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Champions-League-Auslosung: Schalke gegen Real, BVB gegen Juve

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Champions-League-Auslosung  

Neuland für Bayern - Schalke gegen Real, BVB gegen Juve

15.12.2014, 15:47 Uhr | dpa

Champions-League-Auslosung: Schalke gegen Real, BVB gegen Juve. Die Achtelfinalespiele der Champions League im Überblick.

Die Achtelfinalespiele der Champions League im Überblick. Foto: Jean-Christophe Bott. (Quelle: dpa)

Nyon (dpa) - Neuland für den FC Bayern auf dem Weg zum Champions-League-Finale in Berlin, drohende Endstation für Schalke, Dortmund und Leverkusen schon in der ersten K.o.-Runde. Für den Meister aus München soll die Unbekannte namens Schachtjor Donezk auf jeden Fall nur eine Durchgangsstation sein.

"Wir sind sicherlich Favorit", betonte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nach der Auslosung im schweizerischen Nyon.

"Ich habe ein bisschen mehr Erfahrung mit dem Gegner, denn Bayern München hat bislang nicht gegen Donezk gespielt, ich habe wiederholt gegen sie gespielt", sagte Trainer Pep Guardiola und erinnerte an seine Zeit beim FC Barcelona. "Sie haben einen der besten Trainer in Europa. Seine Mannschaft spielt immer gut, sie haben überragende brasilianische Spieler. Ich freue mich auf ein Wiedersehen." In seinen fünf Begegnungen mit Donezk musste Guardiola sogar auch eine Niederlage hinnehmen: Im Dezember 2008 verlor der FC Barcelona zu Hause mit 2:3.

Dagegen sehen sich die drei weiteren Rivalen aus der Fußball-Bundesliga im Achtelfinale der europäischen Meisterklasse mehr oder weniger in der Außenseiterrolle, wenn es für den FC Schalke gegen Titelverteidiger Real Madrid, für Borussia Dortmund gegen den italienischen Meister Juventus Turin und für Bayer Leverkusen gegen den spanischen Campeón Atlético Madrid geht. Daneben kommt es mit den Partien Paris St. Germain gegen den FC Chelsea und Manchester City gegen den FC Barcelona im Achtelfinale der europäischen Meisterklasse zu weiteren internationalen Krachern.

Alle wollen sie am 6. Juni im Berliner Olympiastadion beim Endspiel auf dem Rasen stehen. Die Bayern haben sehr gute Chancen, den nächsten Schritt zu machen. "Es hätte sicherlich schlimmer kommen können - dennoch Vorsicht", meinte Mittelfeldstar Franck Ribéry. Immerhin hat die Mannschaft aus dem Krisengebiet in der Ukraine den derzeit besten Torjäger im Brasilianer Adriano in ihren Reihen mit neun Treffern. Von denen erzielte er alleine acht gegen die chancenlose Mannschaft von BATE Borisow.

Das Hinspiel bestreiten die Bayern am 17. Februar in Lwiw (Lemberg), als Gruppenerster haben sie im Rückspiel am 11. März Heimrecht. "Donezk ist sicherlich ein gefährlicher Gegner, aber nichtsdestotrotz müssen wir eine Runde weiter kommen", unterstrich Kapitän Philipp Lahm.

Real Madrid nur als gefährlichen Gegner zu bezeichnen, wäre auch für die Schalker eine klare Untertreibung. "Real Madrid ist eine tolle Mannschaft, die beste der Welt. Natürlich ist Real Favorit", sagte Finanzvorstand Peter Peters. In der vergangenen Saison hatten die Schalker gegen die Königlichen im Achtelfinale beim 1:6 zu Hause und dem 1:3 in Madrid keine Chance. "Aber wir wollen es besser machen als im letzten Jahr. Form schlägt Klasse", meinte Peters. Nur führt das Real-Ensemble mit Toni Kroos und Sami Khedira die Primera Division mit vier Punkten Vorsprung auf den FC Barcelona klar an und erzielte beeindruckende 55 Tore in 15 Spielen. "Was für ein Los", twitterte Kroos erfreut.

Konnten sich die Dortmunder zumindest in Sachen guter Erinnerungen auch sagen. Selbst Ex-Profi Karl-Heinz Riedle, der die Ziehung vornahm, musste schmunzeln, als er das Los sah und den Namen vorlas: Juventus Turin, Gegner im gewonnenen Finale 1997. Aktuell ist Juve Spitzenreiter der Serie A mit 31:6 Toren aus 15 Spielen. Der BVB dümpelt auf dem Relegationsrang. "Das ist in jedem Fall ein ganz starker Gegner, da müssen wir uns nichts vormachen", betonte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. "Es hätte schlimmer kommen können, da auch noch Bayern und Madrid im Lostopf waren, als die Borussia gezogen wurde", befand Juventus-Direktor Pavel Nedvěd.

In Atlético Madrid trifft der Bundesliga-Dritte Leverkusen zudem auf den spanischen Meister und Finalisten der vergangenen Saison. "In dieser Phase der Champions League gibt es nur schwere und ganz schwere Gegner. Atlético ist aus der Kategorie der ganz schweren Gegner", gab Geschäftsführer Michael Schade zu. Bayer sei ganz klarer Außenseiter. "Wir sind nicht chancenlos", betonte aber Sportdirektor Rudi Völler.

Schwere Lose erwischten auch Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg in der ersten K.o.-Runde der Europa League. Die Gladbacher bekommen es mit Titelverteidiger FC Sevilla zu tun. Wolfsburg trifft in der Runde der letzten 32 Mannschaften auf Sporting Lissabon, das in der Champions League in der Gruppe mit Schalke Dritter geworden und in die Europa League abgestiegen war.

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