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Champions League: Druck bei Borussia Mönchengladbach wächst

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"Der Druck wird immer größer"  

Unruhe bei Borussia Mönchengladbach wächst

16.09.2015, 14:39 Uhr | sid

Champions League: Druck bei Borussia Mönchengladbach wächst. Die Spieler von Borussia Mönchengladbach sind nach der Pleite in Sevilla sichtlich bedient. (Quelle: dpa)

Die Spieler von Borussia Mönchengladbach sind nach der Pleite in Sevilla sichtlich bedient. (Quelle: dpa)

Der Fehlstart für Borussia Mönchengladbach ist perfekt: Das in der Bundesliga noch punktlose Schlusslicht unterlag zum Auftakt der Champions League mit 0:3 (0:0) beim FC Sevilla. "Das tut sehr, sehr weh. Der Druck wird immer größer, je mehr Spiele man verliert. Und wenn man fünf Niederlagen in Folge kassiert, dann spielt auch der Kopf eine Rolle", sagte Kapitän Tony Jantschke nach der enttäuschenden Leistung seiner Elf.

Der Abwehrspieler versuchte erst gar nicht, den schwachen Auftritt zu beschönigen: "Jeder von uns macht im Moment einfachste Fehler. Solche Phasen gibt es leider."

Schwere Zeit für Favre

Null Punkte in der Liga, null Punkte in der Königsklasse: Borussia Mönchengladbachs derzeitige "Phase" ist durchaus alarmierend. Zumal in Sevilla die desaströse Leistung in der zweiten Halbzeit kaum Anlass zur Hoffnung auf Besserung gab. "Wir haben es schon oft gesagt: Wir haben derzeit keine ideale Situation", sagte Trainer Lucien Favre, der die schwierigste Zeit seit seinem Amtsantritt im Februar 2011 durchmacht.

Noch ist Favres Kredit dank seiner enormen Verdienste nicht aufgebraucht, doch auch der Schweizer braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Sollte auch noch das für die Fans enorm wichtige Spiel beim 1. FC Köln (Samstag ab 15.15 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) verloren gehen, könnte die Stimmung kippen. "Wir müssen uns in Köln zerreißen. Wir wissen, dass das ein besonderes Spiel wird", sagte Angreifer André Hahn nach der Pleite in Sevilla mit Blick auf das Derby.

"Nicht zu vergleichen mit letzter Saison"

Zu erklären ist Gladbachs rapider Leistungsabfall innerhalb weniger Monate kaum. Die vielen Verletzten, der Abgang von Max Kruse und Christoph Kramer, das alles beantwortet die Frage nur zum Teil. Noch im Februar hatte fast dieselbe Mannschaft in der Europa League Sevilla teilweise dominiert, nun brach sie nach der Pause in sich zusammen. "Unsere Mannschaft ist momentan nicht vergleichbar mit der, die wir im Februar hatten", sagte Favre und meinte die Leistung, nicht das Personal.

Hinzu kommen umstrittene Entscheidungen wie beim Elfmeter zum 1:0. "Vitolo ist der beste Schauspieler der Welt. Das wusste ich schon seit langem", sagte Favre zu der Fallsucht des Sevilla-Angreifers. Auch Hahn befand, die Andalusier seien "bei jeder Aktion gefallen, haben protestiert und geschrien". Jantschke fragte nach den "mittlerweile 700 Schiris da draußen", von denen keiner einschritt. Eine Ausrede für die Niederlage sei das aber nicht, betonten alle drei.

Klar ist aber auch: Das Abenteuer Champions League könnte angesichts der weiteren Brocken Juventus Turin und Manchester City schnell beendet sein. Umso wichtiger wird die Bundesliga. Für Keeper Yann Sommer zählte schon kurz nach der Partie in Sevilla nur noch Köln. "Das Derby kommt zum richtigen Zeitpunkt", sagte der Torhüter und hofft darauf, endlich wieder einen Sieg feiern zu können.

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