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FC Porto - FC Bayern: Als Rabah Madjer im Finale mit der Hacke traf

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Fußball  

Porto-Alptraum: Als Madjer im Finale mit der Hacke traf

14.04.2015, 14:51 Uhr | dpa

FC Porto - FC Bayern: Als Rabah Madjer im Finale mit der Hacke traf. Rabah Madjer (r) war damals der Bayern-Schreck.

Rabah Madjer (r) war damals der Bayern-Schreck. Foto: Martina Hellmann. (Quelle: dpa)

Porto (dpa) - Als das Los Bayern München und den FC Porto im Champions-League-Viertelfinale zusammenführte, war der Name Rabah Madjer natürlich gleich wieder in aller Munde.

Das berühmte Hacken-Tor des Algeriers im Finale des Meistercups 1987 steht bis heute für eine der bittersten Fußball-Nächte des deutschen Rekordmeisters. Vor 28 Jahren in Wien war Madjers Treffer aus wenigen Metern der Anfang des Münchner Untergangs bei der 1:2-Niederlage gegen Portugals namhaftesten Fußballclub neben Benfica Lissabon.

"Es war verrückt. Sehr verrückt. Ein völlig unüberlegter, spontaner Akt", sagte der heute 56 Jahre alte Madjer in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" über sein damaliges Tor zum 1:1. Er habe nichts anderes machen können, "als den Ball mit der Ferse zu schlagen". Am heutigen DFB-Sportdirektor Hansi Flick vorbei trudelte der Ball ins Münchner Tor. Und nur zwei Minuten später bereitete Madjer an diesem unvergesslichen 27. Mai 1987 auch noch das Siegtor von Juary vor, das die Bayern endgültig fassungslos machte. Wiggerl Kögl hatte den großen Favoriten vor 62 000 Zuschauern im Praterstadion mit dem Kopf in Führung gebracht.

Udo Lattek war nach der Niederlage aufgebracht. "Die Spieler haben einfach nicht das getan, was sie tun sollten", schimpfte der damalige Bayern-Coach auf Lothar Matthäus, Dieter Hoeneß, Andreas Brehme, Michael Rummenigge und Co. Auch wenn etliche Bayern-Profis der Gegenwart damals noch gar nicht geboren waren, soll der Alptraum von Wien eine Warnung für sie sein. "Wir haben alle das Spiel von 1987 in Erinnerung", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Champions-League-Duell am Mittwoch in Porto: "Wir müssen es besser machen, als die Mannschaft, die damals gespielt hat. Die hat es vielleicht, nachdem sie 1:0 geführt hat, etwas locker genommen und hat einen hohen Preis gezahlt."

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