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Für Bayer Leverkusen steht in Champions League erstes "Endspiel" an

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CL-Quali gegen Kopenhagen  

Für Leverkusen steht das erste Millionenspiel an

19.08.2014, 14:28 Uhr | dpa

Für Bayer Leverkusen steht in Champions League erstes "Endspiel" an. Nach dem Sieg im DFB-Pokal hoffen die Spieler von Bayer Leverkusen auf einen weiteren Erfolg in den Play-offs der Champions-League-Qualifikation. (Quelle: dpa)

Nach dem Sieg im DFB-Pokal hoffen die Spieler von Bayer Leverkusen auf einen weiteren Erfolg in den Play-offs der Champions-League-Qualifikation. (Quelle: dpa)

Nach dem lockeren 6:0-Aufgalopp im DFB-Pokal stehen für Bayer Leverkusen zwei bedeutende Spiele an. Eingebettet in den Bundesliga-Saisonstart will Bayer sich in den beiden Playoff-Spielen gegen den FC Kopenhagen für die Champions-League-Gruppenphase qualifizieren.

Dabei steht für die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt sehr viel auf dem Spiel. Nicht nur aus finanzieller Sicht, sondern auch aus Prestige- und sportlichen Gründen will der Bundesligist unbedingt die Champions-League-Gruppenphase erreichen. "Es geht darum, in den beiden Spielen das zu Ende zu bringen, was die Mannschaft sich in der vergangenen Saison erarbeitet hat", sagte Schmidt vor dem Abschlusstraining im Telia Parken Stadion in Kopenhagen. Sein Team sei für das Hinspiel beim dänischen Meisterschafts-Zweiten des Vorjahres (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gerüstet. "Wir sind gut vorbereitet und haben einen klaren Plan", betonte der Bayer-Coach.

Endspiele schon zum Saisonstart

"Das sind für uns die beiden Endspiele, mit denen die Saison beginnt", betonte auch Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade. "Wir wollen in die Champions League." Der Einzug in die Gruppenphase ist für den Bundesliga-Vierten der vergangenen Spielzeit auch finanziell lukrativ. Im Vorjahr erreichte Bayer in der Königsklasse das Achtelfinale und nahm knapp 25 Millionen Euro ein. Was wesentlich dazu beitrug, dass die Rheinländer im Sommer auf dem Transfermarkt rund 30 Millionen Euro investieren konnten.

UMFRAGE
Qualifiziert sich Bayer Leverkusen für die Gruppenphase der Champions League?

Kießling: "Es geht um sehr viel"

Mit dem 6:0 in der ersten Pokalrunde bei Alemannia Waldalgesheim konnte die Werkself nochmals Selbstvertrauen tanken. Auch wenn der Sechstligist kein wirklicher Gradmesser war. "Die Partie in Kopenhagen wird ein ganz anderes Spiel", betonte der fünffache Torschütze Stefan Kießling. "Es geht um sehr viel. Da müssen wir einfach voll da sein." Auf dem Torjäger ruhen in der dänischen Hauptstadt die Hoffnungen, eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel zu schaffen.

Neuzugang Calhanoglu möchte sich international beweisen

Auch der 14,5 Millionen Euro teure Neuzugang Hakan Calhanoglu betritt nun endlich wie gewünscht die große europäische Fußball-Bühne, auf der er seine Klasse beweisen will. "Wir freuen uns auf das Spiel. Deswegen werden wir alles dafür tun, in Kopenhagen gut auszusehen", erklärte der neue Spielmacher, der mit seiner Qualität das Offensivspiel der Werkself auf die nächsthöhere Stufe heben soll.

Wiedersehen mit Stale Solbakken und Per Nilsson

Der FC Kopenhagen wird betreut vom ehemaligen Trainer des 1. FC Köln, Stale Solbakken. Mit dem Ex-Leverkusener Nicolai Jörgensen, der wegen einer Zerrung allerdings ausfällt, dem früheren Nürnberger Abwehrchef Per Nilsson und dem deutschen ehemaligen Bundesliga-Stürmer Marvin Pourie treffen die Bayer-Profis weitere Bekannte.

Solbakken erwartet "zwei enge Spiele"

Derzeit läuft es bei den Dänen allerdings nicht besonders gut. In der Liga steht der Hauptstadtklub nach fünf Spieltagen nur auf Platz zehn, kassierte zuletzt gegen Tabellenführer FC Midtjylland die zweite Heimpleite hintereinander. Gleichwohl rechnet sich Solbakken, der eine neue Mannschaft mit Perspektive aufbauen will, gegen Bayer durchaus Chancen aus. "Ich möchte ein junges Team präsentieren, das zwei enge Spiele abliefert", sagte er dem "Kicker". Der Vizemeister stieg in der dritten Runde der Qualifikation ein und setzte sich dort gegen den ukrainischen Verein Dnipro Dnipropetrowsk durch (0:0 und 2:0).

Toprak wieder dabei

Für Schmidt ist es die erste große Bewährungsprobe als Bayer-Coach. Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen. Innenverteidiger Ömer Toprak, der wegen leichter Rückenbeschwerden im Pokal geschont wurde, ist bereit. "Mir geht es gut, ich bin fit. Alle freuen sich, dass es endlich los geht. Champions-League-Spiele sind immer was ganz Spezielles", sagte der 25-Jährige.

Laut Sportchef Rudi Völler kann das Team den in der Vorsaison mit einem Kraftakt noch erreichten vierten Platz nun mit dem Champions-League-Einzug veredeln. "Kopenhagen ist ein gefährlicher Gegner. Aber wir wollen unserer Favoritenrolle unbedingt gerecht werden."

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