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FC Bayer München: Mit Rückkehrer Franck Ribéry zu spielerischem Glanz

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Robbens kongenialer Partner  

Rückkehrer Ribéry nimmt Fahrt auf

17.02.2015, 09:05 Uhr | Marc L. Merten, t-online.de

FC Bayer München: Mit Rückkehrer Franck Ribéry zu spielerischem Glanz. Franck Ribéry präsentierte sich gegen den HSV in starker Form. (Quelle: imago/Action Pictures)

Franck Ribéry präsentierte sich gegen den HSV in starker Form. (Quelle: Action Pictures/imago)

Aus München berichtet Marc L. Merten

Beim FC Bayern herrscht endlich wieder Alarmstufe Robbery. Franck Ribéry ist nach seinem Muskelfaserriss zurück. Gerade rechtzeitig für das Champions-League-Duell gegen Schachtjor Donezk (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Der Franzose verriet kürzlich, mit bald 32 Jahren zu alt zu sein um Justin Bieber zu hören. Zu alt für eine gewichtige Rolle bei den Bayern fühlt er sich aber nicht. Monsieur Ribéry nimmt gerade erst wieder Fahrt auf. Pünktlich zur wichtigsten Phase der Saison. 

Als Ribéry am Samstag nach einer Stunde gegen den Hamburger SV eingewechselt wurde, lautete die Frage eigentlich nur: Trifft der Franzose auch noch? Er traf. Kein Wunder eigentlich, schließlich war der Wechsel – Medhi Benatia raus, Ribéry rein – nun wahrlich keiner der Marke "Ergebnissicherung". Das zwischenzeitliche 7:0 des mittlerweile wieder Kurzbärtigen war zwar nicht mehr als ein Abstauber. Der Rest seiner gut 30-minütigen Vorstellung war hingegen ein Vorgeschmack auf das, was der Publikumsliebling den Fans bis zum Saisonende präsentieren möchte. 

Ribéry mindert Guardiolas Sorgen

"Wir sind froh, dass sie zurück sind. Sie haben gut gespielt", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge über die Rückkehrer Ribéry und Holger Badstuber. "Als Franck ins Spiel kam, hat er dem Team noch einmal Impulse gegeben. Das ist in dieser Phase der Saison sehr wichtig." Vor allem, weil man beim FC Bayern in den Wochen zuvor gesehen hatte, dass der Franzose mit seiner spielerischen Extraklasse gefehlt hatte. 

Ribéry hatte sich kurz vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg (1:4) einen Muskelfaserriss zugezogen. Prompt ging der Rückrunden-Auftakt in die Hose und Trainer Pep Guardiola beklagte etwas, das man bei den Bayern in dieser Saison so gar nicht gewohnt war: spielerische Armut. "Wenn unser Spiel nicht gut ist, haben die Stürmer weniger Torchancen", hatte der Katalane erklärt: "Ich bin nicht besorgt darüber, ich bin immer nur besorgt um unsere Spielweise." Und diese lahmte auch, weil dem in dieser Saison überragenden Arjen Robben (Guardiola: "Er ist im Moment fundamental für uns") gegen Wolfsburg, Schalke 04 und den VfB Stuttgart der Counterpart fehlte.

Das Quintett der außergewöhnlichen Gentlemen

Schon Anfang der Saison hatte Ribéry wegen hartnäckiger Probleme an der Patellasehne zehn Pflichtspiele verpasst. Nun kehrte er schneller zurück und könnte schon in Lwiw gegen die aktuell heimatlosen Kicker aus Donezk wieder zur Anfangsformation zählen. Die Frage ist nur: Wen wird er verdrängen? Guardiola hat endlich wieder sein Quintett der außergewöhnlichen Gentlemen zusammen, das für jeden Gegner schnell zum Quintett des Grauens werden kann. 

Ribéry, Robert Lewandowski, Thomas Müller, Mario Götze und natürlich Robben werden zwar nur selten zu Beginn einer Partie gemeinsam auf dem Platz stehen. Weshalb ein Härtefall pro Partie eigentlich fest eingeplant ist. Sicher ist jedoch, dass gerade in den wichtigen Spielen neben Robben auch Ribéry auflaufen wird. So er denn fit und in Form ist. Das HSV-Spiel dürfte den Verantwortlichen von Donezk in dieser Hinsicht Sorgenfalten bereitet haben.

Ribéry: "Ich bin noch eine Weile da"

In München hatten manche den Franzosen zu Saisonbeginn schon aufs Altenteil schicken wollen. Das gilt auch für den Autoren selbst. "Er wird nicht fit, erleidet Rückschläge, ihm fehlt der Rhythmus, das Vertrauen zu sich selbst, zu seinen Fähigkeiten, zu seinem Körper. Und selbst wenn er fit wäre, hätte er aktuell nicht automatisch einen Stammplatz beim Rekordmeister“, war vergangenen Oktober hier zu lesen. 

Seitdem hat Ribéry seine Kritiker Lügen gestraft und deutlich gemacht: Beim FC Bayern können die Verantwortlichen perspektivisch über die Post-Ribéry-Ära nachdenken, wie sie wollen. In der Nähe seines Karriereendes sieht sich der Franzose noch lange nicht angekommen. "Ich bin noch eine Weile da, auch wenn ich 32 werde", hatte der 1,70 Meter kleine Wirbelwind dem "kicker" gesagt, als der FCB mehr oder weniger offen um Marco Reus als möglichen Nachfolger gebuhlt hatte: "Ich bin immer noch ein wichtiger Spieler. Mit mir muss man immer noch rechnen."

Zumal "Filou", wie er genannt wird, beim FC Bayern alles hat, was er braucht. Einen Wechsel innerhalb Europas hat Ribéry längst ausgeschlossen – aus Respekt vor dem Verein "und was er für mich getan hat". Beim FC Bayern ist er zuhause angekommen. "Jeder weiß, dass ich nur gut bin, wenn mein Kopf frei ist", hat er einmal gesagt. Ganz nach Goethe: Hier bin ich Fußballer, hier darf ich’s sein. Dieses Gefühl will Ribéry so lange auskosten wie irgend möglich. Und mit noch einem weiteren Champions-League-Titel veredeln. Am besten schon in dieser Saison. Für dieses Vorhaben ist er rechtzeitig wieder fit geworden.

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