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FC Bayern zieht mit Gruppensieg ins Achtelfinale der CL ein

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Wieder überlegen  

FC Bayern mit Gruppensieg ins Achtelfinale

06.11.2014, 07:00 Uhr | dpa

FC Bayern zieht mit Gruppensieg ins Achtelfinale der CL ein. Jubel beim FC Bayern: Mario Götze erzielt das 2:0 für den deutschen Rekordmeister. (Quelle: dpa)

Jubel beim FC Bayern: Mario Götze erzielt das 2:0 für den deutschen Rekordmeister. (Quelle: dpa)

Der FC Bayern München hat ohne große Kraftanstrengung seinen Turbo-Gruppensieg in der Champions League gesichert. Zwei Wochen nach der 7:1-Gala beim italienischen Vizemeister AS Rom reichte den Münchnern im Rückspiel ein ungefährdetes 2:0 (1:0), um sich als erste deutsche Mannschaft in der Königsklasse schon nach dem vierten Spieltag uneinholbar als Gruppenerster abzusetzen.

Doch es gab auch einen Wehrmutstropfen für die Bayern: David Alaba ging in der 81. Minute humpelnd vom Platz und wird in den kommenden Wochen wohl ausfallen. Der Österreicher zog sich nach Angaben des Klubs "wohl eine Innenbandverletzung" zu und verließ das Stadion auf Krücken. Eine genaue Diagnose soll am Donnerstag folgen. Trainer Pep Guardiola befürchtet indes Schlimmeres. "Am Ende werden es zwei oder drei Monate Pause werden", sagte er.

Die Treffer von Franck Ribéry (38. Minute) und Mario Götze (64.) bescherten dem FC Bayern vor 68.000 Zuschauern den siebten Achtelfinal-Einzug in Folge. "Wir haben gewusst, dass es nicht so leicht und der Gegner anders auftreten wird. Sie haben sehr defensiv gespielt, teilweise mit einer Sechser-Abwehrkette. Es war wichtig, mit 1:0 in Führung zu gehen. Wir müssen nun bis zum Winter gut durchkommen und in der Bundesliga weiter Punkte holen", sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm.

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Rom dieses Mal defensiv eingestellt

Dabei kompensierten die Bayern neben den vielen Langzeitverletzten auch den kurzfristigen Ausfall des niederländischen Nationalspielers Arjen Robben (Magen-Darm-Infekt) problemlos und ließen der Roma mit ihrem dominanten Ballbesitz-Fußball nicht den Hauch einer Chance. Für die Bayern war es ähnlich wie der ebenfalls fürs Achtelfinale qualifizierte Ligarivale Borussia Dortmund der vierte Sieg im vierten Gruppenspiel. Die Münchner stehen damit bei ihrer 18. Teilnahme an der Champions League schon zum 17. Mal in der K.-o.-Runde.

Die Italiener wollten mit aller Macht ein ähnliches Debakel wie im Stadio Olimpico vermeiden und traten entsprechend defensiv auf. Mit zwei tief stehenden Viererketten verschanzte sich der dreimalige Meister rund um den eigenen Strafraum und ließ dem FC Bayern nur wenig Platz zum Kombinieren. Trainer Rudi Garcia hatte im Vergleich zum Hinspiel seine Mannschaft auch auf fünf Positionen verändert, unter anderem fanden sich Altstar Francesco Totti, der englische Außenverteidiger Ashley Cole und der Ivorer Gervinho auf der Bank wieder.

Alaba und Ribéry knacken das Bollwerk

Das Konzept war wenig ansehnlich, ging aber zunächst auf. Hatte es vor zwei Wochen nach 36 Minuten noch 0:5 gestanden, hielt diesmal das Abwehr-Bollwerk lange Zeit dem Bayern-Druck stand. Bis zur 38. Minute mussten die Münchner Fans warten, ehe Ribéry einen schnellen Angriff der Münchner über David Alaba zur Führung verwertete.

Bis dahin hatten die Bayern zwar einen hohen Ballbesitz-Anteil, aber nur wenige Chancen. Ein abgeblockter Schuss von Juan Bernat (18.), ein Versuch von Philipp Lahm aus der Distanz (22.) und ein Freistoß von Alaba neben das Tor (33.) waren bis dahin die größten Möglichkeiten der Gastgeber, bei denen im Vergleich zum Dortmund-Spiel auch Nationalspieler Thomas Müller eine Pause erhielt.

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Nainggolan will Elfmeter schinden

Die Gäste aus der ewigen Stadt kamen indes kaum über die Mittellinie und präsentierten sich äußerst harmlos - bis auf eine Aktion. Bei einem langen Ball tauchte Radja Nainggolan frei vor Neuer auf (25.). Der Römer konnte den Ball aber nicht mehr kontrollieren und versuchte mit einer Flugeinlage noch einen Elfmeter herauszuholen. Der türkische Schiedsrichter Cüneyt Cakir fiel darauf aber nicht herein.

Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern ein unverändertes Bild. Die Münchner schalteten weiter auf Offensive und hatten durch Alaba per Kopfball eine weitere Chance (52.).

Neuer wird nur einmal geprüft

Für die Entscheidung sorgte zwölf Minuten später schließlich Götze, der nach Flanke von Robert Lewandowski den Ball ins Tor spitzelte und sein neuntes Pflichtspiel-Tor in dieser Saison erzielte. Danach verwaltete die Elf von Pep Guardiola das Ergebnis. Schlussmann Manuel Neuer war nahezu beschäftigungslos, erst in der 83. Minute wurde er einmal von Nainggolan geprüft.

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