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Bayer Leverkusen siegt im Hinspiel der Champions-League-Playoffs

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Auf und Ab bei Bayer  

Leverkusen verschafft sich gute Ausgangsposition

19.08.2014, 22:47 Uhr | dpa

Bayer Leverkusen siegt im Hinspiel der Champions-League-Playoffs. Heung-Min Son erzielt den Treffer zum 3:2 für Bayer Leverkusen in Kopenhagen. (Quelle: AP/dpa)

Heung-Min Son erzielt den Treffer zum 3:2 für Bayer Leverkusen in Kopenhagen. (Quelle: AP/dpa)

Bayer Leverkusen hat sich trotz einer teils bedenklichen Abwehrleistung in eine sehr gute Ausgangslage für den erneuten Einzug in die Gruppenphase der Champions League gebracht. Der Bundesligist setzte sich im Playoff-Hinspiel beim FC Kopenhagen mit 3:2 (3:2) durch. Nach der frühen Führung durch Torjäger Stefan Kießling in der fünften Minute drehten Mathias Jörgensen (9.) und Daniel Amartay (13.) binnen vier Minuten zunächst die Partie vor 18.221 Zuschauern im Telia-Parken-Stadion.

Noch vor Ende der munteren ersten Halbzeit sorgten Karim Bellarabi (31.) und Heung-Min Son (42.) für die weiteren Treffer der Bayer-Mannschaft von Trainer Roger Schmidt, die nun mit großer Zuversicht beim Rückspiel am Mittwoch kommender Woche vor heimischer Kulisse antreten kann - wenn das Team dann ein Auf und Ab vermeidet.

"Wir haben ganz gut gespielt bis auf die zwei Fehler. Das werden wir im Rückspiel noch besser machen. Kopenhagen hat eine sehr starke Mannschaft", sagte Hakan Calhanoglu im ZDF und Kießling ergänzte: "Wir müssen hinten besser stehen, besser verteidigen. Das ist unter anderem eine Sache des Willens. Aus dem Spiel heraus hatte Kopenhagen nicht viele Chancen."

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Gegentreffer nach Standards

In Dänemarks Hauptstadt hätte die Bayer-Elf gegen die Mannschaft des ehemaligen Bundesliga-Trainers Stale Solbakken keinen besseren Start erwischen können. Kießling machte weiter, womit er in der ersten Runde des DFB-Pokals mit seinen fünf Treffern beim 6:0 gegen Alemannia Waldalgesheim aufgehört hatte. Nach einem Rückpass von der Torauslinie durch Calhanoglu schob er den Ball ins lange Eck. Ruhe und Souveränität verlieh die frühe Führung dem Bundesliga-Vierten der vergangenen Saison gegen den derzeitigen Drittletzten der dänischen Liga aber nicht.

Im Gegenteil: Nach zwei Standardsituationen lagen die Gäste auf einmal mit 1:2 hinten. Der aufgerückte Verteidiger Jörgensen traf nach einer Ecke mit einem Kopfball zum Ausgleich, Amartey auf dieselbe Weise im Anschluss an eine Freistoß-Hereingabe. Die Bayer-Abwehr, in die Ömer Toprak und Sebastian Boenisch im Vergleich zum Pokalspiel zurückgekehrt waren, hinterließ dabei keinen sicheren Eindruck.

Fast ein Eigentor, Konter von Son

Dafür war auf die Offensive Verlass, auch wenn es die beiden Viererketten der Dänen den Schmidt-Schützlingen nicht leicht machten. Die meiste Zeit spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab, nach einem langen Pass von Toprak in die Sturmspitze prallte der Ball vom Rücken des ehemaligen Nürnberg-Profis Per Nilsson vor die Füße von Bellarabi. Und der ließ sich nicht lange bitten und traf zum Ausgleich. Nun endlich mehr Ruhe auch in der Hintermannschaft?

Weit gefehlt, nur um Haaresbreite entging Emir Spahic bei einem Abwehrversuch einem Eigentor (37.), ehe Son mit einem Konter Leverkusens drittes Tor vor der Pause erzielte.

Nach dem Seitenwechsel sorgten zunächst vor allem Son (56./63.) und Calhanoglu (56.) für Gefahr. Auf der Gegenseite drohte bei langen Bällen in die Defensive der Bayer-Elf Ungemach. Je länger die Partie aber dauerte, umso weniger konnte der dänische Vizemeister Akzente setzen. Nur fehlte auch den Leverkusenern in einigen Szenen in der Offensive die letzte Konzentration, um das Ergebnis noch weiter nach oben zu schrauben.

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