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UEFA leitet Verfahren gegen Guardiola wegen Botschaft auf T-Shirt ein

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Wegen T-Shirt-Botschaft  

UEFA ermittelt gegen Pep Guardiola

22.04.2015, 18:00 Uhr | dpa, sid

UEFA leitet Verfahren gegen Guardiola wegen Botschaft auf T-Shirt ein. Denkanstoß: Pep Guardiola erinnerte mit diesem T-Shirt an einen toten Journalisten. (Quelle: dpa)

Denkanstoß: Pep Guardiola erinnerte mit diesem T-Shirt an einen toten Journalisten. (Quelle: dpa)

Pep Guardiola droht wegen einer T-Shirt-Botschaft Ärger. Die UEFA leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Trainer des FC Bayern München ein, weil er bei der Pressekonferenz vor dem Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Porto ein schwarzes Shirt mit dem weißen Aufdruck "#JusticiaParaTopo" getragen hatte.

Mit dieser Erinnerung an einen bei der WM 2014 bei einem Verkehrsunfall getöteten Journalisten aus Argentinien könnte Guardiola gegen den Verhaltenskodex der UEFA verstoßen haben. In Artikel 11, Absatz 2c sind Bekundungen nicht-sportlicher Natur im Rahmen von UEFA-Veranstaltungen untersagt.

Der Fall wird am 21. Mai, also nach den beiden Halbfinalspielen, vor der Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA verhandelt. Der Strafen-Katalog sieht unter anderem eine Verwarnung, Geldstrafe oder auch eine Matchstrafe vor.

Der FC Bayern hatte sich durch ein grandioses 6:1 im Rückspiel gegen Porto für die Vorschlussrunde qualifiziert.

Zur Erinnerung an Journalisten

"Letzte Woche hat mir die Familie das T-Shirt geschenkt. Ich bin heute aufgewacht und wusste, dass ich es anziehen werde", hatte Guardiola erklärt. Für die UEFA wurde "eine Sportveranstaltung für eine sportfremde Manifestation" genutzt, was nicht den Regeln entspricht.

Der Münchner Trainer reihte sich mit der Shirt-Botschaft in eine lange Liste prominenter Fußball-Akteure ein, die an den verunglückten Journalisten Jorge Topo López erinnern.

UMFRAGE
Die UEFA ermittelt gegen Pep Guardiola wegen seiner T-Shirt-Botschaft. Sollte der Bayern-Trainer bestraft werden?

Seine Familie prangert die bis heute aus ihrer Sicht schleppenden Ermittlungen zu dem Unfall am Vorabend des Halbfinals gegen die Niederlande in Sao Paulo an.

Neben Guardiola muss sich auch Portos Trainer Julian Lopetegui Ermittlungen der UEFA stellen. Er war bei der bitteren Niederlage der Portugiesen in München vom Schiedsrichter auf die Tribüne verwiesen worden.

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