum Führungstor verwandelte.


Schürrle nur Kurzarbeiter

Spannend hätte es nochmals werden können, wenn David Luiz das Tor statt des Pfostens getroffen hätte (64.). Kurze Zeit später machte Turan aus kurzer Distanz alles klar. Daran konnte auch der 15 Minuten vor dem Ende eingewechselte André Schürrle nichts mehr ändern.

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