Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

Manchester-Klubs straucheln zum Champions-League-Auftakt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Trotz Rekord-Investitionen  

Manchester-Klubs straucheln zum Auftakt der Champions-League

16.09.2015, 13:34 Uhr | t-online.de

Manchester-Klubs straucheln zum Champions-League-Auftakt. Kevin De Bruyne kam bei Manchester City erst spät ins Spiel und konnte die Niederlage nicht abwenden. (Quelle: Reuters)

Kevin De Bruyne kam bei Manchester City erst spät ins Spiel und konnte die Niederlage nicht abwenden. (Quelle: Reuters)

Die englischen Vereine haben diesen Sommer auf dem Transfermarkt richtig Betrieb gemacht. Insgesamt investierte die Premier League die gigantische Summe von 1,18 Milliarden Euro in neue Spieler. Zum Vergleich: Die Bundesliga kaufte für lediglich rund 410 Millionen Euro ein. Die Klubs, die mit Abstand am meisten ausgaben, waren Manchester City und Manchester United: 340 Millionen Euro zahlten die beiden Vereine für neue Stars. Der Start in die Champions-League-Saison zeigte aber, dass Geld allein nicht alles ist.

Während City gegen Juventus Turin nach einer bitteren 1:2-Heimpleite in der sogenannten "Todesgruppe D" bereits vor der folgenden Auswärtspartie bei Borussia Mönchengladbach unter Druck steht, unterlag United beim niederländischen Außenseiter PSV Eindhoven ebenfalls mit 1:2.

De Bruyne schmort lange auf der Bank

Dabei waren die Citizens, die trotz immenser Investitionen in der europäischen Königsklasse dem Erfolg hinterherrennen, in diesem Sommer europaweit der Krösus. Über 200 Millionen Euro legten sie für neues Personal auf den Tisch, darunter Kevin De Bruyne (VfL Wolfsburg, 75 Millionen Euro), Raheem Sterling (FC Liverpool, 62,5 Millionen Euro) oder Nicolas Otamendi (FC Valencia, 45 Millionen Euro).

Bis auf Sterling stand gegen Juventus kein Neuer in der Anfangsformation. De Bruyne kam erst in der 75. Minute zum Einsatz und konnte nicht mehr viel ausrichten.

Van Gaals Elf enttäuscht

Manchester United holte Spieler wie Anthony Martial (AS Monaco, 50 Millionen Euro), Morgan Schneiderlin (FC Southhampton, 35 Millionen Euro), Memphis Depay (PSV Eindhoven, 27,5 Millionen Euro) oder auch Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München, der mit seinen neun Millionen Euro Ablöse ein Schnäppchen war. Insgesamt investierte der englische Rekordmeister 140 Millionen Euro. Dennoch setzte es nach einem Jahr ohne Champions League bei der Rückkehr für die Elf von Teammanager Louis van Gaal eine Pleite.

"Nacht der Höllenqualen"

Entsprechend kritisch fielen die Reaktionen der englischen Presse aus. "City strauchelt schon wieder, während United nach der Horror-Verletzung von Shaw durchgeschüttelt wird", schrieb die "Times". Die "Daily Mail" lästerte: "Das gute, alte, berechenbare City. Juves magischer Moment reichte, um die Pellegrini-Elf zu schlagen." Über die United-Pleite schrieb die Zeitung: "Nacht der Höllenqualen. Nach der verheerenden Verletzung von Shaw gingen die Red Devils unter."

Auch in den sozialen Netzwerken war die Pleite der Manchester Klubs großes Thema. "Geil! Wie viel Kohle haben die beiden Vereine aus Manchester noch einmal ausgegeben?", fragte ein Nutzer bei twitter. Ein anderer Twitterer schrieb: "Albtraum-Nacht für Manchester United. Ein Spiel, das man bereits zur Halbzeit hätte entscheiden können und eine Horror-Verletzung. Es ist nicht immer schön, Fan zu sein."

Für die Bundesliga ist der Misserfolg der beiden englischen Klubs ein beruhigendes Zeichen. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte jüngst vor einer "Transfer-Tsunami-Welle" aus dem Mutterland des Fußballs gewarnt, wenn auf der Insel nächstes Jahr der neue Fernsehvertrag mit einem Volumen von 2,3 Milliarden Euro jährlich in Kraft tritt. Wie der Champions-League-Auftakt nun gezeigt hat, garantiert Geld alleine keinen Erfolg. Nach nur einem Spieltag in der Königsklasse ist es zu früh für ein Urteil, aber dennoch ist die Ernüchterung bei City und United groß.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Vertrauensbruch 
Pflegerin ahnt nichts von der versteckten Kamera

Nach einem Anfangsverdacht installieren Verwandte das Gerät, die Aufnahmen sind erschreckend. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal