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Champions League: Bayer-Spiel vor Abbruch, Tare verteidigt Lazio-Fans

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Rassistische Sprechchöre  

Leverkusen-Spiel in Rom stand vor Abbruch

19.08.2015, 13:25 Uhr | sid, dpa

Champions League: Bayer-Spiel vor Abbruch, Tare verteidigt Lazio-Fans. Ziel von Beleidigungen: Leverkusens Jonathan Tah (links) wurde im Spiel bei Lazio Rom (rechts Felipe Anderson) angefeindet. (Quelle: imago/Insidefoto)

Ziel von Beleidigungen: Leverkusens Jonathan Tah (links) wurde im Spiel bei Lazio Rom (rechts Felipe Anderson) angefeindet. (Quelle: imago/Insidefoto)

Der Partie stand vor einem vorzeitigen Ende: Wegen rassistischer Sprechchöre hat Schiedsrichter Jonas Eriksson beim Playoff-Hinspiel in der Qualifikation zur Champions League zwischen Lazio Rom und Bayer Leverkusen (1:0) mit einem Spielabbruch gedroht.

Der Stadionsprecher forderte auf Geheiß des schwedischen Unparteiischen die Lazio-Fans im Olympiastadion auf, sich gegenüber den dunkelhäutigen Spielern des Bundesligisten fair und anständig zu verhalten.

"Wir sagen Nein zu Rassismus", sagte der Stadionsprecher. Zuvor waren vor allem im Lazio-Block lautstarke Affenlaute zu vernehmen gewesen, wenn Jonathan Tah, Karim Bellarabi oder Wendell am Ball waren. Das widerspricht unter anderem dem Fairplay-Gedanken der UEFA, die sich gegen jegliche Form von Rassismus verwehrt.

Tare verteidigt Lazio-Fans

Igli Tare nahm die Fans von Lazio später in Schutz und hat sich gegen jegliche Rassismus-Vorwürfe gewehrt. Der Sportdirektor der Römer brach eine Lanze für die Lazio-Ultras, die bereits während der Partie einmal mehr in Verruf geraten waren.

"Die Zuschauer haben keinen Spieler rassistisch beleidigt. Der Schiedsrichter hat die Sprechchöre falsch interpretiert", sagte der frühere Bundesligaprofi Tare und fügte gleich eine Erklärung für das angebliche Missverständnis an: "Unsere Fans haben uuuh geschrien. Buuuh ist rassistisch, aber uuuh ist, wenn man einem Gegner Angst machen oder aus dem Konzept bringen möchte. Aber nicht auf rassistische Art und Weise."

Schiedsrichter Jonas Eriksson hatte die Geräusche aus dem Lazio-Block aber als rassistisch bewertet und bereits nach einer Viertelstunde mit einem Spielabbruch gedroht. Die UEFA teilte mittlerweile mit, dass sie kein Ermittlungsverfahren einleite. Grund: Weder der Schiedsrichter noch der offizielle Spielbeobachter hätten entsprechenden Bericht verfasst.

Bayer-Trainer bleibt zuversichtlich

Sportlich herrschte bei Bayer trotz der Niederlage die Zuversicht, im Rückspiel in der kommenden Woche das Blatt noch wenden zu können. "Wir sind sehr heimstark. Ich glaube schon, dass wir es noch schaffen können", sagte Bayer-Coach Roger Schmidt nach dem ersten Vergleich mit den Römern. Der Trainer gab aber auch zu, dass es "sehr schwer wird", die lukrative Gruppenphase der Königsklasse zu erreichen.

"Die Schlacht zu Ende bringen" 
Bayer-Coach Schmidt macht Kampfansage an Lazio

Nach der Pleite in Rom gibt sich Roger Schmidt für das Rückspiel zuversichtlich. Video

Nach dem Treffer von Balde Diao Keita (77.) zum Lazio-Sieg brauchen die Rheinländer im Rückspiel einen Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung, um weiterzukommen. "Wenn Lazio ein Tor schießt, müssen wir halt drei machen. Auch das traue ich uns zu", gab Schmidt die Parole aus.

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