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Champions League: Rabah Madjer ist Bayerns Alptraum von 1987

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Erinnerungen an 1987  

Bayerns Albtraum heißt Rabah Madjer

14.04.2015, 12:09 Uhr | dpa

Champions League: Rabah Madjer ist Bayerns Alptraum von 1987. Rabah Madjer (re.) erzielt 1987 in Wien den Treffer seines Lebens.  (Quelle: imago/Ferdi Hartung)

Rabah Madjer (re.) erzielt 1987 in Wien den Treffer seines Lebens. (Quelle: Ferdi Hartung/imago)

Als das Los Bayern München und den FC Porto im Champions-League-Viertelfinale zusammenführte, war der Name Rabah Madjer natürlich gleich wieder in aller Munde. Das berühmte Hackentor des Algeriers im Finale des Meistercups 1987 steht bis heute für eine der bittersten Fußball-Nächte des deutschen Rekordmeisters. Vor 28 Jahren in Wien war Madjers Treffer aus wenigen Metern der Anfang des Münchner Untergangs bei der 1:2-Niederlage gegen Portugals namhaftesten Klub neben Benfica Lissabon.

"Es war verrückt. Sehr verrückt. Ein völlig unüberlegter, spontaner Akt", sagte der heute 56 Jahre alte Madjer in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" über sein damaliges Tor zum 1:1. Er habe nichts anderes machen können, "als den Ball mit der Ferse zu schlagen".

Am heutigen DFB-Sportdirektor Hansi Flick vorbei trudelte der Ball ins Münchner Tor. Und nur zwei Minuten später bereitete Madjer an diesem unvergesslichen 27. Mai 1987 auch noch das Siegtor von Juary vor, das die Bayern endgültig fassungslos machte. Wiggerl Kögl hatte den großen Favoriten vor 62.000 Zuschauern im Praterstadion mit dem Kopf in Führung gebracht.

Lattek sauer auf die Profis

Udo Lattek war nach der Niederlage aufgebracht. "Die Spieler haben einfach nicht das getan, was sie tun sollten", schimpfte der damalige Bayern-Coach auf Lothar Matthäus, Dieter Hoeneß, Andreas Brehme, Michael Rummenigge und Co. Auch wenn etliche Bayern-Profis der Gegenwart damals noch gar nicht geboren waren, soll der Albtraum von Wien eine Warnung für sie sein.

"Wir haben alle das Spiel von 1987 in Erinnerung", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Champions-League-Duell am Mittwoch beim FC Porto. "Wir müssen es besser machen, als die Mannschaft, die damals gespielt hat. Die hat es vielleicht, nachdem sie 1:0 geführt hat, etwas locker genommen und hat einen hohen Preis gezahlt."

Fotos im Bayerntrikot

Wenige Wochen nach dem Finale wäre Madjer fast beim Rekordmeister gelandet. Es gab sogar schon ein Fotoshooting mit dem Algerier im Bayerntrikot und mit Lederhose, der Wechsel platzte jedoch. Madjer heuerte stattdessen im Jahr darauf beim FC Valencia an, bevor er 1990 nach Porto zurückkehrte und im Jahr darauf die Schuhe an den Nagel hängt.

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