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Champions League: FC Bayern München mit Nullnummer gegen Donezk

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Platzverweis für Alonso  

FC Bayern muss sich mit Nullnummer begnügen

17.02.2015, 22:43 Uhr | sid, t-online.de

Champions League: FC Bayern München mit Nullnummer gegen Donezk. Bayern-Offensivspieler Arjen Robben im Laufduell mit Schachtjors Außenverteidiger Vyacheslav Shevchuk (li.). (Quelle: dpa)

Bayern-Offensivspieler Arjen Robben im Laufduell mit Schachtjors Außenverteidiger Vyacheslav Shevchuk (li.). (Quelle: dpa)

Der Gala folgte der Dämpfer: Drei Tage nach dem souveränen Auftritt beim 8:0 in der Bundesliga gegen den Hamburger SV kam der FC Bayern München im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nach einer mäßigen Vorstellung über ein 0:0 bei Schachtjor Donezk nicht hinaus. Zudem verlor der Favorit Xabi Alonso durch einen Platzverweis.

Der ukrainische Meister, der seine Heimspiele wegen des Krieges in der Heimat im rund 1000 Kilometer entfernten Lwiw austrägt, darf nunmehr vom großen Coup im Rückspiel am 11. März in München träumen. In der Partie müssen die Bayern gewinnen, um ins Viertelfinale einzuziehen.

Nicht mit von der Partie sein wird dort Xabi Alonso, der in seinem 100. Spiel in der Königklasse wegen wiederholten Foulspiels in der 65. Minute die Gelb-Rote Karte sah.

Kucher klärt auf der Linie

"Wir haben uns sehr schwer getan, sind nicht zu unserem Spiel gekommen wie wir uns das vorgestellt haben. Jetzt müssen wir im zweiten Spiel alles reinwerfen. In der Champions League entscheiden oft Kleinigkeiten", resümierte Weltmeister Mario Götze bei Sky.

Bei Minusgraden setzte der freistehende Bastian Schweinsteiger vor 34.187 fröstelnden Zuschauern in der ausverkauften Arena schon in der zweiten Minute mit einem Volleyschuss neben das Tor ein erstes Zeichen. Den neunmaligen ukrainischen Titelträger schien das jedoch nur wenig zu beeinflussen. Mit aggressivem Forechecking versuchte Schachtjor die Bayern schon im Mittelfeld zu stellen, um selbst mit schnellen Angriffen zum Erfolg zu kommen.

Druckvoller, ideenreicher und variabler wirkten zunächst die Bayern, die immer öfter den Weg in den Strafraum der Gastgeber fanden und Pech hatten, als Alexander Kucher einen Schuss von Thomas Müller (10.) auf der Linie klärte. Initiatoren der meisten Angriffe in der ersten Halbzeit waren Arjen Robben und Mario Götze.

Auf der Gegenseite verlebte Torhüter Manuel Neuer bis zur Pause einen relativ ruhigen Abend, zumal die Abwehr den Gegner mit den technisch versierten brasilianischen Offensivkräften Luiz Adriano und Alex Teixeira weitgehend unter Kontrolle hatte.

Angriffswirbel verliert an Schwung

Zwei Wochen nach seiner Roten Karte in der Bundesliga feierte Jerome Boateng in der Vierer-Abwehr-Kette sein Comeback. Kurzfristig musste Guardiola auf den angeschlagenen Innenverteidiger Medhi Benatia (Muskelverhärtung) verzichten. Zudem saß der Pole Robert Lewandowski zu Beginn auf der Bank, weil Franck Ribéry erstmals im neuen Jahr in der Startelf stand.

Vor der Abwehr versuchte sich Xabi Alonso bis zu seinem Platzverweis als wichtige Anspielstation, was jedoch nicht immer gelang. Der Spanier erlebte nach dem Wiederanpfiff hochmotivierte Gastgeber, die zahlreiche Zweikämpfe im Mittelfeld für sich entschieden und sich als äußerst unbequemer Gegner präsentierten.

Dennoch versuchten die Bayern, bei denen besonders Boateng und David Alaba zu gefallen wussten, das erlösende Auswärtstor zu erzielen. Schachtjor, das in Fred und Fernando seine auffälligsten Akteure hatte, zeigte sich bis zur letzten Minute äußerst kämpferisch.

Insgesamt war der Bundesliga-Spitzenreiter auch nach der Pause die spielbestimmende Mannschaft, der erlösende Siegtreffer wollte aber nicht fallen. Das lag auch daran, dass der Angriffswirbel des Guardiola-Teams mehr und mehr an Schwung verlor. Erst recht nach dem Platzverweis für Alonso.

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Wie schneiden die Bayern diese Saison in der Champions League ab?

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