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Schalke-Trainer Jens Keller: "Boateng muss auch verletzt spielen"

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S04-Coach macht klare Ansage  

Keller: "Kevin-Prince Boateng muss auch verletzt spielen"

19.09.2014, 07:32 Uhr | sid, t-online.de

Schalke-Trainer Jens Keller: "Boateng muss auch verletzt spielen". Chelsea-Neuzugang Cesc Fabregas (li.) im Zweikampf mit Schalkes Kevin-Prince Boateng. (Quelle: imago/BPI)

Chelsea-Neuzugang Cesc Fabregas (li.) im Zweikampf mit Schalkes Kevin-Prince Boateng. (Quelle: BPI/imago)

Mit dem überraschenden 1:1 in der Champions League beim FC Chelsea hat der FC Schalke einen ersten Schritt aus der Krise gemacht. Vor allem Kevin-Prince Boateng rieb sich gegen die Blues auf, drohte in der Halbzeit mit einer Knöchelverletzung sogar auszufallen. Jetzt stellte Schalke-Trainer Jens Keller aufgrund der angespannten Personalsituation klar: "Boateng muss gegen Eintracht Frankfurt spielen - selbst wenn die Kapsel verletzt sein sollte", sagte der 43-Jährige zur "Bild".

Boateng hatte nach einem Schlag auf den Knöchel "unglaubliche Schmerzen", berichtete der Coach. "Ich habe ihn angefleht, dass er sich durchbeißt." Gesagt, getan: Der zuletzt schwache Anführer hielt durch und ging mit gutem Beispiel voran. "Er ist marschiert, hat Zweikämpfe gewonnen und gute Bälle gespielt", lobte Keller. "Man hat gesehen: Wenn er funktioniert, dann läuft es auch bei uns besser." Auch Manager Horst Heldt lobte den Leader: "Kevin war der Schlüssel zum Erfolg".

Keller: "Wir müssen Konstanz reinbringen"

Nun wird Boateng trotz seiner Verletzung auch in der Bundesliga am kommenden Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gebraucht. Beim Training in London setzte der Bruder von Bayerns Abwehrstar Jerome gestern aus. Insgesamt fehlen Keller bereits neun Spieler, daher muss der 27-Jährige mehr denn je auf die Zähne beißen.

Ob es nach der erneuten Leistungssteigerung im Team unter dem enormen Druck allerdings dauerhaft besser läuft, wird sich nun gegen die Hessen zeigen. Dem ebenso überraschenden 1:1 gegen Bayern München waren zuletzt das 1:4-Debakel bei Borussia Mönchengladbach und der Absturz auf Platz 16 gefolgt. "Wir müssen es einfach schaffen, Konstanz reinzubringen", mahnte Keller.

Huntelaar will "das Lenkrad in die Hand nehmen"

Denn noch steht der schlechteste Saisonstart der Königsblauen seit 47 Jahren zu Buche. 1967 hatten sie zuletzt keines ihrer ersten fünf Pflichtspiele gewonnen. "Wir müssen jetzt selbst das Lenkrad in die Hand nehmen", forderte unterdessen Torjäger Klaas-Jan Huntelaar. "Wir haben eine kleine Gruppe, die immer zusammen ist", berichtete er und sprach somit eindeutig von mehreren Führungsspielern. "Von da kommt meistens die Initiative."

Keller: Vertrauen zur Mannschaft ist riesig

Keller betonte indes, dass es zwischen Coach und Team keine Unstimmigkeiten gebe. "Wir sind so eng zusammen", sagte er. Es werde von außen sehr viel hereingetragen, "um Unruhe reinzubringen. Wir haben es immer wieder geschafft, dass wir zusammenrücken und aus solchen Situationen rauskommen".

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