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Schalke-Boss Clemens Tönnies: "Fahren nicht mit vollen Hosen zu Real Madrid"

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Kampfansage trotz Heimpleite  

Tönnies: "Fahren nicht mit vollen Hosen zu Real"

19.02.2015, 09:21 Uhr | t-online.de

Schalke-Boss Clemens Tönnies: "Fahren nicht mit vollen Hosen zu Real Madrid". Clemens Tönnies sieht dem Rückspiel bei Real Madrid gelassen entgegen. (Quelle: imago/Eibner)

Clemens Tönnies sieht dem Rückspiel bei Real Madrid gelassen entgegen. (Quelle: Eibner/imago)

Schalke steht nach dem 0:2 (0:1) im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid vor dem Aus - doch Clemens Tönnies hat die Hoffnung auf eine Sensation noch nicht aufgegeben. "Wir fahren sicher nicht mit vollen Hosen nach Spanien", richtete der S04-Boss im ZDF eine Kampfansage an den Titelverteidiger der europäischen Königsklasse. "Als Außenseiter ist immer etwas möglich."

Ohnehin pflegte der Schalker Vorstandsvorsitzende eine eigenwillige Sicht über das Spiel seiner Mannschaft. "Wir haben heute Werbung für Schalke 04 gemacht", bilanzierte Tönnies - eine Analyse, die er exklusiv hatte.

Statistik fällt klar für Real aus

Denn die Zahlen sprachen eine andere Sprache: 38,6 Prozent Ballbesitz (Quelle: Opta Sportdaten) und sogar nur 38,1 Prozent gewonnene Zweikämpfe wies die Statistik für die Königsblauen aus. Die Passgenauigkeit lag mit knapp 76 Prozent weit unter der Quote Reals (86,1), die Torschussbilanz lautete am Ende 11 zu 8 für die Königlichen.

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Lediglich eine richtig gute Chance hatten die Hausherren, als Youngster Felix Platte beim Stand von 0:1 nur die Latte traf (74. Minute). Beeindruckend war hingegen die Effizienz des Titelverteidigers, der zwei seiner wenigen Gelegenheiten eiskalt ausnutzte: Cristiano Ronaldo traf per Kopf zum 1:0 (26. Minute), Marcelo machte in der Schlussphase (79.) alles klar.

In der vergangenen Saison war der Bundesligist ebenfalls im Achtelfinale an Real gescheitert: Der peinlichen 1:6-Klatsche im Heimspiel folgte ein 1:3 in Spanien. Diesmal schlugen sich die Königsblauen - zumindest im Hinspiel - deutlich besser. Spieler und Trainer Roberto Di Matteo waren zufrieden mit der eigenen couragierten Leistung, erkannten die Überlegenheit Reals aber an.

Tönnies: "Freue mich schon auf das nächste Spiel"

Illusionen über ein "Wunder von Madrid" machte sich allerdings ernsthaft keiner - bis auf Tönnies. "Wenn ich an das 1:6 im letzten Spiel denke und dann das jetzige sehe, freue ich mich schon auf das nächste Mal: Rechnerisch müssten wir ja dann gewinnen", sagte der 58-Jährige. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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