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Für den FC Bayern ist ein Sieg gegen Donezk Pflicht

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Sieg oder Krise  

Devise des FC Bayern: "Gewinnen, egal wie"

11.03.2015, 14:47 Uhr | sid, dpa

Für den FC Bayern ist ein Sieg gegen Donezk Pflicht. Klare Ansage: Für Arjen Robben und den FC Bayern kann es gegen Donezk nur ein Ergebnis geben. (Quelle: imago/MIS)

Klare Ansage: Für Arjen Robben und den FC Bayern kann es gegen Donezk nur ein Ergebnis geben. (Quelle: imago/MIS)

Hopp oder top, Sieg oder Krise: Ein überraschendes Aus im Achtelfinale der Champions League hätte für den FC Bayern München weitreichende Folgen. Trainer Pep Guardiola befürchtet sogar "ein großes Problem": für den Klub, für die Mannschaft - und für sich selbst. Ein Scheitern im Rückspiel gegen Schachtjor Donezk (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) "wäre fatal", räumte auch Weltmeister Manuel Neuer ein.

Er sei schon lange genug Trainer bei einem großen Verein, ergänzte Guardiola, "ich weiß, was passieren wird, wenn wir die nächste Phase nicht erreichen. Da gibt es viel Druck, viel Kritik". Aber, so der Spanier weiter: "Ich denke immer, wir werden das Viertelfinale erreichen. Ich habe Vertrauen in meine Spieler."

"Für uns kommt nichts anderes infrage"

An das Aus mag beim favorisierten deutschen Rekordmeister auf dem Weg zum angestrebten Finale in der Königsklasse am 6. Juni in Berlin keiner denken. Die Devise ist einfach. "Es geht nur darum, zu gewinnen. Egal wie", betonte Torjäger Arjen Robben nach dem wenig berauschenden 0:0 im Hinspiel vor drei Wochen. Neuer ergänzte: "Für uns kommt nichts anderes infrage." Bei einer Niederlage aber auch einem Unentschieden, bei dem Treffer fallen, sind die Münchner aufgrund der Auswärtstor-Regel raus.

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Sollten die erfolgsverwöhnten Bayern, die in den vergangenen fünf Jahren dreimal im Finale gestanden hatten, tatsächlich erstmals seit vier Jahren wieder im Achtelfinale der Königsklasse scheitern, könnte selbst das Double die Saison nicht mehr retten. Auch Guardiolas Erfolgsimage würde schwere Kratzer bekommen, nachdem er bereits in der vergangenen Spielzeit mit den Bayern im Halbfinale krachend an Real Madrid gescheitert war und anschließend taktische Fehler einräumen musste.

FC Bayern muss mutiger agieren

Die Bilanz spricht vor dem Donezk-Spiel jedoch für die Münchner. Die Bayern sind in ihrer Europacup-Geschichte nach torlosen Unentschieden auf des Gegners Platz bislang fünfmal weitergekommen und nur einmal ausgeschieden (Saison 1980/81, Halbfinale gegen FC Liverpool 0:0/1:1).

Ein zweites Mal soll es vorerst nicht geben. "Der FC Bayern muss weiterkommen, schließlich wollen wir eine Topmannschaft sein und zu Europas absoluter Spitze gehören", sagte Kapitän Philipp Lahm. Neuer kann der knappen Ausgangslage sogar etwas abgewinnen: "Wir mögen das." Die Bayern müssen im eigenen Stadion mutiger agieren, Druck erzeugen und mehr nach vorne spielen.

Angst vor Kontern

Die Situation birgt aber auch eine gewisse Gefahr. "Wenn wir einmal nicht aufpassen, kriegen wir einen Konter. Die haben Spieler vorne, die richtig gut sind", sagte Robben mit Blick auf die brasilianische Auswahl um Luiz Adriano, mit neun Treffern derzeit bester Schütze in der Champions League.

Auch Franck Ribéry warnte: "Wir dürfen nicht denken: Wir spielen zu Hause und gewinnen locker 3:0. Wir müssen konzentriert sein." Schachtjor habe die "gleiche Qualität wie große Mannschaften in Deutschland - super aggressiv mit super schnellen Kontern. Sie würden in der Bundesliga um den Titel spielen", meinte Guardiola. Der Coach warnte mehrfach eindringlich vor den Brasilianern Tayson, Douglas Costa, Teixeira oder Luiz Adriano. "Wenn wir sie laufen lassen, sind wir kaputt."

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Schweinsteiger in der Führungsrolle

Aus seinem Matchplan machte der Spanier kein Geheimnis. Er lautet: "Die Konter kontrollieren und mehr Torchancen als im Hinspiel herausspielen." Ein Problem mit der Aufstellung hat Guardiola, der für ein mögliches Elfmeterschießen nicht trainieren ließ, gegen Donezk kaum. Lahm, Thiago und Javi Martínez fehlen nach wie vor, Xabi Alonso ist gesperrt. Bastian Schweinsteiger wird deshalb vor der Abwehr alleine agieren, was zuletzt die effektivere Variante war.

Der Weltmeister muss zwischen Offensive und Defensive sorgen. "Basti wird die Mannschaft führen", sagte Neuer. Zum Sieg, wie die Münchner hoffen.

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