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Champions League - BVB-Boss Watzke fordert: kein Verwaltungsmodus mehr

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Trotz vorzeitiger Achtelfinal-Qualifikation  

BVB-Boss Watzke fordert: kein Verwaltungsmodus mehr

25.11.2014, 19:06 Uhr | sid

Champions League - BVB-Boss Watzke fordert: kein Verwaltungsmodus mehr. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sitzt bedient auf der Bank. (Quelle: imago/Sven Simon)

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sitzt bedient auf der Bank. (Quelle: Sven Simon/imago)

Die Schonfrist ist vorbei: Nach dem Rückfall auf Platz 16 in der Bundesliga nehmen Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Trainer Jürgen Klopp die Profis von Borussia Dortmund vor dem Champions-League-Auftritt beim FC Arsenal (ab 20.30 im t-online.de Live-Ticker) in die Pflicht. "Die Mannschaft muss wissen, dass man den Verwaltungsmodus komplett ausschalten muss. Alle stehen wie eine Eins hinter diesem Verein. Doch jetzt ist die Mannschaft gefordert. Sie muss jetzt alles in die Waagschale werfen, was sie zu bieten hat", sagte Watzke und forderte "Blut, Schweiß und Tränen in den nächsten Wochen".

Nach vier überzeugenden Siegen mit insgesamt 13:1 Toren hat sich der BVB in der Gruppe D bereits vorzeitig für das Achtelfinale in der Königsklasse qualifiziert, ein Punkt in der englischen Hauptstadt würde zudem den wichtigen Gruppensieg bedeuten.

Klopp: "Spielen nicht auf Unentschieden"

Klopp will nach dem zuletzt enttäuschenden 2:2 in der Liga bei Aufsteiger SC Paderborn aber mehr, von Rechenspielchen hält der Dortmunder Coach ohnehin nichts: "Wir werden nicht auf Unentschieden spielen. Es muss sich keiner Sorgen machen, dass wir die Wertigkeit der Champions League nicht erkennen. Wenn wir Fußball spielen, spielen wir nicht mit halber Kraft."

Leidenszeit geht weiter 
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Die Champions League war für den Vizemeister in dieser bislang so enttäuschend verlaufenen Spielzeit immer eine Wohlfühloase, in London könnte der BVB mit dem Ausbau des derzeitigen Torverhältnisses von 13:1 sogar einen deutschen Startrekord für die Königsklasse aufstellen. "Wenn man nach der Champions League geht, sind wir die beste Mannschaft in Europa und stehen in der Liga auf Rang 16. Das ist eine perverse Situation", sagte Watzke.

Klopp fühlt sich "wie im Urlaub"

Auf der Abschluss-Pressekonferenz zeigte Klopp dann trotz der prekären Lage in der Bundesliga einmal mehr seinen Sinn für Humor. "Ich fühle mich wie im Urlaub, es ist ja nur Champions League", flachste der BVB-Coach. "In unserer Situation müssen wir uns in jedem Spiel Stabilität erarbeiten. Wenn wir sehr gut spielen, hilft das für die Bundesliga", so der BVB-Trainer weiter.

Für Hummels und Sokratis reicht es noch nicht

Klopp muss in London wieder improvisieren. Mit Marco Reus (Außenbandriss) fehlt der wichtigste Offensivspieler, daher könnte 19-Millionen-Mann Ciro Immobile mal wieder eine Chance von Beginn an erhalten. Die Innenverteidiger Mats Hummels und Sokratis stehen ebenfalls noch nicht zur Verfügung.

Während in Dortmund die Unruhe wächst, herrscht beim Gegner Tristesse pur. Angesichts von 15 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter FC Chelsea kann sich Arsenal schon wieder frühzeitig von allen Meisterträumen verabschieden. Mit einem Punkt gegen Dortmund will das Team von Arsène Wenger aber zum 15. Mal in Folge in die K.o.-Phase der Champions League einziehen.

Mertesacker freut sich auf die "WM-Kollegen"

Ungeachtet des großen Drucks freut sich Weltmeister Per Mertesacker auf das Wiedersehen mit zahlreichen Bekannten. "Das wird ein spezielles Spiel für mich. Ich sehe einige meiner WM-Kollegen wieder, da hat man immer ein Lächeln auf dem Gesicht", sagte der Innenverteidiger, der im Gegensatz zum verletzten Mesut Özil und Dauer-Bankdrücker Lukas Podolski wohl in der Startelf stehen wird.

Trotz der Liga-Krise des BVB rechnet Mertesacker mit einem starken Gegner. "Ich erwarte ein hartes Spiel. Dortmund hat ein sehr starkes Team, das haben wir beim 0:2 im Hinspiel gelernt. Wir müssen sehr fokussiert sein. Nicht nur für 60 oder 70 Minuten, sondern für die gesamten 90."

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

FC Arsenal: Martinez - Chambers, Mertesacker, Monreal, Gibbs - Ramsey, Arteta, Santi Cazorla - Campbell, Welbeck, Sanchez. - Trainer: Wenger

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Ginter, Durm - Bender (Gündogan), Kehl - Aubameyang, Kagawa, Mchitarjan - Immobile. - Trainer: Klopp Schiedsrichter: Viktor Kassai (Ungarn)

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