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Jens Keller nach CL-Remis beim FC Chelsea: "Das war ganz großer Sport"

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Nach 1:1 beim FC Chelsea  

Schalke-Coach Jens Keller: "Das war ganz großer Sport"

18.09.2014, 09:56 Uhr | sid, t-online.de

Jens Keller nach CL-Remis beim FC Chelsea: "Das war ganz großer Sport". Schalke-Trainer Jens Keller (li.) weiß, bei wem er sich bedanken muss: Roman Neustädter machte als Innenverteidiger ein bärenstarkes Spiel gegen Chelsea. (Quelle: AP/dpa)

Schalke-Trainer Jens Keller (li.) weiß, bei wem er sich bedanken muss: Roman Neustädter machte als Innenverteidiger ein bärenstarkes Spiel gegen Chelsea. (Quelle: AP/dpa)

Nach dem 1:1 in London war Jens Keller kaum zu bändigen. "Es macht mich wahnsinnig stolz, was die Mannschaft mit all den Problemen, die wir haben, heute geleistet hat. Das ist schon ganz großer Sport gewesen. Ich kann gar keinen herausheben, es war von allen ein unglaubliches Spiel", sagte der Trainer des FC Schalke nach der Champions-League-Partie beim FC Chelsea.

Mit dem Remis beim englischen Topklub sorgten die stark ersatzgeschwächten Knappen für einen wichtigen Achtungserfolg nach dem verkorksten Bundesligastart. Für den ersten Sieg nach fünf Pflichtspielen reichte es beim Tabellen-16. allerdings nicht.

"Wir haben uns richtig in das Spiel reingekämpft. Am Anfang war es nicht so gut, da hat man gesehen, dass die Mannschaft noch ein bisschen verunsichert ist. Wir haben eine junge Mannschaft, aber ich bin stolz, wie wir das gemacht haben", sagte Schalkes Torschütze Klaas-Jan Huntelaar, dem mit seinem 42. Europacuptreffer das so wichtige Auswärtstor gelang (62. Minute).

Punkt in London 
Schalke-Coach Keller ist mächtig stolz

Nach dem Remis beim FC Chelsea findet der S04-Trainer nur lobende Worte. Video

Motivationstrick von Keller zeigt Wirkung

Keller hatte bereits vor dem richtungsweisenden Duell mit einem psychologischen Trick enorme Motivation bei seinen Spielern geweckt: Im Teamhotel zeigte er einen Film über den Ironman. Er wollte zeigen, mit welcher Leidenschaft und Hingabe die Triathleten ihren Sport betreiben. Es wirkte: Beim Champions-League-Sieger von 2012, gegen den sie in der vergangenen Saison zweimal 0:3 verloren hatten, boten die Königsblauen auch ohne neun verletzte Spieler ihre stärkste Saisonleistung.

Die Abwehrkette hält stand

Auch die Innenverteidigung überzeugte mit Bestwerten: 97 Prozent der gespielten Pässe brachten die beiden Innenverteidiger Roman Neustädter und Kaan Ayhan an den Mann. Zudem spielten beide zum ersten Mal nebeneinander in der Zentrale, da fünf Abwehrspieler verletzt fehlten. Und Schalke-Torwart Ralf Fährmann sorgte die spektakulärste Parade des Spiels, als er in höchster Not gegen den völlig frei vor ihm auftauchenden Eden Hazard (84.) rettete und so das Unentschieden festhielt.

Krug zur Situation beim 1:0: "Das war ein klares Foul"

Dabei war das Team von Keller gegen den Tabellenführer der englischen Premier League nicht nur aus eigener Schuld in Rückstand geraten. Dem 0:1 durch Cesc Fabregas (11.) war zuvor ein Foul des Spaniers an Max Meyer vorausgegangen.

"Das ist ein klares Foul. Beide Spieler gehen zunächst zum Ball. Entscheidend ist aber, dass Meyer den Ball spielt. Damit ist er im Vorteil, der Engländer kommt zu spät und foult Meyer eindeutig. Es ist schon komisch, dass das vom Schiedsrichter nicht erkannt worden ist", sagte derweil der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Hellmut Krug bei Sky.

Mourinho lobt Defensivtaktik der Schalker

Unterdessen lobte Chelsea-Coach José Mourinho einerseits die Offensivleistung seiner Blues, andererseits aber auch die Defensivtaktik der Knappen. "Es wollte nur eine Mannschaft gewinnen. Aber so zu verteidigen, ist auch Fußball", sagte der Portugiese. "Wir haben alles gegeben, um zu gewinnen. Aber das ist Fußball, das ist die Champions League."

Chelseas Weltmeister André Schürrle hakte die Partie derweil schnell ab: "Für uns ist das Ergebnis natürlich unbefriedigend - wir wollten das erste Spiel unbedingt gewinnen, waren aber nicht konsequent genug. Am Ende ist das 1:1 in Ordnung."

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