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Bayer Leverkusen nach Sieg bei Zenit vor Achtelfinal-Einzug

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Doppelpack von Son  

Leverkusen hat den Achtelfinal-Einzug greifbar

04.11.2014, 19:52 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Bayer Leverkusen nach Sieg bei Zenit vor Achtelfinal-Einzug. Matchwinner: Heung-Min Son schoss Bayer Leverkusen mit seinem Doppelpack in St. Petersburg zum Sieg. (Quelle: AP/dpa)

Matchwinner: Heung-Min Son schoss Bayer Leverkusen mit seinem Doppelpack in St. Petersburg zum Sieg. (Quelle: AP/dpa)

Dank Heung-Min Son hat Bayer Leverkusen den Einzug ins Achtelfinale der Champions League zum Greifen nahe. Am vierten Spieltag der Gruppenphase siegte die Werkself durch den Doppelpack des Südkoreaners (68./73.) beim russischen Vizemeister Zenit St. Petersburg mit 2:1 (0:0). Jose Rondon traf erst spät für die Gastgeber (89.). Durch den dritten Erfolg in Serie verteidigte Bayer (neun Punkte) in der Gruppe C seine Tabellenführung und braucht noch zwei Punkte zum Weiterkommen. Bayer winkt damit wie im Vorjahr der Einzug in die Runde der besten 16 Mannschaften Europas.

Son erlöste eine insgesamt ideenlose Gäste-Mannschaft mit einem Schlenzer aus 25 Metern, dem eine einstudierte Freistoßvariante vorausgegangen war. Mit einem Konter zog der 22-Jährige den unter Siegzwang stehenden St. Petersburgern fünf Minuten später den Zahn. Zuvor hatte Bayer allerdings Glück: Torhüter Bernd Leno musste spektakulär gegen den allein auf ihn zulaufenden Alexander Kerschakow (21.) retten. Zudem waren die Rheinländer im Glück, als ein Freistoß des brasilianischen Nationalspielers Hulk am Pfosten landete (13.).

Nach der Pause defensiv besser

"Es war wichtig, hier drei Punkte zu holen. In der zweiten Halbzeit sind wir besser ins Spiel gekommen", sagte der zweifache Torschütze. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler meinte: "In der zweiten Halbzeit haben wir das richtig gut gemacht und verdient gewonnen." Die Leverkusener steigerten sich aber erst nach einer Kabinenansprache von
Coach Roger Schmidt in der Pause.

Bayer stand sehr hoch und störte Zenits Spielaufbau besonders in der Anfangsphase erfolgreich. Mit zunehmender Dauer fanden die Russen aber besser ins Spiel und legten die Lücken der Leverkusener Deckung um den oft zu langsamen Emir Spahic offen. Erst nach dem Seitenwechsel bekam der Bundesliga-Fünfte die Partie wieder in den Griff.

Bayer-Trainer Roger Schmidt wählte ein 4-2-3-1-System und damit eine etwas offensivere Ausrichtung als bei der 0:1-Niederlage beim Hamburger SV in der Bundesliga. Offensivspieler Julian Brandt rückte anstelle des an der Schulter verletzten Defensivallrounders Kyriakos Papadopoulos in die Startelf. In der Außenverteidigung ersetzte Tin Jedvaj den Brasilianer Wendell.

Ein Fernschuss von Karim Bellarabi (8.) über das Tor sowie ein weiterer Versuch des Neu-Nationalspielers neben das Gehäuse (19.) waren die einzigen nennenswerten Offensivaktionen vor dem Seitenwechsel. Nach der Pause fand Bayer seine defensive Stabilität wieder, das Geschehen flachte auch kämpferisch immer mehr ab. Prägten in den ersten 45 Minuten viele kleine Fouls das Geschehen, verlor die Partie auch in den Zweikämpfen an Biss.

Die Leverkusener Führung fiel dann vollkommen überraschend. Nach dem 2:0 für die Gäste dann entschieden, denn Zenit konnte nur noch verkürzen.

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