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Für Bayer Leverkusen geht es um Champions League und Millionen

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Es geht um Millionen  

Bayer vor "wichtigstem Spiel der Vorrunde"

27.08.2014, 19:50 Uhr | dpa

Für Bayer Leverkusen geht es um Champions League und Millionen. Stürmer Stefan Kießling will mit Bayer den Einzug in die CL-Gruppenphase perfekt machen. (Quelle: imago/Laci Perenyi)

Stürmer Stefan Kießling will mit Bayer den Einzug in die CL-Gruppenphase perfekt machen. (Quelle: Laci Perenyi/imago)

Auf dem Spiel stehen mindestens 15 bis 20 Millionen Euro. Schon deshalb ist es für Bayer Leverkusen Pflicht, zum neunten Mal die Gruppenphase der Champions League zu erreichen. Für Sportdirektor Rudi Völler gibt es vor der entscheidenden Playoff-Begegnung mit dem FC Kopenhagen ( ab 20.30 Uhr im Liveticker von t-online.de) keine Zweifel über die extrem hohe Bedeutung der Partie: "Wir wissen, dass wir das wichtigste Spiel der Vorrunde vor der Brust haben."

Für den neuen Bayer-Trainer Roger Schmidt ist der wirtschaftliche Aspekt indes nicht vordergründig. "Das müssen wir für den Moment ausblenden", sagte er. Sein Ziel und das der Mannschaft sei es, "unbedingt Champions League zu spielen. Das ist das, was uns antreibt".

Die Bilanz der Werkself unter Schmidt ist makellos. 6:0 im DFB-Pokal bei den Amateuren aus Waldalgesheim, 3:2 vor einer Woche in Kopenhagen, 2:0 beim furiosen Bundesligaauftakt in Dortmund mit dem schnellsten Treffer der Erstliga-Historie durch Karim Bellarabi. Die Zuversicht ist somit groß, nach den Bayern, dem BVB und Schalke als vierter deutscher Verein zum Königsklassen-Establishment zu gehören.

Schmidt warnt vor Überheblichkeit

"Wir haben sehr viel Selbstvertrauen", sagte Bayer-Torhüter Bernd Leno. Coach Schmidt warnt indes vor Nachlässigkeiten oder einem Unterschätzen der Dänen, die in ihrer Liga als zehnmaliger Meister aktuell nur Zehnter sind: "Wir müssen hochkonzentriert bleiben. Und wir glauben überhaupt noch nicht, dass wir durch sind."

Der Garant für den Einzug in die Gruppenphase soll einmal mehr Torjäger Stefan Kießling sein. Auf ihn ist ohne jede Einschränkung Verlass: Sieben Tore in den drei Pflichtpartien sagen alles über die Qualitäten des Franken, der mit seinen Kollegen nur eines im Sinn hat: "Jetzt wollen wir das Ding nach Hause fahren." Auch Schmidt ist optimistisch: "Wenn man auswärts gewonnen hat, ist das natürlich immer eine gute Ausgangsposition."

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Qualifiziert sich Bayer Leverkusen für die Gruppenphase der Champions League?

Fast 27 Millionen Euro verdient

Und die muss genutzt werden. 26,34 Millionen Euro spielte Leverkusen in der letzten Saison in der Champions League ein, als im Achtelfinale Schluss war (0:4 und 1:2 gegen Paris St. Germain). "Natürlich verdient man Geld, das will ich nicht wegdiskutieren", sagte Geschäftsführer Michael Schade.

Dem Nachfolger von Wolfgang Holzhäuser geht es indes um mehr als die zu erwartenden Millionen: um das Image, um die Weiterentwicklung, darum, dass Bayer dauerhaft eine der festen Größen des Fußballs im Land des Weltmeisters bleibt. "Vizekusen darf nicht der Deckel alles Denkens sein", sagte Schade. Das darf zweifelsfrei als Kampfansage an die Branchengrößen aus München und Dortmund verstanden werden: Bayer will irgendwann einen "großen" Titel!

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