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CL-Auslosung: FC Bayern kann Uralt-Rechnung mit FC Porto begleichen

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CL-Viertelfinale ausgelost  

FC Bayern kann gegen den FC Porto Uralt-Rechnung begleichen

20.03.2015, 15:52 Uhr | sid

CL-Auslosung: FC Bayern kann Uralt-Rechnung mit FC Porto begleichen. Freuen sich auf den FC Porto: Philipp Lahm, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger (v.l.n.r.) (Quelle: imago/Laci Perenyi)

Freuen sich auf den FC Porto: Philipp Lahm, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger (v.l.n.r.) (Quelle: Laci Perenyi/imago)

Zufriedene Gesichter in München. Kein Real Madrid, kein FC Barcelona, sondern "nur" der FC Porto: Für den FC Bayern hätte es im Viertelfinale der Champions League viel schlimmer kommen können. "Es gibt unangenehmere Gegner. Wir sind der FC Bayern, eins ist klar: Wir wollen ins Halbfinale", sagte Kapitän Philipp Lahm im Brustton der Überzeugung.

Längst haben die Portugiesen, gegen die die Münchner im Finale des Landesmeister-Wettbewerbs 1987 mit 1:2 eine der bittersten Niederlagen der Vereinsgeschichte erlebten, ihren Schrecken für den Rekordmeister verloren. Das Team von Trainer Pep Guardiola, das die Auslosung an der Säbener Straße gemeinsam verfolgte, ist in den Duellen am 15. und 21. April klarer Favorit. Zumal die Bayern, die in den vergangenen fünf Jahren dreimal das Finale der Champions League erreicht haben und es 2013 gewannen, im Hinspiel auch noch auswärts antreten dürfen.

Sammer warnt trotzdem

Dennoch trat Sportvorstand Matthias Sammer mal wieder als Mahner auf. "Wenn du bei der Auslosung schon anfängst zu rechnen, kann das Ergebnis auf dem Spielfeld anders ausgehen. Man darf nicht meinen: Ach, das geht schon irgendwie. Auch 1987 war Bayern der Favorit", sagte Sammer.

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Porto, das sich im Achtelfinale klar gegen Basel (1:1/4:0) durchsetzte, habe in dieser Champions-League-Saison noch kein Spiel verloren, erinnerte Sammer. Deshalb müsse der FC Bayern "mit Bescheidenheit und Demut", natürlich aber auch "mit Selbstbewusstsein" ins Spiel gehen. Es werde keine "leichte Geschichte", betonte der Sportvorstand: "Das ist die Botschaft, alles andere ist Blödsinn."

Ex-Mitspieler von Guardiola auf der Bank

Die Mahnungen sind wohl begründet: Porto ist seit Jahren Stammgast in der Champions League, auch wenn es diesmal den Umweg über die Qualifikation gehen musste. Trainiert werden die Portugiesen, die das Endspiel der Königsklasse 2004 in Gelsenkirchen unter Anleitung von Trainer Jose Mourinho gegen AS Monaco gewannen (3:0), von Julen Lopetegui. Der Spanier spielte einst gemeinsam mit Guardiola beim FC Barcelona.

Porto ist bekannt dafür, ein gutes Auge für Talente zu besitzen. Seit Jahren verliert der Klub namhafte Spieler, fängt den Qualitätsverlust aber regelmäßig auf. Aktuell sind Linksverteidiger Alex Sandro (24), Rechtsverteidiger Danilo (23) oder Linksaußen Cristian Tello (23) die kommenden Stars. Herausragender Akteur ist der kolumbianische Mittelstürmer Jackson Martinez (28).

Finale von 1987 weckt Erinnerungen

Weltmeister Thomas Müller behauptete nach der Auslosung, "dass es hätte schlimmer kommen können." Allerdings betonte er auch, dass es im Viertelfinale der Königsklasse keinen Gegner gebe, "gegen den du am Sonntagfrüh spielen kannst, wenn du am Samstag nicht ausgeschlafen hast".

In der Champions League gab es bislang nur ein Duell zwischen Porto und dem FC Bayern: 1999/2000 setzten sich die Münchner im Viertelfinale (1:1/2:1) durch. In Erinnerung ist aber vor allem das Finale 1987, das durch das legendäre Hackentor von Rabah Madjer unvergessen ist.

Neuer freut sich auf Porto

Dagegen denkt Manuel Neuer "sehr gerne" an den FC Porto, der erstmals seit sechs Jahren wieder das Viertelfinale in der Königsklasse erreicht hat. 2008 war der Nationaltorhüter mit Schalke im Achtelfinale weitergekommen. Neuer hatte im Elfmeterschießen zweimal pariert und war zum Helden avanciert.

Außerdem spielen Paris St. Germain gegen den FC Barcelona, Juventus Turin empfängt zunächst den AS Monaco und in Madrid kommt es zum Stadtduell zwischen Atletico und Real Madrid.

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