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Bayer Leverkusen verpasst Coup in Barcelona: "Teuer verkauft"

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Überraschungscoup gegen Barca verpasst  

Enttäuschung bei Bayer groß: "Waren dem Sieg so nah wie nie"

30.09.2015, 15:37 Uhr | dpa

Bayer Leverkusen verpasst Coup in Barcelona: "Teuer verkauft". Enttäuschung bei Bayer-Keeper Bernd Leno (li.) und Torjäger Hakan Calhanoglu (re.) - Trainer Roger Schmidt versucht zu trösten. (Quelle: dpa)

Enttäuschung bei Bayer-Keeper Bernd Leno (li.) und Torjäger Hakan Calhanoglu (re.) - Trainer Roger Schmidt versucht zu trösten. (Quelle: dpa)

Bis zur 80. Minute sah es für Bayer Leverkusen nach einem Überraschungscoup beim FC Barcelona aus, die Werkself führte 1:0. Doch dann schlugen die Katalanen im Camp Nou innerhalb von zwei Minuten doppelt zu und schnappten dem Team von Roger Schmidt den Sieg vor der Nase weg. Nach dem knapp verpassten Erfolg im zweiten Champions-League-Gruppenspiel war die Enttäuschung bei Bayer groß.

"Wir waren dem Sieg so nahe wie nie, doch der Druck ist am Ende so groß geworden, dass wir nicht mehr standhalten konnten", sagte Bayer-Schlussmann Bernd Leno nach der 1:2 (1:0)-Niederlage. Schmidt ergänzte: "Wir sind traurig, dass wir das Spiel hinten raus verloren haben."

Die Sensation lag lange in der Luft. Dann wendeten Sergi Roberto (80. Minute) und Luis Suárez (82.) die drohende Pleite für den Titelverteidiger noch ab. Den Führungstreffer für den Bundesligisten hatte bereits in der 22. Minute Kyriakos Papadopoulos geköpft. Dabei machte Barca-Keeper Marc-André ter Stegen einmal mehr keine gute Figur. In den letzten Wochen griff der deutsche Keeper häufiger daneben und steht derzeit in der Kritk.

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Hernandez vergibt Großchancen

Die Werkself hätte aber schon früh den Sack zu machen können. Großchancen wie die von Javier Hernandez nach 67 Sekunden und vor allem in der 50. Minute, als der mexikanische Neuzugang aus sechs Metern unbedrängt hoch über das Tor schoss, wurden aber nicht genutzt.

Eine mit einem Sieg gekrönte Revanche für das 1:7-Debakel beim letzten Bayer-Gastspiel im März 2012 - der höchsten Europacup-Pleite der Vereinsgeschichte - war auch deshalb möglich, weil der FC Barcelona ohne seinen verletzten Superstar Lionel Messi lange Zeit dem Ruf, der beste Klub der Welt zu sein, nicht gerecht wurde.

"Teuer verkauft"

"Es ist ärgerlich, weil wir Barca im Griff hatten. Dass man sie vorne nicht ganz ausschalten kann, ist klar", sagte Leno. Rechtsverteidiger Roberto Hilbert erklärte, dass "nach hinten raus die Kraft gefehlt" habe.

Mit der eigenen Leistung waren Mannschaft und Trainer auch trotz der unglücklichen Niederlage sehr zufrieden. "Wir haben uns teuer verkauft und können positiv in die Zukunft schauen", sagte Hilbert. Auch Leno betonte: "Wir gehen mit einem guten Gefühl schlafen. Es ist keine Schande hier so verloren zu haben."

Nächster Gegner: AS Rom

In der Gruppe E ist ohnehin noch nichts entschieden und der Sprung ins Achtelfinale weiterhin möglich. Schließlich gewann der FC BATE Borissow mit 3:2 gegen den AS Rom. In den ersten Gruppenspielen war Bayer mit 4:1 gegen die Weißrussen erfolgreich gewesen, während Barca nur ein 1:1 in Rom erreichte. Dahin muss Leverkusen am 20. Oktober reisen.

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