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Bayer Leverkusen bangt um Einzug in CL-Gruppenphase

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Niederlage bei Lazio  

Bayer muss um Einzug in die CL-Gruppenphase bangen

19.08.2015, 13:26 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Bayer Leverkusen bangt um Einzug in CL-Gruppenphase . Leverkusens Karim Bellarabi (li.) und Robbie Kruse sind nach der knappen Niederlage in Rom bedient. (Quelle: dpa)

Leverkusens Karim Bellarabi (li.) und Robbie Kruse sind nach der knappen Niederlage in Rom bedient. (Quelle: dpa)

Das wird schwer für Bayer Leverkusen. Nach dem 0:1 (0:0) im Playoff-Hinspiel bei Lazio Rom muss die Werkself um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League bangen. Balde Diao Keita erzielte in der 77. Minute den einzigen Treffer der Partie.

Vor den rund 35.000 Zuschauern war in Durchgang eins die 26. Minute sicherlich die aufregendste. Zunächst traf Bayer-Kapitän mit einem wuchtigen Distanzschuss nur den Pfosten. Im direkten Gegenzug umkurvte Miroslav Klose Gäste-Torwart Bernd Leno. Doch dann wurde der Winkel zu spitz. Der Schuss des Weltmeisters landete ebenfalls am Pfosten.

In der 69. Minute lag der Ball dann im Tor der Römer. Doch Schiedsrichter Jonas Eriksson aus Schweden gab den Treffer nicht. Der ganz leicht im Abseits stehende Stefan Kießling hatte einen Schuss von Hakan Calhanoglu noch mit der Wade abgefälscht. Besser machte es dann der in der Halbzeitpause für Klose eingewechselte Keita, der mit Ball schneller als Jonathan Tah war und dann bei seinem Schuss noch ein wenig Glück hatte, dass der Ball vom Innenpfosten den Weg ins Tor fand.

Calhanoglu trifft fast aus der eigenen Hälfte

Die erste aussichtsreiche Bayer-Aktion war ein Dribbling von Karim Bellarabi (23.), dessen anschließender Schuss knapp über das Tor strich. Für den sportlichen Aha-Effekt sorgte Bayers Hakan Calhanoglu. Kurz vor der Halbzeit zielte er noch aus der eigenen Hälfte auf das verwaiste Lazio-Tor und verfehlte dieses aber knapp.

Klose wurde zur Halbzeit offenbar wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt. Sein Ersatz Keita stellte Bayer mit einem Dribbling gleich vor Probleme, das finale Eingreifen von Leverkusens Schlussmann Leno wertete Eriksson nicht als elfmeterwürdig. Einen Platzverweis hätte es hingegen für Lazios Mauricio (49.) nach einem harten Einsteigen in Brusthöhe gegen Bellarabi geben können.

Calhanoglus Freistoß in der 60. Minute aus aussichtsreicher Position kam zu zentral auf das Tor - Lazios Schlussmann Etrit Berisha konnte per Faust parieren. Der eingewechselte Admir Mehmedi verfehlten kurz darauf das Tor knapp. Calhanoglu fand mit einem Freistoß (65.) wieder in Berisha seinen Meister.

Chancen auf beiden Seiten

Bayer übernahm mehr und mehr die Kontrolle, musste aber bei schnellen Gegenangriffen wie von Keita (61.) wachsam sein, der Leno nur kurz darauf zu einer Glanztat zwang. Dann schlug der Senegalese aber doch noch zu. Einen Konter nach Fehler von Kyriakos Papadopoulos schloss er zum Siegtor ab. Der Grieche hatte kurz darauf Glück, nach einem Foul an Keita nicht mit Rot vom Platz zu müssen.

"Ich glaube, dass wir hier ein gutes Spiel gemacht haben. Wir waren über weite Strecken des Spiels die dominierende Mannschaft. Ich bin für das Rückspiel ganz zuversichtlich und glaube fest daran, dass wir auch diese Saison wieder Champions League spielen", sagte Bayer-Coach Roger Schmidt nach der Partie.

"Wir haben ein gutes Spiel gemacht, die Niederlage war wirklich unnötig. Zu Hause sind wir eine Macht", konstatierte Leno. "Das Ergebnis passt nicht. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und einen sehr hohen Aufwand betrieben. Wir glauben aber fest daran, dass wir es im Rückspiel noch schaffen", sagte derweil Kießling.

Schiedsrichter droht mit Spielabbruch

Während beide Mannschaften von Beginn an ein sehr ordentliches Spiel ablieferten, zeigten sich einige Lazio-Anhänger kurz nach dem Anpfiff von ihrer schlechten Seite. Schiedsrichter Eriksson drohte wegen rassistischer Äußerungen auf den Rängen frühzeitig mit einem Spielabbruch.

Der Stadionsprecher forderte nach einer Viertelstunde auf Geheiß des schwedischen Unparteiischen die Lazio-Fans im Olympiastadion auf, sich gegenüber den dunkelhäutigen Spielern aufseiten der Gäste fair und anständig zu verhalten. Zuvor waren vor allem im Lazio-Block lautstarke Affenlaute zu vernehmen gewesen, wenn Karim Bellarabi, Wendell oder Tah am Ball waren.

Kloses Einsatz im Rückspiel völlig offen

Der Einsatz von Klose im Rückspiel am kommenden Mittwoch in Leverkusen ist fraglich. Der frühere Nationalstürmer zog sich eine Muskelverletzung zu. Eine Untersuchung am Mittwoch soll genaueren Aufschluss über die Schwere der Blessur bringen. "Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist, dass der Muskel nur ein bisschen zugemacht hat. Aber ich habe kein so gutes Gefühl", sagte Klose im ZDF. Der 37-Jährige wurde in der Halbzeit ausgewechselt und durch den späteren Siegtorschützen Keita ersetzt.

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