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Champions League: Per Mertesacker nach FC-Arsenal-Aus verbittert

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Arsenal trifft der "Achtelfinal-Fluch"  

Per Mertesacker verbittert: "Es tut weh"

18.03.2015, 08:05 Uhr | sid

Champions League: Per Mertesacker nach FC-Arsenal-Aus verbittert. Per Mertesacker (li.) gratuliert Aymen Abdennour. (Quelle: imago/BPI)

Per Mertesacker (li.) gratuliert Aymen Abdennour. (Quelle: BPI/imago)

Mesut Özil und Per Mertesacker hat erneut der "Achtelfinal-Fluch" erwischt. Die beiden Weltmeister erkämpften mit dem FC Arsenal in der Champions League zwar im Rückspiel ein 2:0 (1:0) beim AS Monaco - dennoch sind die Gunners zum fünften Mal in Serie in der Runde der letzten 16 gescheitert. Monaco steht dank des 3:1 im Hinspiel zum zweiten Mal nach der Saison 2003/04 im Viertelfinale.

"Es tut weh, immer im Achtelfinale rauszugehen. Klar ist das ein Lernprozess, aber man wird ja auch nicht jünger", sagte Mertesacker nach dem Abpfiff.

Das Hinspiel entscheidet

Arsenal versuchte im Fürstentum das scheinbar Unmögliche: Drei Tore im Stade Louis II zu erzielen, in dem Monaco in dieser Saison in der Königsklasse noch keinen Treffer kassiert hatte. Mehr als die Treffer von Olivier Giroud (36.) und Aaron Ramsey (79.) bekamen die Londoner allerdings vor 17.263 Zuschauern trotz überlegener Spielführung und guter Chancen nicht zustande - es war das missratene Hinspiel, das sie letztlich das Weiterkommen kostete.

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"Die insgesamt bessere Mannschaft ist weiter", sagte Mertesacker, "sie haben es aufgrund des Hinspiels verdient. Aber wir haben alles versucht." Teammanager Arsène Wenger, vor dem Spiel für seine Verdienste um den AS Monaco von 1987 bis 1994 geehrt, setzte auf Özil und Mertesacker - obwohl letzterer nach seinen Patzern im Hinspiel vom Boulevard als "Mammutbaum" verspottet worden war. Außer einer frühen Kopfballchance durch Giroud sprang bei der Anfangsoffensive aus Arsenal-Sicht wenig heraus, Özil war fast unsichtbar.

Schlussoffensive nicht gekrönt

Auch, weil Monaco spielte, wie es eine Mannschaft mit einem Auswärtssieg im Rücken tut: Der französische Vizemeister stellte zwei Viererketten auf, nur Joao Moutinho und der frühere Bundesliga-Profi Dimitar Berbatow versuchten gelegentlich, auf Höhe der Mittellinie zu stören. Arsenal spielte den Ball phasenweise wie beim Handball: hin und her, vor und zurück, ohne Lücken zu finden. Francis Coquelin (ehemals SC Freiburg) stand bei seinem Lattentreffer im Abseits (23.).

Dann aber gab es Hoffnung, als Giroud nach einem Steilpass an Torhüter Danijel Subasic scheiterte, sich einmal um die eigene Achse drehte und den Abpraller versenkte. Arsenal dominierte nun, noch vor der Pause hatte der Franzose erneut eine Großchance (45.).

Arsenal musste nun volles Risiko gehen: Den Druck erhöhen, ohne - wie mehrfach im Hinspiel - in die gefürchteten Konter der Monegassen zu laufen. Nun wurde auch Özil auffälliger, er setzte einen Freistoß gut an, doch Subasic parierte zur Ecke (54.). Zehn Minuten später verzog Özil von der Strafraumgrenze aus knapp. Ramseys Treffer sorgte schließlich noch einmal für große Spannung, Arsenals Schlussoffensive blieb aber ohne Erfolg.

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